Freitag, 04. Oktober 2024

10. Friedensgespräch

Verein für Soziale Bildung

Wie ist Frieden möglich?

Die Frage ist, wie die psychologischen Erkenntnisse dazu beitragen können, sicher zu werden, dass Menschen friedlich zusammenleben können und ohne Krieg. Und wie wir im spontanen Gefühl erkennen können, was Menschen dazu treibt zu glauben, den oder die anderen, den Bösen, so lange bekämpfen zu müssen bis der am Boden ist und sich unterordnet und damit glaubt ein friedliches Zusammenleben zu erreichen.

Welche psychischen Mechanismen führen dazu, dass das Mitgefühl ausgeschaltet wird und man in die Lage gebracht wird, andere systematisch zersetzen und töten zu wollen. Die Abstraktion Staat, das Gut und Böse-Denken, der Wille, in diesem Konstrukt etwas zu bedeuten und nicht als mitfühlender Mitmensch im Leben zu stehen und darin einen persönlichen Sinn zu empfinden, zeigt sich an diesem heutigen Tag der Befreiung von der DDR Diktatur auch am Beispiel der Stasi, bei der einer von 60 Einwohner ein Spitzel war und 1 von 180 ein vollamtlicher Blockwart und diese Menschen glaubten, für das sogenannt Gute sogar an einer Hochschule studieren zu wollen, wie man andere mit systematisch erzeugten Angstgefühlen zersetzen kann und diese nicht mehr wissen, wer ein Freund ist und wer nicht oder extra so bearbeitet werden, dass sie an ihrer Wahrnehmung zweifeln. Wann fühlt sich ein Mensch bedeutungsvoll und in welcher Art von Erziehung und in welcher Aufgabe meint dann ganz persönlichen oft unbewusst, er könne einen Sinn finden?

Was dazu führen kann, sich beim kooperativen Aufbau eines Gemeinwesens gerne und mit Freude engagieren zu können oder aber durch eine andere Erziehung und der darauf aufbauenden unbewussten Lebenslogik, sich der Bekämpfung von so genannten schlechten Menschen oder Gegnern zu widmen und darin seine Zufriedenheit zu erleben.

10. Friedensgespräch
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