Wie ist Frieden möglich?
Die Frage ist, wie die psychologischen Erkenntnisse dazu beitragen können, sicher zu werden, dass Menschen friedlich zusammenleben können und ohne Krieg. Und wie wir im spontanen Gefühl erkennen können, was Menschen dazu treibt zu glauben, den oder die anderen, den Bösen, so lange bekämpfen zu müssen bis der am Boden ist und sich unterordnet und damit glaubt ein friedliches Zusammenleben zu erreichen.
Wir sollten uns weiterhin damit befassen, wie wir als Menschen so erzogen sind, dass es einleuchtet, opferbereit für etwas Höheres, über dem einzelnen Menschen Stehendes existieren soll, das einen „fähig“ macht, andere Menschen zu entmenschlichen und zu attackieren. Das Pflichtgefühl und die Überzeugung, für etwas höheres Gute das Böse in anderen Menschen bekämpfen zu müssen, ist meist ein Versuch auf der richtigen Seite zu stehen.
Ein Gegenmodell ist die Erziehung zum Interesse an der Welt und den Menschen, die das Gefühl der Zusammengehörigkeit mit allen Menschen entstehen lässt. Das ergibt einen Ausblick dafür, wie es zum Griedennkommen kann. Nicht als Tugend, sondern als ein Gefühl, selbst besser leben zu können, wenn sich das Leben daran entzündet, dass man sich verbinden kann und daraus sein Selbstwertgefühl ziehen kann. Dann ist der Mensxh nicht anfällig dafür, Bedeutung zu haben, indem man sich einem Kampf für die richtige und gute Gesellschadt oder Meinung unterordnet.