Wie ist Frieden möglich?
Die Frage ist, wie die psychologischen Erkenntnisse dazu beitragen können, sicher zu werden, dass Menschen friedlich zusammenleben können und ohne Krieg. Und wie wir im spontanen Gefühl erkennen können, was Menschen dazu treibt zu glauben, den oder die anderen, den Bösen, so lange bekämpfen zu müssen bis der am Boden ist und sich unterordnet und damit glaubt ein friedliches Zusammenleben zu erreichen.
Welche Faktoren sind wichtig, um den Kriegswahn zu verhindern (zum Ergänzen):
1. Das Prinzip von «Die Guten gegen die Bösen» ersetzen durch zunehmende Erkenntnis der oft unbewussten, logisch nachvollziehbaren Motivation für Handeln – auch untauglichem Handelns
2. Tiefes Interesse an der Vielfalt der Menschen und daraus entstehender Zuneigung zum Menschen statt generellem Misstrauen
3. Forschende Haltung statt moralischer Verurteilung, was Lösungen für Konflikte erst ermöglicht
4. Freude an einer anderen Sichtweise, weil sie bereichernd erlebt werden kann. Zusammengehörigkeitsgefühle nicht bei Gleichgesinnten, sondern bei Menschen aller Art
5. Umfassende Bildung für alle, die den Mensch frei im Denken und Fühlen macht
6. Eigenständiges Denken und Fühlen durch Kenntnis der Eigenlogik im Fühlen, Denken und Verhalten
7. Kooperationsfähigkeit aufgrund eines realistischen Menschenbildes, die zur Selbstorganisation befähigt
8. Eigene Bedeutung erleben können im Miteinander und Füreinander-Da-Sein versus Schein-Bedeutung durch mystische Zusammengehörigkeitsgefühle durch Herkunft
9. Erziehung zum gemeinsamen Gestalten des Zusammenlebens statt Erziehung zur Genugtuung, das man Aufträge korrekt und widerspruchslos und sogar mit Freude erfüllen darf.
10. Abbau von Distanz, Bezwungenheitsgefühlen, Kleinheits- und Minderwertigkeitsgefühle, von Angst vor einer eigenen Meinung, von Genugtuung, dazuzugehören durch Einordnung. Woraus bestand hingegen die Propaganda von Hitlers National-Sozialisten in verschiedenen Reden von Hitler auf YouTube hörbar:
- Wir Guten wollen den Frieden, aber die Bösen haben uns mit Lügen und Kriegshetze in einen Krieg getrieben.
- Die Bösen machen schon seit langem die Welt kaputt
- Wir lassen uns nicht kleinmachen von den bösen Gegnern und (englischen) Geldbaronen. Wenn sie unser soziales Modell und Abschaffung der Klassenunterschiede bekämpfen wollen, dann müssen wir uns mit Willens-Kraft und Entschlossenheit wehren.
- Wir sind wichtiger und stärker als wir denken. Wir lassen uns nicht von Denkpolizisten reinreden.
- Wir machen den armseligen Möchtegerne Eindruck, wenn wir mächtig auftreten – dann müssen sie uns respektieren – wenn nötig mit Krieg. Es braucht schwere Entscheide.
- Wir sind gemeinsam stark und kriegen die anderen klein, wenn wir uns stark zeigen und die Selbstbestimmung der Völker vertreten.
- Wir helfen uns in unserer Blase gegenseitig, keiner darf untergehen, wir sind besonders gut und auf der richtigen Seite der Geschichte, deshalb Abschaffung des Elends, höhere Löhne, Verstaatlichung der kapitalistischen Ordnung, staatliche Verordnungen in allen Bereichen, massiver Ausbau der Verwaltung, Sozialleistungen für Benachteiligte.
- Wir sind korrekt, aber leider müssen die Bösen ringsherum ausgeschaltet werden, damit die Zukunft gerettet wird
- Für die gute Sache und eine bessere Welt müssen wir auch moralische Skrupel «heldenhaft» überwinden – nur so können wir die Welt verbessern.
- Wir haben im Inland bereits Erfahrung gesammelt: Wir waren gezwungen, auf Gewalt mit Gegengewalt durch SS und SA zu reagieren, wenn andere sich unserem Ziel entgegengesetzt haben.
- Der zentralisierte Staat sorgt für eine glorreiche Zukunft durch Verstaatlichung von Wirtschaft und eine Revolution, die alle Bereiche der Gesellschaft umfasst, denn alle sollen sich dem guten Ziel unterordnen – Befreiung von der Knechtschaft durch die imperialen Kapitalisten. Deshalb stört die Meinungsfreiheit und das endlose Diskutieren von sogenannt ganz klar falschen und zerstörerischen Meinungen. Es braucht Taten in die «klar durch Vernunft» vorgegebene Richtung. – alle müssen mit Begeisterung und ohne unnötige Einwände auf das gleiche Ziel hinarbeiten,
- Die Frauen mit ihren Herzensentscheidungen und Gefühlen und Instinkten sind stabiler und das Rückgrat der Bewegung. Sie können das Richtige besser empfinden als Männer, die oft zweifeln und sich durch «wissenschaftliches Gerede» verunsichern lassen. Es braucht Vertrauen und Glauben der Unverbildeten in die Anführer.
- Die Vorsehung hilft uns. Unsere Erfolge zeigen, dass wir gesegnet sind und auf der gerechten Seite der Weltgeschichte stehen. Wir setzen uns für Ideale ein und gegen die Beherrscher.
- Die Schweizerische Direkte Demokratie der Bürger sei eine bürgerliche Phantasterei
- Für unsere neue revolutionäre Welt müssen alle störenden Elemente eliminiert werden.
- Die Kapitalisten zwingen uns einen Weltkrieg auf. Bei Eintritt der USA in den Krieg 1941 befahl Hitler in seinem Rassenwahn, den kapitalistischen Krieg für alle Zukunft damit zu beenden, dass er die für den kapitalistischen Krieg beschuldigten Juden zur Vernichtung befahl. (unter anderem Reden von Hitler 8.11.1939 und 24.2.1941)