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24. Friedensgespräch
Wir fragen uns an diesem Abend, welche Gefühlsvoraussetzungen für ein friedliches Zusammenleben wichtig sind.
Wir fragen uns an diesem Abend, welche Gefühlsvoraussetzungen für ein friedliches Zusammenleben wichtig sind.
Wir besprechen, wie stark bei jedem ein Mitgefühl entsteht bei einem Bericht, dass die einen in einem Krieg vorrücken und die anderen zurückgedrängt werden. Glauben wir sofort, uns auf eine Seite stellen zu müssen und glauben wir mit allerlei Begründungen, diese hätte ein Recht zu schiessen oder sich mit Gewalt zu verteidigen?
Oder denken wir zuerst daran, dass Menschen wie wir aufeinander schiessen, die das ausserhalb des Kriegesnie von sich aus machen würden und dabei tagtäglich sterben, zu Krüppeln werden, frieren, sich vom Tod bedroht fühlen, vor Angst zittern und in die Hose machen, von Drohnen ständig bedroht sind und andere bedrohen? Menschen, die eine Familie haben und Freunde und gerne leben? Menschen, die das gemeinsame Leben aufbauen könnten und stattdessen helfen, alles Aufgebaute zu zertrümmern.
Oder ist die Verwirrung so gross, dass wir die Kriege von Grossmächten gegen andere Grossmächte oder Kriege von machtgierigen Potentaten oder Warlords um Land, Rohstoffe, Macht oder um abstrakte, über den Menschen stehende Werte wie Rasse, Nation, Zivilisation, Natur, Menschenrechte, Zukunft gedanklich richtig finden und emotional zustimmen? Streiten wir lieber darum, was völkerrechtlich oder sonstwie erlaubt und berechtigt ist und was nicht – oder sind wir uns sicher, dass keiner der betroffenen Menschen solchen Bedrohungen ders Krieges ausgesetzt werden darf? Wissen wir, dass alle Konflikte eine Geschichte haben, die verstanden werden kann und muss, so dass eine Lösung gefunden werden kann, wenn man die Beteiligten zusammenrbingt? Können wir uns bei einem Kriegsgeschehen emotional genauso berechtigt entsetzen, wie Menschen getötet und verstümmelt werden im Krieg , wie bei dem unsäglichen fahrlässig hervorgebrachten Brand in einem Club?
Jedes Leben muss geschützt werden. Deshalb darf es keinen Krieg geben und muss es nicht geben. Denn jeder Krieg kann verhindert werden, wenn sich Menschen verständigen können und dafür braucht es oft Hilfe von nicht involvierten Personen, die ein grosses Interesse für die Lösung von schwierigen Situationen über ihr eigenes kleingehaltenes Dasein hinaus aufbringen können, sich psychologisches Wissen aneignen, die Motivation auch für Fehlverhalten verstehen wollen, ein passendes Menschenbild leben, Freude am Erkennen anderer Denk- und Fühlweisen aufbringen und sich dafür mutig und initiativ organisieren.
Mit Frohsinn und Zuversicht das Leben gestalten — Ängste, Stress- und Überforderungsgefühle überwinden
4 Module: 9.15 – 18.30, Seminarkosten: CHF 80.-
Leider fühlen sich viele Menschen vom Leben so stark überfordert oder sogar gestresst, dass sie sich nur von einer Auszeit ein wenig Erholung versprechen. Wie ist es möglich, im Alltag frohsinnig sein zu können und zuversichtlich durchs Leben zu gehen?
Wie kann es sein, dass Menschen trotz – oder gerade wegen – vieler Aufgaben meistens beglückt und erfüllt von den vielen freundschaftlichen und erkenntnisreichen Erlebnissen zu Bett gehen? Sind das Glückspilze oder wie haben sie diese innere Haltung entwickeln können?
Wie kann das eigentlich möglich sein, dass neugierige und weltoffene Säuglinge und Kleinkinder, weitgehend ohne erkennbare Stressgefühle und Freizeitwünschen wochen- und monatelang unaufhörlich motorisch schwierigste Kunststücke entwickeln, ständig neue Menschen in verschiedensten Gefühlslagen kennenlernen, unaufhörlich Gegen-stände mit Händen und Mund untersuchen, mit Krabbeln Muskelgruppen trainieren und mit grösstem Aufwand sprechen und laufen lernen? Anstatt gegen solche Zumutungen zu protestieren, zeigen sie Freude daran, wenn andere sich dabei mitfreuen.
Warum gelingt es vielen schon bald nicht mehr, den Alltag mit Interesse und Frohsinn zu meistern und zuversichtlich durchs Leben zu gehen? Wie kommt es dazu, dass nach und nach so viele Ängste entstehen, sogar Stress- und Überforderungsgefühle, auch bei selbst gewählten Berufs- und Freizeitaktivitäten, ja sogar in der Kindererziehung, in Freund- und Partnerschaften?
Dahinter stehen unverstandene Gefühlsüberzeugungen, maladaptive Lebensstrategien und Irrtümer in den Lebenszielen, was zu Selbstzweifeln, Unruhe, Rückzug und Nervosität führen kann.
An diesem Seminar kann man erfahren, wie man die unbewusste Lebenslogik verstehen lernen. Wir freuen uns auf einen frohsinnigen, gefühlsverbundenen gemeinsamen Tag.
Herzliche Grüsse
Seminare 2026
Notieren Sie sich die Seminartermine für das neue Jahr 2026.
Wie können Eltern und pädagogische Fachpersonen unangepasste Gefühlsdynamiken bei Kindern erkennen, erklären und korrigieren?
Theorie und Fallbesprechungen
4 Module: 9.00 – 18.00, 80.-
Überempfindlichkeiten, Entwerten, Angriffigkeit und Vermeiden stören das Vertrauen in den Menschen. Wie schaffen wir ein selbstbestimmtes und friedliches Zusammenleben?
Zweitägiges Seminar
8 Module 9.15 – 18.30, 140.-
Freie und gefühlsverbundene Begleitung von Kindern, Jugendlichen und Schülern – Freude am realen Leben entwickeln
4 Module: 9.00 – 18.00, 80.-
Forschungsseminar: Psychologie und Psychotherapie
9.30 – 18.00 Vorträge, Berichte und Diskussion, 60.-
Statt ohnmächtig, angestrengt, ärgerlich und ablehnend in Beziehungen, Familie und Beruf: Dem Leben mutiger, gelassener und freudiger begegnen
4 Module 9.15 – 18.30, 80.-
Wie kann man sich und andere besser verstehen? Seminarwoche Lenzerheide 2026
„Wie kann man sich und andere besser verstehen? – Gemeinschaftsgefühl und Sinn des Lebens“
Liebe Interessierte und Freunde
Ich freue mich, Sie zu einer Seminarwoche für Jugendliche, junge Erwachsene, Familien, Paare und Einzelpersonen einzuladen zum Thema „Wie kann man sich und andere besser verstehen? – Gemeinschaftsgefühl und Sinn des Lebens“. Insbesondere laden wir Eltern, Erziehende, Lehrpersonen, sozial Tätige und Kultur Vermittelnde ein.
Die Woche findet vom 1. August um 16.30 bis 8. August 2025 um 12 Uhr in der Lenzerheide statt (Im Kultursaal bei der Mehrzweckhalle, Voa Sporz 4).
(mehr …)Wie kann man Kinder, Schüler und Jugendliche zur Kooperation in Familie, Schule, Beruf und Gesellschaft gewinnen?
4 Module, 9.15 – 18.30, 80.-
Freundschaft, Liebe, Partnerschaft und Sexualität
8 Module: 9.15 – 18.30, 140.-
Soziale Bildung: Wie wird man eigenständig und mit der Welt verbunden?
9.15 – 18.30, 80.-
Wie gelingt es, Vertrauen, Zugehörigkeit und Wertschätzung in Familie, Klassen und Teams aufzubauen?
4 Module, 9.15 – 18.30, 80.-
Gefühlsirrtümer erkennen und korrigieren – beziehungsfähiger und selbstbewusster leben können
12 Module: 10.00 – 18.00, 200.-