
Liebe Filmliebhaber
Wir laden Sie und Euch ein, am Samstag, 30. Mai 2026 um 19.30 Uhr die 89 Minuten dauernde französische Komödie «Nichts zu verschenken» (Original «Radin! – «Knauser») aus dem Jahr 2016 in Dübendorf, Im Schossacher 17, 3. Stock, privat anzuschauen und danach gemeinsam zu besprechen.
Das Drehbuch stammt von Laurant Turner und Nicolas Cuche, die Regie von Fred Cavayé

Um 17.30 essen diejenigen zusammen, die gerne Freundschaften aufbauen und pflegen wollen. Wer bei der Vorbereitung des Essens helfen will, kann gerne ab 15.45 Uhr mithelfen. Wir freuen uns auf einen gemütlichen und bereichernden Filmabend! Für alle, die nicht kommen können, können sich diesen interessanten Film auch zu Hause anschauen. Marcel kann sagen, wie man ihn findet.
Ab 21.00 Uhr können wir – auch über zoom – den Film besprechen. Wir freuen uns über jeden, der kommen kann und Freude am gemeinsamen Besprechen hat. Sie können sehr gerne diese Einladung an andere Interessierte verschicken.
Kosten 20. SFr
Weitere Daten für Filmabende: Immer am letzten Samstag des Monats (ausser Juli und Dezember) – zum Eintragen in die Agenda:
- 27. Juni
- 29. August
- 26. September
- 31. Oktober
- 28. November
- 19. Dezember
Handlung:

Der Violinist François Gautier erlebt Genugtuung, wenn er bis zum Äussersten sparsam sein kann und minimiert dabei seinen ökologischen Fussabdruck, ohne Auto, ohne ÖV, ohne Strom, ohne Warmwasser, ohne neue Kleider und nur mit minimalstem Konsum. Er erlebte in den ersten Lebensjahren, dass die Mutter ständig mit dem Vater wegen dessen Ausgaben heftig stritt. Die Mutter versuchte den Sohn dazu zu erziehen, nicht wie der Vater zu werden. Francois schloss unbewusst daraus, der Mutter genügen zu müssen.
Er musste seinen unverstandenen Lebenssinn darin finden, kein Geld auszugeben. Scheint es ihm nicht zu gelingen, kommt er in grösste Not. Diese klare Zielrichtung durchdringt sein gesamtes Fühlen, Denken und Handeln – mit allen Nebenwirkungen auf seine Beziehungen zu anderen Menschen. So muss er andere ständig vor den Kopf stossen, indem er Kleinigkeiten entwendet, anderen keine Freude machen kann, wenn es etwas kostet oder seinen Beitrag in der Eigentümerversammlung bezahlen sollte. So muss er sich isolieren. Er wird für andere zu einem unsympathischen Menschen.
Die Liebe zu der Cellistin Valerie und das plötzliche Auftauchen einer 16-jährigen Tochter bringt die Einschränkungen seiner Lebenslinie besonders deutlich zum Ausdruck. Er wird humorvoll darauf gestossen, dass eine Gefühlswandlung bei ihm ansteht. Die Unterstellung, dass er ein guter Mensch ist, hilft ihm dabei, nach und nach Freude daran zu entwickeln, für andere Menschen Interesse entwickeln zu können, zu helfen und darin Genugtuung und Beziehung zu anderen Menschen zu erleben. So kann er sowohl symbolhaft mit seinen Nachbarn eine gute Verbindung aufbauen, seiner Tochter helfen und ebenso die Liebe von Valerie erwidern und mit ihr ein gemeinsames Leben aufbauen.






NICHTS ZU VERSCHENKEN Trailer German Deutsch (2017)