Kalender Archiv

Samstag, 31. Januar 2026

Filmbesprechung: „The Best of Enemies“

Liebe Filmliebhaber

Wir laden Sie und Euch ein, am Samstag, 31. 1. 2026 um 19.00 Uhr den 133 Minuten langen US- Film “The Best of Enemies” aus dem Jahr 2019 in Dübendorf, Im Schossacher 17, 3. Stock, privat anzuschauen und danach gemeinsam zu besprechen.

Das Drehbuch stammt von Robin Bisell, der auch Regie führte

Um 17.15 essen diejenigen zusammen, die gerne Freundschaften aufbauen und pflegen wollen. Wer bei der Vorbereitung des Essens helfen will, kann gerne ab 15.45 Uhr mithelfen. Wir freuen uns auf einen gemütlichen und bereichernden Filmabend!

Für alle, die nicht kommen können, können sich diesen interessanten Film auch zu Hause anschauen. Marcel Hediger kann sagen, wie man ihn findet.

Ab 21.15 Uhr können wir – auch über zoom – den Film besprechen.

Wir freuen uns über jeden, der kommen kann und Freude am gemeinsamen Besprechen hat.

Sie können sehr gerne diese Einladung an andere Interessierte verschicken.

Kosten 20. SFr

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Freitag, 09. Januar 2026

23. Friedensgespräch


Welche Gefühlsvoraussetzungen sind für ein friedliches Zusammenleben wichtig?

Die Erkenntnisse der Sozialwissenschaften haben in den letzten Jahrzehnten ergeben, dass der Mensch ein Wesen ist, das darauf angelegt ist, sich im sozialen Miteinander zu verwirklichen. Ein besonders grosser Irrtum, der sich in verschiedenen Kulturen eingeschlichen hat, ist die Überzeugung, dass der Mensch gegen das sogenannte Böse kämpfen muss – sowohl in sich selbst als auch gegen das Böse in anderen Menschen.
Zudem wird der Mensch in die Richtung erzogen, sich etwas Abstraktem unterzuordnen, sich für etwas sogenannt Gutes irgendwelcher Art aufzuopfern und dabei seine Wunder zu erleben.
Dieses Menschenbild wird in den ersten Lebensjahren eines Kindes sowohl im Gefühl als auch im Denken und Verhalten von Generation zu Generation weiter tradiert. Es bietet eine wichtige Grundlage dafür, dass Menschen durch Propaganda dazu geführt werden können, sowohl ihre geistigen und seelischen Kräfte als auch ihre sozialen Gefühle und ihren Wohlstand gegen das phantasierte Böse und für das abstrakt Gute einzusetzen.
Die innere Verbindung zum einzelnen anderen Mensch bedeutet zu wenig im täglichen Empfinden und Denken. Der Mensch wurde abgeschreckt vom anderen und im psychischen Haushalt auf ein höheres Ziel eingeengt.
Um Menschen bekämpfen zu können, müssen sie entmenschlicht werden, indem man sie so darstellt, als ob sie das Bösen verkörpern oder vom Teufel besessen sind. Heute zeigen die Erkenntnisse über das soziale Wesen des Menschen, dass jeder Mensch verstehbar ist, wenn man sich für seine Motive interessiert.
Es geht um die Fragen, wie wir als Menschen erfassen, auf welche Art und Weise wir zu einer misstrauischen Haltung gegenüber den Menschen und einem selbst gekommen sind. Um dann zu untersuchen, wie eine aufgeklärte und wissenschaftlich fundierte Haltung über den Menschen aussieht und wie es möglich wird, sein Fühlen, Denken und Handeln daran auszurichten.
Wir bemühen uns zu untersuchen, was es braucht, um sicher zu werden, dass Menschen friedlich zusammenleben können und ohne Krieg. Und wie wir im spontanen Gefühl erkennen können, was Menschen dazu treibt zu glauben, den oder die anderen, den Bösen, so lange bekämpfen zu müssen bis der am Boden ist und sich unterordnet – und damit glauben oder vorgeben, ein friedliches Zusammenleben zu erreichen.
Wir sollten uns weiterhin damit befassen, wie wir als Menschen so erzogen sind, dass es einleuchtet, opferbereit für etwas Höheres, Abstraktes, über dem einzelnen Menschen Stehendes zu sein, das einen „fähig“ macht, andere Menschen zu entmenschlichen und zu attackieren. Das Pflichtgefühl und die Überzeugung, für etwas übergeordnet Gutes das sogenannte Böse in anderen Menschen bekämpfen zu müssen, ist meist ein Versuch auf der richtigen Seite zu stehen, anstatt dem einzelnen Menschen nahe sein zu können.
Ein Gegenmodell ist die Erziehung zum Interesse an der Welt und den Menschen, die das Gefühl der Zusammengehörigkeit mit allen Menschen entstehen lässt. Nicht als Tugend, sondern als ein Gefühl, selbst besser leben zu können, wenn sich das Leben daran entzündet, dass man sich mit den Menschen und der Welt verbinden kann und daraus sein Selbstwertgefühl ziehen kann. Dann ist der Mensch nicht anfällig dafür, Bedeutung zu haben, indem man sich einem Kampf für die richtige und gute Gesellschaft oder Meinung unterordnet.


Mittwoch, 31. Dezember 2025 – Samstag, 03. Januar 2026

Wie entsteht und erhält sich eine freundschaftliche und versöhnende Haltung? Ausblicke für ein eigenständiges Leben in Verbundenheit

Wann? Mittwoch31. Dezember 2024 bis Samstag, 3. Januar 2024

Wo? Dübendorf, Im Schossacher 17 oder per zoom

Viele Menschen sind schnell dabei, dem anderen Menschen, sogar dem guten Freund oder auch dem Partner, zu unterstellen, dass sie nicht wohlgesinnt sind. Dieses generelle Misstrauen erschwert freundschaftliche Gefühle dem anderen Menschen gegenüber und auch den Aufbau und den Erhalt vertiefter Freundschaften. Wie kommt es zu diesem generellen Vorbehalt und wie kann man den überwinden? Und welche Eindrücke aus der Kindheit führen zu einem Gefühlshaushalt, in dem der Ärger, ablehnende Gefühle, Zurückhaltung und Unsicherheitsgefühle im Zusammenleben einen so stark erfassen? Obwohl alle eigentlich gerne abgestützt wären und mit vielen Freunden umgeben, stehen viele relativ alleine da. Was hindert einen also daran, Freundschaften aufzubauen und vertiefte Freundschaften einzugehen und beizubehalten? Aufgrund welcher Gefühlsirrtümer verpassen wir uns in Freundschaften? Ängste, Empfindlichkeiten, unrealistische Vorstellungen vom Zusammenleben, Gefühle des Ungenügens, Eifersucht, ein niedriges Selbstwertgefühl und Selbstbehauptungsvorstellungen können den Aufbau und die Aufrechterhaltung von stützenden Freundschaften stören. 

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Samstag, 20. Dezember 2025 – Samstag, 20. Dezember 2025

Sie nennen ihn Radio.

Liebe Filmliebhaber

Wir laden Sie und Euch ein, am Samstag, 20.12.2025 um 19.30 Uhr den 109 Minuten langen US- Film „Sie nennen ihn Radio“ aus dem Jahr 2003 in Dübendorf, Im Schossacher 17, 3. Stock, privat anzuschauen und danach gemeinsam zu besprechen.

Das Drehbuch stammt von Mike Rich, und die Regie von Michael Tollin.

Um 17.30 Uhr essen diejenigen zusammen, die gerne Freundschaften aufbauen und pflegen wollen. Wer bei der Vorbereitung des Essens helfen möchte, kann gerne ab 16.00 Uhr mithelfen. Wir freuen uns auf einen gemütlichen und bereichernden Filmabend!

Ab 21.00 Uhr können wir den Film besprechen.

Wir freuen uns über jeden, der kommen kann und Freude am Besprechen hat.

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Freitag, 05. Dezember 2025

22. Friedensgespräch

Wie ist ein friedliches Zusammenleben möglich?

Die Erkenntnisse der Sozialwissenschaften in den letzten Jahrzehnten haben ergeben, dass der Mensch ein Wesen ist, das darauf angelegt ist, sich im sozialen Miteinander zu verwirklichen. Ein besonders grosser Irrtum, der sich in verschiedenen Kulturen eingeschlichen hat, ist die Überzeugung, dass der Mensch gegen das sogenannte Böse kämpfen muss – sowohl in sich selbst als auch gegen das Böse in anderen Menschen.

Dieses Menschenbild wird in den ersten Lebensjahren eines Kindes sowohl im Gefühl als auch im Denken und Verhalten von Generation zu Generation weiter tradiert. Es bietet eine wichtige Grundlage dafür, dass Menschen durch Propaganda dazu geführt werden können, sowohl ihre geistigen und seelischen Kräfte als auch ihre sozialen Gefühle und ihren Wohlstand gegen das phantasierte Böse einzusetzen.

Um Menschen bekämpfen zu können, müssen sie entmenschlicht werden, indem man sie so darstellt, als ob sie das Bösen verkörpern oder vom Teufel besessen sind. Heute zeigen die Erkenntnisse über das soziale Wesen des Menschen, dass jeder Mensch verstehbar ist, wenn man sich für seine Motive interessiert.

Es geht um die Fragen, wie wir als Menschen erfassen, auf welche Art und Weise wir zu einer misstrauischen Haltung gegenüber den Menschen und einem selbst gekommen sind. Um dann zu untersuchen, wie eine aufgeklärte und wissenschaftlich fundierte Haltung über den Menschen aussieht und wie es möglich wird, sein Fühlen, Denken und Handeln daran auszurichten.

Wir bemühen uns zu untersuchen, was es braucht, um sicher zu werden, dass Menschen friedlich zusammenleben können und ohne Krieg. Und wie wir im spontanen Gefühl erkennen können, was Menschen dazu treibt zu glauben, den oder die anderen, den Bösen, so lange bekämpfen zu müssen bis der am Boden ist und sich unterordnet und damit glaubt ein friedliches Zusammenleben zu erreichen.

Wir sollten uns weiterhin damit befassen, wie wir als Menschen so erzogen sind, dass es einleuchtet, opferbereit für etwas Höheres, Abstraktes, über dem einzelnen Menschen Stehendes zu sein, das einen „fähig“ macht, andere Menschen zu entmenschlichen und zu attackieren. Das Pflichtgefühl und die Überzeugung, für etwas übergeordnet Gutes das sogenannte Böse in anderen Menschen bekämpfen zu müssen, ist meist ein Versuch auf der richtigen Seite zu stehen anstatt dem einzelnen Menschen nahe sein zu können.

Ein Gegenmodell ist die Erziehung zum Interesse an der Welt und den Menschen, die das Gefühl der Zusammengehörigkeit mit allen Menschen entstehen lässt. Nicht als Tugend, sondern als ein Gefühl, selbst besser leben zu können, wenn sich das Leben daran entzündet, dass man sich mit den Menschen und der Welt verbinden kann und daraus sein Selbstwertgefühl ziehen kann. Dann ist der Mensch nicht anfällig dafür, Bedeutung zu haben, indem man sich einem Kampf für die richtige und gute Gesellschaft oder Meinung unterordnet.


Samstag, 29. November 2025

„Shine – Der Weg ins Licht“

Liebe Filmliebhaber

Wir laden Sie und Euch ein, am Samstag, 29.11.2025 um 19.15 Uhr, den 1h45 Min. dauernden australischen Film “Shine – Der Weg ins Licht” aus dem Jahr 1996 in Dübendorf, Im Schossacher 17, 3. Stock, privat anzuschauen und danach gemeinsam zu besprechen.

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Freitag, 07. November 2025

21. Friedensgespräch

Wie ist Frieden möglich?

Die Frage ist, wie die psychologischen Erkenntnisse dazu beitragen können, sicher zu werden, dass Menschen friedlich zusammenleben können und ohne Krieg. Und wie wir im spontanen Gefühl erkennen können, was Menschen dazu treibt zu glauben, den oder die anderen, den Bösen, so lange bekämpfen zu müssen bis der am Boden ist und sich unterordnet und damit glaubt ein friedliches Zusammenleben zu erreichen.

Welche Faktoren sind wichtig, um den Kriegswahn zu verhindern (zum Ergänzen):

1. Das Prinzip von «Die Guten gegen die Bösen» ersetzen durch zunehmende Erkenntnis der oft unbewussten, logisch nachvollziehbaren Motivation für Handeln – auch untauglichem Handelns

2. Tiefes Interesse an der Vielfalt der Menschen und daraus entstehender Zuneigung zum Menschen statt generellem Misstrauen

3. Forschende Haltung statt moralischer Verurteilung, was Lösungen für Konflikte erst ermöglicht

4. Freude an einer anderen Sichtweise, weil sie bereichernd erlebt werden kann. Zusammengehörigkeitsgefühle nicht bei Gleichgesinnten, sondern bei Menschen aller Art

5. Umfassende Bildung für alle, die den Mensch frei im Denken und Fühlen macht

6. Eigenständiges Denken und Fühlen durch Kenntnis der Eigenlogik im Fühlen, Denken und Verhalten

7. Kooperationsfähigkeit aufgrund eines realistischen Menschenbildes, die zur Selbstorganisation befähigt

8. Eigene Bedeutung erleben können im Miteinander und Füreinander-Da-Sein versus Schein-Bedeutung durch mystische Zusammengehörigkeitsgefühle durch Herkunft

9. Erziehung zum gemeinsamen Gestalten des Zusammenlebens statt Erziehung zur Genugtuung, das man Aufträge korrekt und widerspruchslos und sogar mit Freude erfüllen darf.

10. Abbau von Distanz, Bezwungenheitsgefühlen, Kleinheits- und Minderwertigkeitsgefühle, von Angst vor einer eigenen Meinung, von Genugtuung, dazuzugehören durch Einordnung. Woraus bestand hingegen die Propaganda von Hitlers National-Sozialisten in verschiedenen Reden von Hitler auf YouTube hörbar:

  • Wir Guten wollen den Frieden, aber die Bösen haben uns mit Lügen und Kriegshetze in einen Krieg getrieben.
  • Die Bösen machen schon seit langem die Welt kaputt
  • Wir lassen uns nicht kleinmachen von den bösen Gegnern und (englischen) Geldbaronen. Wenn sie unser soziales Modell und Abschaffung der Klassenunterschiede bekämpfen wollen, dann müssen wir uns mit Willens-Kraft und Entschlossenheit wehren.
  • Wir sind wichtiger und stärker als wir denken. Wir lassen uns nicht von Denkpolizisten reinreden.
  • Wir machen den armseligen Möchtegerne Eindruck, wenn wir mächtig auftreten – dann müssen sie uns respektieren – wenn nötig mit Krieg. Es braucht schwere Entscheide.
  • Wir sind gemeinsam stark und kriegen die anderen klein, wenn wir uns stark zeigen und die Selbstbestimmung der Völker vertreten.
  • Wir helfen uns in unserer Blase gegenseitig, keiner darf untergehen, wir sind besonders gut und auf der richtigen Seite der Geschichte, deshalb Abschaffung des Elends, höhere Löhne, Verstaatlichung der kapitalistischen Ordnung, staatliche Verordnungen in allen Bereichen, massiver Ausbau der Verwaltung, Sozialleistungen für Benachteiligte.
  • Wir sind korrekt, aber leider müssen die Bösen ringsherum ausgeschaltet werden, damit die Zukunft gerettet wird
  • Für die gute Sache und eine bessere Welt müssen wir auch moralische Skrupel «heldenhaft» überwinden – nur so können wir die Welt verbessern.
  • Wir haben im Inland bereits Erfahrung gesammelt: Wir waren gezwungen, auf Gewalt mit Gegengewalt durch SS und SA zu reagieren, wenn andere sich unserem Ziel entgegengesetzt haben.
  • Der zentralisierte Staat sorgt für eine glorreiche Zukunft durch Verstaatlichung von Wirtschaft und eine Revolution, die alle Bereiche der Gesellschaft umfasst, denn alle sollen sich dem guten Ziel unterordnen – Befreiung von der Knechtschaft durch die imperialen Kapitalisten. Deshalb stört die Meinungsfreiheit und das endlose Diskutieren von sogenannt ganz klar falschen und zerstörerischen Meinungen. Es braucht Taten in die «klar durch Vernunft» vorgegebene Richtung. – alle müssen mit Begeisterung und ohne unnötige Einwände auf das gleiche Ziel hinarbeiten,
  • Die Frauen mit ihren Herzensentscheidungen und Gefühlen und Instinkten sind stabiler und das Rückgrat der Bewegung. Sie können das Richtige besser empfinden als Männer, die oft zweifeln und sich durch «wissenschaftliches Gerede» verunsichern lassen. Es braucht Vertrauen und Glauben der Unverbildeten in die Anführer.
  • Die Vorsehung hilft uns. Unsere Erfolge zeigen, dass wir gesegnet sind und auf der gerechten Seite der Weltgeschichte stehen. Wir setzen uns für Ideale ein und gegen die Beherrscher.
  • Die Schweizerische Direkte Demokratie der Bürger sei eine bürgerliche Phantasterei
  • Für unsere neue revolutionäre Welt müssen alle störenden Elemente eliminiert werden.
  • Die Kapitalisten zwingen uns einen Weltkrieg auf. Bei Eintritt der USA in den Krieg 1941 befahl Hitler in seinem Rassenwahn, den kapitalistischen Krieg für alle Zukunft damit zu beenden, dass er die für den kapitalistischen Krieg beschuldigten Juden zur Vernichtung befahl. (unter anderem Reden von Hitler 8.11.1939 und 24.2.1941)


Samstag, 01. November 2025 – Sonntag, 02. November 2025

Freundschaft, Liebe, Partnerschaft und Sexualität

Seminar-Ort: Unser Vereinslokal

Wir laden Sie hiermit herzlich zu unserem Seminar „Liebe, Partnersuche, Partnerschaft und Sexualität“ ein. Wir werden uns an diesen zwei Tagen anhand von persönlichen Beispielen mit wichtigen Fragen rund um diesen Themenkreis befassen. Folgende Fragen und Überlegungen umschreiben, worum es dabei gehen könnte.

Was heisst es, einen Partner kennenzulernen? Welche störenden Gefühle können einen da bereits behindern? Weshalb kommt man vielleicht gar nicht so weit, einen Partner suchen zu wollen? Wie wird man sicher, dass eine schöne Partnerschaft keine Glücks-, Schicksals- oder Zufallsfrage ist? Wie entwickelt sich eine vertraute Beziehung? Warum können Liebesgefühle zurückgehen? Welche unbewussten Gefühle können die Partnerschaften stören? Wie entwickeln sich sexuelle Gefühle und wodurch können sie beim Partner verblassen?

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Samstag, 25. Oktober 2025

The Magic of Belle Isle – Ein verzauberter Sommer

Liebe Filmliebhaber

Wir laden Sie und Euch herzlich ein, am Samstag, 25.10.2025, um 19.30 Uhr den 109-minütigen US-amerikanischen Film „The Magic of Belle Isle – Ein verzauberter Sommer“ aus dem Jahr 2012, privat in Dübendorf, Schossacher 17, 3. Stock, anzuschauen und danach gemeinsam zu besprechen. Regie führt Rob Reiner.

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Samstag, 04. Oktober 2025

Mit Fehlern und Mängeln ein spontanes Miteinander im täglichen Leben anstreben. Ohne Verurteilung Gefühlsirrtümer erfassen und verändern


Für jeden: Jugendlicher, Erwachsener, Paare, Schüler, Eltern, Erziehender, Lehrperson, SozPäd, Arbeitende

Wann:Samstag, 4. Oktober 2025, 9.15 – 18.15 Uhr
Wo:Dübendorf, Schossacher 17, 3. Stock oder online
Kosten:80.- SFr. Bitte auf der Homepage www.soziale-bildung.ch anmelden und online bei der Raiffeisenbank bezahlen:
CH17 8080 8004 6149 9149 6
Verein für Soziale Bildung, 8600 Dübendorf
Verpflegung:Im Restaurant oder am Seminarort (mit Küche).
Ablauf:Kennenlernen: ab 8.30
4 Module: 9.15 – 11.00, 11.30 – 13.00, 14.45 – 16.15, 16.45 – 18.15
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Freitag, 03. Oktober 2025

20. Friedensgespräch

Wie ist Frieden möglich?


Samstag, 27. September 2025

Wenn der Vater mit dem Sohne

Wir laden Sie und Euch ein, am kommenden Samstag, 27. 9. 2025 um 19.30 Uhr den 95-minütigen deutschen Film «Wenn der Vater mit dem Sohne» aus dem Jahr 1955 in Dübendorf, Im Schossacher 17, 3. Stock, privat anzuschauen und danach gemeinsam zu besprechen. Das Drehbuch stammt von Gustav Kampendonk, Eckart Hachfeld Regie: Hans Quest

Um 17.30 essen diejenigen zusammen, die gerne Freundschaften aufbauen und pflegen wollen. Wer bei der Vorbereitung des Essens helfen will, kann gerne ab 16.00 Uhr mithelfen. Das wird sicher wieder sehr gemütlich, verbindend und psychologisch bereichernd.

Wir freuen uns über jeden, der kommen kann und Freude am gemeinsamen Besprechen hat.

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Freitag, 12. September 2025

19. Friedensgespräch

Wie ist Frieden möglich? 

Die Frage ist, wie die psychologischen Erkenntnisse dazu beitragen können, sicher zu werden, dass Menschen friedlich zusammenleben können und ohne Krieg. Und wie wir im spontanen Gefühl erkennen können, was Menschen dazu treibt zu glauben, den oder die anderen, den Bösen, so lange bekämpfen zu müssen bis der am Boden ist und sich unterordnet und damit glaubt ein friedliches Zusammenleben zu erreichen.  

Wir sollten uns weiterhin damit befassen, wie wir als Menschen so erzogen sind, dass es einleuchtet, opferbereit für etwas Höheres, über dem einzelnen Menschen Stehendes existieren soll, das einen „fähig“ macht, andere Menschen zu entmenschlichen und zu attackieren. Das Pflichtgefühl und die Überzeugung, für etwas höheres Gute das Böse in anderen Menschen bekämpfen zu müssen, ist meist ein Versuch auf der richtigen Seite zu stehen. 

Ein Gegenmodell ist die Erziehung zum Interesse an der Welt und den Menschen, die das Gefühl der Zusammengehörigkeit mit allen Menschen entstehen lässt. Das ergibt einen Ausblick dafür, wie es zum Griedennkommen kann. Nicht als Tugend, sondern als ein Gefühl, selbst besser leben zu können, wenn sich das Leben daran entzündet, dass man sich verbinden kann und daraus sein Selbstwertgefühl ziehen kann. Dann ist der Mensxh nicht anfällig dafür, Bedeutung zu haben, indem man sich einem Kampf für die richtige und gute Gesellschadt oder Meinung unterordnet. 


Sonntag, 07. September 2025

Wie kann man Kinder, Schüler und Jugendliche zur Kooperation in Familie, Schule, Beruf und Gesellschaft gewinnen?

Wann: Sonntag, 7. September 2025, 9.15 – 18.15 Uhr

Wo: Dübendorf, Schossacher 17, 3. Stock oder online

Kosten: Das eintägige Seminare mit 4 Modulen kostet CHF 80.00
bar (oder per Überweisung oder Twint)

Verpflegung: Im Restaurant oder am Seminarort (mit Küche).

Kinder: Kinderbetreuung ist möglich

Ablauf:

Kennenlernen: ab 8.30

4 Module:

  • 09.15 – 10.45
  • 11.15 – 12.45
  • 14.45 – 16.15
  • 16.45 – 18.15

Anmeldung per unten stehendem Formular


Eltern und alle Erwachsenen, die mit Kindern und Jugendlichen arbeiten, wollen das Beste. Sie nutzen ihr Wissen und ihre Kräfte, ihre ganze Liebe und Zuwendung, um die ihnen Anvertrauten zu einem guten Leben zu verhelfen. Glücklicherweise sind sich heute alle einig, dass Zwang, Kritik, Strafen oder gar Schläge schädlich sind für die Persönlichkeitsentwicklung.

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Samstag, 30. August 2025 – Montag, 01. September 2025

Birnenkuchen mit Lavendel (2015)

«Birnenkuchen mit Lavendel (Original: «Le gout des merveilles»- Der Geschmack von Wundern» oder «Die Lust an der Freude»)

Liebe Filmliebhaber

Wir laden Sie und Euch ein, am kommenden Samstag, 30. 8. 2025 um 19.30 Uhr den 97-minütigen französischen Film «Birnenkuchen mit Lavendel (Original: «Le gout des merveilles»- Der Geschmack von Wundern» oder «Die Lust an der Freude») aus dem Jahr 2015 in unserem Vereinslokal in Dübendorf gemeinsam zu besprechen.

Wie immer essen um 17.30 diejenigen zusammen, die gerne Freundschaften aufbauen und pflegen wollen. Wer bei der Vorbereitung des Essens helfen will, kann gerne ab 16.00 Uhr mithelfen. Das wird wieder sehr gemütlich, verbindend und psychologisch bereichernd.

Drehbuch und Regie stammen von Eric Besnard.
Die französische Obstbäuerin und junge Witwe mit zwei Kindern, Louise Legrand, lebt in einem paradiesischen Bauernhof mit traumhaften Lavendelfeldern und prächtigen Birnenbäumen. Sie ist überfordert, hat Schulden und ist vom Leben überfordert. Zufällig trifft sie auf den menschenscheuen Pierre, der übersensibel ist und ungeübt in der sozialen Interaktion und in der Kommunikation mit Menschen. Er erscheint zunächst ängstlich, schüchtern, ausweichend, abweisend, gefühllos und desinteressiert wodurch nähere zwischenmenschliche Kontakte erschwert sind.

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Freitag, 15. August 2025

18. Friedensgespräch

Wie ist Frieden möglich?

Wir sprechen darüber anhand eines Interviews mit einer der Sekretärinnen von Hitler, die sich zu den Mechanismen der Machterhaltung sehr gute Gedanken gemacht reflektiert:

Was bedeutet es, wenn in der Erziehung ein Abstraktum ins Gefühlsleben des Menschen eingepflanzt wird, das über der Beziehung zum Mitmenschen steht. Damit entsteht im Gefühlshaushalt eine grundlegende Überzeugung, dass der Sinn des Lebens und das Lebensziel darin besteht, auch auf Kosten des Mitmenschen und stärker als die Verbundenheit zum einzelnen Menschen, diesem Ideal zu folgen und auch sein eigenes Leben dafür zu opfern. 

Das Fühlen, Denken und Handeln richtet sch darauf,  bedeutend darin zu sein, einer Abstraktion zu folgen. Was dem Menschen möglich ist, sich einem anderen Menschen emotional nahe zu kommen und ihm auch hinzugeben wird verdorben dadurch, dass diese mögliche Hingabe zum Mitmenschen von Anfang an ersetzt wird  mit der Hingabe zu einem Abstraktum wie Weltrettung, Rettung der Zukunft, der Menschheit oder sogar der ganzen Welt, Hingabe an eine Revolution für einen Volkskörper wie im Nationalsozialismus, für die Nation, für das Proletariat wie in der sowjetischen Diktatur ab 1917, für den Aufbau des Friedens, Erhalt eines vereinten Europas, für die Freiheit, für die Gerechtigkeit, für den Kampf gegen die Unterdrücker, gegen die Bösen, gegen die Bolschewisten oder gegen die Faschisten, gegen die Juden oder gegen die Christen, gegen die Weissen oder gegen die Schwarzen, gegen den internationalen Kapitalismus oder gegen den Sozialismus, gegen das System, gegen den Staat, gegen die Staatsfeinde, gegen …

In diesen Wahnvorstellungen für ein besseres Leben muss erzogen sein, dass man opferbereit ist, auch das eigene Leben für ein Abstraktum zu opfern genauso wie die Gegner oder Feinde geopfert werden müssen für eine eingebildete bessere Zukunft. 

In der traditionellen Erziehung heisst das, damit man sein Leben auf vermeintlich Höheres ausrichten kann, muss man so stark werden, dass man auch auftretendes Mitleid für einzelne, gegnerische Menschen heldenhaft auszuschalten „fähig“ wird. 

Der Gegner kann gedemütigt werden, sogar eingesperrt, nur schon für sein Dasein, für seine Äusserungen, für seine Meinung, für seine „falschen“ Überzeugungen, und man hat eine Genugtuung dabei, eine mindestens „klammheimliche Freude“ sogar bei dessen Vernichtung. 

Durch die Gehorsamserziehung, ausgerichtet auf solche Mythen und Abstraktionen, wird der Mensch eingeschränkt in seinem Gefühlsleben gegenüber den Mitmenschen und richtet Abneigungen, Aversionen und Überheblichkeiten auf diese. 

Es zeigt sich hier auch, was die Vorstellung von Genies anrichtet, so dass man sich diesen entweder anschliesst und das eigene Denken darauf ausrichtet und auch Widersprüche ausschaltet, vor allem wenn solche von einer eingebildeten gegnerischen Seite kommen. 

Der Mensch wird durch eine falsche Erziehung so vorbereitet, dass er zur Marionette wird, die sich zugunsten des Guten das Böse bekämpft, zuerst im Fühlen und Denken – und wenn es sein muss, auch im Handeln bis hin zur Kriegsunterstützung. 

Aber auch in der Häme über einen Bösen, sogar wenn dieser von den Guten diskriminiert, entwertet attackiert oder erschossen wird. 

Es braucht eine Erziehung, durch die der Mensch nicht so verbogen wird, dass er froh ist, wenn er von autoritär auftretenden Menschen beachtet wird und sich auf diese ausrichtet. Es braucht eine Erziehung, wo man nicht für das sogenannte Gute kämpft, sondern Erfüllung darin findet, den Mitmenschen zu erfreuen und mit den anderen in immer tiefere Verbindung kommt, wo man Prioritäten setzen kann, so dass man sich mit denjenigen zusammentun kann, die das Leben nicht distanziert leben. 

In den zwei Interviews wird deutlich, welche verfehlte Weltanschauung im Gefühlsleben dominiert, wenn der Mensch durch die traditionell religiöse, mystische Erziehung zu Gut und Böse verwirrt wird, sich erhofft, vom Schicksal ausersehen zu sein, sich als Vertreter eines höheren Auftrages versteht, sogar freundschaftliche, väterliche, mütterlich Gefühlslagen nur für etwas Höheres einzusetzen, ohne wirklich zu empfinden, sein Leben und das von anderen zu opfern für eine höhere Bestimmung.  

Wird man aufgehalten, ist man in einer solchen Wahnwelt von Gut und Böse darauf vorbereitet, nicht zu Ende denken und nicht zu Ende fühlen zu können und begeistert sich dafür, Rache zu üben an den Bösen, sei es auch in der Vergangenheit und glaubt, dafür , einen Teil der jetzigen Menschen niedermachen zu sollen und zu müssen, sei es hinter deren Rücken oder ganz offen, wenn man sich stark genug fühlt. 


Samstag, 26. Juli 2025 – Samstag, 02. August 2025

Wie kann man sich und andere besser verstehen? Gemeinschaftsgefühl und Sinn des Lebens

Kosten: CHF 300.00

Seminar-Ort: Kultursaal in Lenzerheide

Anmeldung bitte bei Susanne Arnold, susanne.arnold@sunrise.ch, Telefon 056 664 20 28, Mobile 079 457 13 20.

Die Woche findet vom 26. Juli um 16.30 bis 2. August 2025 um 12 Uhr in der Lenzerheide statt (Im Kultursaal bei der Mehrzweckhalle, Voa Sporz 4).

In idyllischer Landschaft umgeben von Bergen und einem See, besprechen wir zwei Mal pro Tag (9.30 und 16.30) die Fragen, die beim menschlichen Zusammenleben aufkommen. Wenn wir uns unter Menschen bewegen, stossen wir regelmässig auf Situationen, in welchen Missverständnisse auftauchen oder Spannungen, Enttäuschungen, Ängste, Ärger, Einsamkeitsgefühle, Selbstzweifel oder Traurigkeit entstehen können. Wir wollen an diesem Seminar diese unbewussten Reaktionsweisen und deren Hintergründe bei uns selbst und bei unseren Mitmenschen  besser verstehen lernen. Durch gegenseitiges Interesse und gegenseitige Hilfe wollen wir unsere psychologischen Kenntnisse im alltäglichen Miteinander vertiefen. Das psychologische Verständnis und damit die Erkenntnis, dass der Mitmensch nie böswillig oder nur auf seinen Vorteil bedacht handelt, sondern aufgrund unbewusster Irrtümer, macht milder und wohlwollender und ebnet den Weg zu verbindlicheren, verständnisvolleren und gleichwertigeren Beziehungen. Es wird deutlich werden, dass wir als Menschen dann einen erfüllenden Sinn im Leben finden, wenn wir in die Lage kommen, mit den Menschen verbunden leben zu können.

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Freitag, 18. Juli 2025

17. Friedensgespräch

Wie ist Frieden möglich?

Die Frage ist, wie die psychologischen Erkenntnisse dazu beitragen können, sicher zu werden, dass Menschen friedlich zusammenleben können und ohne Krieg. Und wie wir im spontanen Gefühl erkennen können, was Menschen dazu treibt zu glauben, den oder die anderen, den Bösen, so lange bekämpfen zu müssen bis der am Boden ist und sich unterordnet und damit glaubt ein friedliches Zusammenleben zu erreichen.


Samstag, 05. Juli 2025 – Montag, 07. Juli 2025

Statt eingeengt, bezwungen, ohnmächtig in Beziehungen, Familie und Beruf: Den Menschen mit Mut, Gelassenheit und Freude begegnen lernen

Wir Menschen wollen uns gerne frei mit anderen Menschen zusammentun und uns beieinander abstützen können, so dass wir in der Welt aufgehoben sind. Viele fühlen sich jedoch oft ohnmächtig, vom Leben und von den Mitmenschen eingeengt oder sogar schnell bezwungen. Das passiert interessanterweise ausgeprägt in Beziehungen, die einem besonders wichtig sind. Eltern glauben schnell, ihren Kindern ausgeliefert zu sein. Kinder und Jugendliche fühlen sich von ihren Eltern, Erziehern oder Lehrpersonen bezwungen. Frauen und Männer vermuten, sich dem Partner unterziehen oder anpassen zu müssen. Mitarbeiterinnen glauben, einem System oder dem Chef ausgeliefert zu sein, Freundinnen und Freunde fühlen sich – auch in den Ferien – vereinnahmt und bevormundet. Vereinsmitglieder meinen, nicht mehr frei zu sein. 

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Samstag, 28. Juni 2025

«Die leisen und die grossen Töne (En Fanfare)»

In der feinfühligen Tragikomödie «Die leisen und die grossen Töne» befreunden sich Thibault und Jimmy, zwei Männer im mittleren Alter aus ganz verschiedenen sozialen und Bildungs-Milieus. Thibault ist ein weltberühmter und wohlhabender Dirigent in Paris, Jimmy ein armer Kantinenkoch im strukturschwachen Norden Frankreichs, der in einem Blasorchester spielt.  Anlass für diese Freundschaft ist die Leukämieerkrankung von Thibault, der nach einem guten Spender für eine Knochenmarktransplantation sucht. Da seine Familie dafür nicht infrage kommt, erfährt er, dass er adoptiert ist und einen leiblichen Bruder hat: Das ist Jimmy, der ebenfalls adoptiert wurde.

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Sonntag, 01. Juni 2025 – Sonntag, 01. Juni 2025

Forschungsseminar: Psychologie, Pädagogik und Erziehung

Kosten: Das eintägige Seminare mit 4 Modulen kosten CHF 80.00.

Seminar-Ort ist Dübendorf, Im Schossacher 17.

Anmeldung bitte bei Susanne Arnold, susanne.arnold@sunrise.ch, Telefon 056 664 20 28, Mobile 079 457 13 20.


Samstag, 03. Mai 2025 – Samstag, 03. Mai 2025

Überempfindlichkeiten, Abneigungen und Ärger verhindern das Vertrauen in den Menschen. Wie schaffen wir ein selbstbestimmtes und friedliches Zusammenleben?

Kosten: Das eintägige Seminare mit 4 Modulen kosten CHF 80.00.

Seminar-Ort ist Dübendorf, Im Schossacher 17.

Anmeldung bitte bei Susanne Arnold, susanne.arnold@sunrise.ch, Telefon 056 664 20 28, Mobile 079 457 13 20.


Freitag, 02. Mai 2025

15. Friedensgespräch

Wie ist Frieden möglich?


Sonntag, 06. April 2025

Wie ist eine freie und gefühlsverbundene Erziehung, Betreuung und Begleitung möglich – mit der eigenen Unsicherheit und irritierten Empfindungen?

Kosten: Das eintägige Seminare mit 4 Modulen kosten CHF 80.00.

Seminar-Ort ist Dübendorf, Im Schossacher 17.

Anmeldung bitte bei Susanne Arnold, susanne.arnold@sunrise.ch, Telefon 056 664 20 28, Mobile 079 457 13 20.


Freitag, 04. April 2025

14. Friedensgespräch

Wie ist Frieden möglich?


Samstag, 29. März 2025

Die Kinder des Monsieur Mathieu

Wir sehen den etwa 97-minütigen Film «Die Kinder des Monsieur Mathieu» (Les choristes) von Christophe Barratier, eine französisch-schweizerische Koproduktion aus dem Jahr 2004 mit Gérard Jugnot als Clément Mathieu. Dieser tritt 1949 in Frankreich als arbeitsloser Musiker eine Stelle als Pedell (Aufseher) in einem Internat für «schwer erziehbare» Jungen an. Hier herrscht ein verbitterter Direktor, der die Kinder mit Prügeln und Karzer (Arrest) quält.

Diese strengen Erziehungsmethoden sind dem feinfühligen Monsieur Mathieu zutiefst zuwider. Gegen den Willen des Direktors gründet er einen Schülerchor und gewinnt mit viel Wohlwollen allmählich das Vertrauen seiner Schützlinge.

Christophe Barratier ist dank dieser berührenden Geschichte, den überzeugenden Schauspielern und der zu Herzen gehenden Musik ein Film gelungen, der zu einer spannenden psychologischen Besprechung anregt.


Freitag, 07. März 2025

13. Friedensgespräch

Wie ist Frieden möglich? 

Ich lade alle am Freitag ein, ein psychologisches Gespräch zu versuchen über die Frage wie die psychologischen Erkenntnisse dazu beitragen können, sicher zu werden, dass Menschen friedlich zusammenleben können ohne Krieg. 

Die meisten sind bereit viele Artikel zu lesen  und Podcasts zu hören, in denen eine Analyse gemacht wird oder Mutmassungen angestellt werden, welche mächtigen Kräfte oder Menschen sich wie falsch benommen haben. Und bleiben oft in der Stimmung, ohnmächtig zu sein oder gegen das Böse vorgehen zu müssen, dem Schicksal ausgeliefert zu sein oder Ängste vor dem baldigen Weltende aufbauen zu müssen und füllen unser Denken, Fühlen und Handeln damit aus. 

Wir schwächen uns damit und nehmen uns der psychologisch viel naheliegenderen, aber viel unbekannteren Sache nicht an, wie wir den Menschen besser verstehen können, so dass wir Konflikte lösen können auch mit Menschen, die heftig oder eingefahren sind, wie wir einen sogenannten Gegner mit einer anderen Meinung ansprechen können und wie und ob wir erklären können, warum es ein friedliches Zusammenleben geben kann und Krieg nicht nötig ist. Und uns oft nicht einmal einfällt, aufs weitverbreitete menschliche Gefühl einzugehen, dass junge Menschen getötet werden, sondern sind eingeengt auf macht-politische Argumentationen. Wir glauben alle sehr schnell, beweisen zu müssen, dass der andere Kriegsteilnehmer eigentlich gar nichts Schlimmes machen, sondern sich nur verteidigt – was alle sagen, denn das muss man laut Völkerrecht spätestens seit 1927 mit dem Rapallo-Vertrag sagen und erklärt sich damit zum guten Kriegsbeteiligten gegenüber dem anderen bösen, der das allerdings auch behauptet. 

Wir sprechen also an diesem Abend über die Annäherungen an den Menschen, was uns dazu führen kann, dem Menschen innerlich näher zu kommen, ihn und uns im Gefühl zu erreichen und nicht über die Frage, wer wie Böse gehandelt hat und irgendeiner Kriegspropaganda folgen, warum einer Krieg machen muss.


Samstag, 01. März 2025

Maladaptive Gefühlsdynamiken bei Kindern, Schülern, Klassen und Teams erfassen und korrigieren

Kosten: Das eintägige Seminare mit 4 Modulen kosten CHF 80.00.

Seminar-Ort ist Dübendorf, Im Schossacher 17.

Anmeldung bitte bei Susanne Arnold, susanne.arnold@sunrise.ch, Telefon 056 664 20 28, Mobile 079 457 13 20.


Sonntag, 02. Februar 2025

Wenn alles zuviel wird – bei Stress, Überforderung, Ängsten und Leere. Resilienz, Zuversicht, Wertschätzung im Denken, Fühlen und Handeln

Kosten: Das eintägige Seminare mit 4 Modulen kosten CHF 80.00.

Seminar-Ort ist Dübendorf, Im Schossacher 17.

Anmeldung bitte bei Susanne Arnold, susanne.arnold@sunrise.ch, Telefon 056 664 20 28, Mobile 079 457 13 20.


Freitag, 10. Januar 2025

12. Friedensgespräch

Allen ein ganz schönes neues Jahr, viele Impulse und Einsichten, wie wir Frieden gestalten können und dabei das eigene Leben reichhaltiger und verbundener mit anderen frei gestalten können. Im Wissen, dass der Mensch und man selbst gerne in Freundschaft leben möchte und es Irrtümer im Gefühlsleben sind, die des freie Abstimmen aufeinander einschränken oder verhindern. 

Psychologisches Gespräch über die Frage wie die psychologischen Erkenntnisse dazu beitragen können, sicher zu werden, dass Menschen friedlich zusammenleben können ohne Krieg. 

Welches Menschenbild steht bei diesen Fragen im Vordergrund? 

Was müssen wir der Jugend und allen Menschen mitgeben, damit wir nicht anfällig sind für Gewaltbegründungen und Kriegsrechtfertigungen ?


Dienstag, 31. Dezember 2024

Die Rumba Therapie

Abweichend von unserem üblichen Ablauf bei den Filmbesprechungen beginnt das Abendessen an diesem Termin um 19.30 Uhr und das gemeinsame Kochen um 18.00 Uhr.

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Samstag, 28. Dezember 2024 – Dienstag, 31. Dezember 2024

Vertrauen ins Leben als Grundlage für Gefühlswandlungen

Wir besprechen, warum es so grosse Unterschiede darin gibt, wie stark das Vertrauen ins Leben ist. Vertrauen entsteht in den ersten Lebensjahren. Es ist davon abhängig, wie stark ein Mensch bei seinen Bezugspersonen empfinden konnte, dass er erwünscht ist und er mit allen Bereichen des Lebens angstfrei bekannt gemacht worden ist. Es hängt zudem davon ab, ob das Interesse an anderen Menschen und der Realität geweckt wurde. Je mehr ein Mensch das Leben neugierig untersuchen kann, umso mehr erschliesst sich beglückend der Reichtum des Daseins. Die Welt erscheint dann erforschbar und verstehbar.

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Samstag, 30. November 2024

«Dialog mit meinem Gärtner»

https://www.videobuster.de/dvd-bluray-verleih/93768/dialog-mit-meinem-gaertner


Freitag, 29. November 2024

11. Friedensgespräch

Herzliche Einladung zum nächsten Termin über die Frage, wie Frieden möglich ist und wie wir Gehorsam, Bravheit und das Gefühl überwinden können, uns keine eigene Meinung bilden zu dürfen und so nach oben ausgerichtet sind, dass wir es schwer haben, über vorgegebene Denkmuster hinauszudenken und hinauszufühlen und damit eigenständig verbunden zu sein. 


Freitag, 08. November 2024

Kinder-Spieltag mit Pizzabacken

Herzliche Einladung zum Kinder-Spieltag – wir freuen uns auf Dich!

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Samstag, 02. November 2024

Lernen ohne Angst, Stress und Nervosität

Für jeden (auch Schüler, Eltern, Lehrer, Erzieher) FaBes, FaGes, Personen in sozialen Berufen und psychologisch Interessierte
(Kennenlernen: 8.45 Uhr, 4 Module: 9 Uhr 15 bis 11.15 Uhr, 11.45 bis 13.15 Uhr, 14.45 bis 16.15 Uhr, 16.45 bis 18.15 Uhr, CHF 80.00)

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Samstag, 26. Oktober 2024

«Hidden Figures»

(2016, 127 Min.) Regie: Theodore Melfi. Drehbuch: Theodore Melfi, Allison Schroeder

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Sonntag, 06. Oktober 2024

Liebe, Partnersuche, Partnerschaft und Sexualität

Wir werden uns mit wichtigen Fragen rund um diesen Themenkreis anhand von persönlichen Beispielen befassen.
(4 Module: 9 Uhr 30 bis 18.00 Uhr, CHF 80.00)

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Freitag, 04. Oktober 2024

10. Friedensgespräch

Wie ist Frieden möglich?


Samstag, 28. September 2024

«Champions»

https://www.kino-zeit.de/film-kritiken-trailer-streaming/wir-sind-champions-2018

(2023, 119 Min.) Regie: Bobby Farrelly. Drehbuch: Mark Rizzo

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Samstag, 07. September 2024

Wie entsteht ein gutes Klima in Teams, Klassen und Gruppen? Vertrauen – Wertschätzung – Zugehörigkeit

Für Lehrpersonen, Jugendliche, Eltern, Teamleiter, FaBes, FaGes und sozial Interessierte
(4 Module, 9 Uhr 30 bis 18 Uhr 30, CHF 80.00)

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Freitag, 06. September 2024

9. Friedensgespräch

Wie ist Frieden möglich?


Samstag, 31. August 2024

«A united kingdom»

https://moviesanywhere.com/movie/a-united-kingdom

(2016, 111 Min.) Regie: Amma Asante

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Freitag, 09. August 2024

8. Friedensgespräch

Wie ist Frieden möglich?


Samstag, 27. Juli 2024

Wie kann man sich und andere besser verstehen? Gemeinschaftsgefühl und Sinn des Lebens

(2x pro Tag psychologische Gespräche zu einem Thema auf der Lenzerheide; 9.30 – 11.00 und 16.30 – 18.00; zusätzliche Gespräche um 14.00 -15.30 und 20.00 – 21.30; insgesamt 27 Module: 300.-)


Samstag, 27. Juli 2024 – Samstag, 03. August 2024

Seminarwoche in Lenzerheide, 27.7.–3.8.2024

Einladung zur Seminarwoche in Lenzerheide vom Samstag, 27. Juli, bis zum Samstag, 3. August 2024, zum Thema: «Wie kann man sich und andere besser verstehen? Gemeinschaftsgefühl und Sinn des Lebens»

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Freitag, 12. Juli 2024

Die Dirigentin

Der 137-minütige Film «Die Dirigentin» beruht auf einer wahren Geschichte von Antonio Brico (1902-1992), der ersten Dirigentin eines klassischen Orchesters in den 1920er Jahren. Als adoptiertes Mädchen lebte sie bei einer lebensunzufriedenen, dirigierenden Mutter. Der Vater war gefühlvoll, aber untertänig, so dass sie bei ihm einen gewissen Rückhalt erleben konnte, aber keine freies Miteinander. Ihre Mutter zwang der kleinen Familie mit Migräneanfällen ihren Willen auf, dem sich Antonia erst langsam entziehen konnte. In dieser ständig unangenehmen und einschränkenden Beziehungssituation musste sie sich gezwungenermassen aus den Beziehungen lösen, um ihr Leben selbst gestalten zu können. Da sie aktiv genug war musste sie alleine einen – heimlichen – Weg im Leben suchen, bei dem sie sich ausdauernd und ungestört in eine Sache vertiefen konnte.

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Montag, 08. Juli 2024

Ärger und Wutanfälle bei Kindern und Erwachsenen verstehen

Für Eltern, FaBes, FaGes, Personen in sozialen Berufen, Lehrpersonen, und psychologisch Interessierte (4 Module: 9.30 – 18.30, 80.-)

Alle kennen Ärger, egal ob Kinder, Jugendliche oder Erwachsene. Man kommt in Aufregung oder fühlt sich abgelehnt wegen kleinerer und grösserer Ungereimtheiten im Leben:

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Freitag, 05. Juli 2024

7. Friedensgespräch

Wie ist Frieden möglich?


Samstag, 29. Juni 2024

«Oberstadtgass»

https://www.imdb.com/title/tt0049566/mediaviewer/rm540072961

(1956, 105 Min.) Regie: Kurt Früh. Drehbuch: Kurt Früh und Schaggi Streuli nach der Hörspielserie «Oberstadtgasse. Das Leben einer Strasse» von Schaggi Streuli

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Sonntag, 02. Juni 2024

Psychologie und Psychotherapie

(9.30 – 18.00 Vorträge, Berichte und Diskussion, 60.-)


Freitag, 24. Mai 2024

6. Friedensgespräch

Liebe Interessierte an der Frage, warum im Gefühl die Anfälligkeit so gross ist, dass es manchmal Gewalt, ja sogar Krieg braucht.

Wir sprechen ja wieder am kommenden Freitag, 5. Juli 2024 um 19 Uhr darüber.

Wir stellen uns weiterhin die psychologische Frage, wie es dazu kommt, dass wir im Allgemeinen so anfällig für Machtanmassungen und sogar Kriegsbegeisterung sind. Obwohl jeder weiss, dass sich im Krieg immer viele verführte oder bezwungenen Menschen gegenseitig töten und Not und Leid in unzählige Familien bringt und die kulturelle, die soziale und die wirtschaftliche  Entwicklung auf Jahrzehnte hinaus verhindert oder sehr stark einschränkt.

Welche unbewussten Überzeugungen werden in der üblichen Erziehung in unserer Kultur gelegt, dass wir dem Argument bewusst oder unbewusst schnell folgen, dass es Situationen im Leben gibt, bei der nur noch Gewalt hilft nach dem mittelalterlichen Motto: Und bist Du nicht willig, dann brauche ich Gewalt? 

Wie kommt es, dass wir meist so erzogen sind, dass wir bei einer anderen Meinung glauben, heftig werden zu müssen, also den anderen sofort als Feind ansehen? 

Wie kommt es, dass viele (oder alle?) schnell glauben, ihre eigenen Gefühle und ihre eigene Meinung ganz schnell zurückstellen zu müssen, wenn sich ein Menschen wie alle anderen eine Königskrone auf den Kopf gesetzt hat oder gesetzt bekommen hat? 

Warum bewundern wir Menschen, die sich mit allen Mitteln über andere hinweg durchzusetzen versuchen, die autoritär auftreten und andere entwerten? Warum schwinden fast allen die Sinne und ein klares Denken?

Warum bekommen viele Angst und passen sich ganz schnell an und fühlen sich gerettet, wenn sie mithelfen, gegen die sogenannten Störenfriede vorgehen zu können? 

Warum bedeutet einem die eigene Meinung und die eigenen Empfindungen so wenig und man ist froh, wenn man nicht auffällt? 

Warum muss man sich in Gegensatz stellen, die andren zu Feinden erklären und die andere Seite bekämpfen, damit man sich erlaubt, denken zu wollen? Will man selbst zum Diktator werden, wenn es möglich wäre und die anderen aus dem Verkehr ziehen, die zum Beispiel verführt worden sind und kriegsbegeistert sind?

Wie kann ein freies Denken und Fühlen in unserer Kultur möglich werden durch eine Erziehung, in der das kooperative Empfinden, Denken und Handeln ausgebaut wird, durch die die Anfälligkeit für Gewaltbereitschaft und Krieg verhindert wird und es zu einer Entwicklung zum friedlichen Zusammenleben gibt?

Wo stehen wir innerlich, dass ein Philosophenmagazin 2022 ein Heft mit dem Titel veröffentlichen musste: «Das Ende der Illusion»? Sie meinten dort, dass es eine Täuschung war, dass wir Menschen ohne Krieg auskommen könnten und die Idee von einer Welt ohne Krieg gescheitert sei, was der Ukraine-Krieg zeige und all die Kriege, die seit 1945 eben ausserhalb Europas geführt worden seien.

Es gibt tatsächlich wenige, die in unserer christlich abendländischen Kultur und auch in anderen sogenannten Hochkulturen den Menschen als von Natur aus friedliches Wesen angesehen haben.

Lucrez im 1. Jahrhundert gehörte dazu, der sich als Anhänger von Epikur verstand . Für ihn machten die Freundschaften unter den Menschen den Sinn des Lebens aus. Er wendete sich gegen die Angst vor Naturkatastrophen und vor einer Strafe durch eingebildete strafende Götter die die Gemütsruhe verhinderten. Er beklagte die Schrecken des Krieges und wendete sich dagegen.

Erasmus von Rotterdam, (1466-1536), der lange Jahre in Basel lebte (1514-1529 und dort 1536 starb) hatte sich mehrfach öffentlich (in Briefen und Schriften) zum Thema Krieg und Gewalt geäussert.

In der Schrift In seiner Schrift: «Klage des Friedens» für einer geplanten Friedenskonferenz aller Herrscher in Europa 1517, die nicht stattfand lässt die Friedensgöttin „Pax“ zu Wort kommen, die sich als „Stifter und Erhalter von allem“ ausgibt. Sie konfrontiert den Leser mit der Wirklichkeit des Krieges, dessen verheerende Folgen jede mögliche Legitimation in den Schatten stellen. Lieber soll man Besitz und Einfluss riskieren als sich in diese Spirale des Schreckens zu begeben. Denn: „Krieg wird aus Krieg gesät“. Und weiter:

Vom grössten Teil des Volkes wird der Krieg verflucht, man betet um Frieden. Einige wenige nur, deren gottloses Glück vom allgemeinen Unglück abhängt, wünschen den Krieg. Beurteilt selbst, ob es recht und billig sei oder nicht, dass deren Unredlichkeit mehr gilt als der Wille aller Guten. Ihr seht, bis jetzt ist nichts durch Bündnisse zustande gebracht, nichts durch Verschwägerung gefördert, nichts durch Gewalt, nichts durch Rachenahme. Stellt nun dagegen auf die Probe, was Versöhnlichkeit und Wohltätigkeit vermögen. Krieg wird aus Krieg gesät, Rache verursacht wieder Rache […]

In seiner Schrift Dulce bellum inexpertis (süß scheint der Krieg den Unerfahrenen), die er später als Adagia Nr. 3001 in seine Zitaten-Sammlung übernommen hatte findet Erasmus klare Worte darüber, dass der Krieg nur aus der Studierstube des Theoretikers berechtigt erscheint. Faktisch ist der Krieg das „Reich des Teufels“. Der Mensch jedoch, ausgestattet mit Sanftmut und Mitleid, ist von Natur aus für den Frieden gemacht.

Er schreibt:

Es ist jetzt schon soweit gekommen, dass man den Krieg allgemein für eine annehmbare Sache hält und sich wundert, dass es Menschen gibt, denen er nicht gefällt […] Wie viel gerechtfertigter wäre es dagegen, sich darüber zu wundern, welch’ böser Genius, welche Pest, welche Tollheit, welche Furie diese bis dahin bestialische Sache zuerst in den Sinn des Menschen gebracht haben mag, dass jenes sanfte Lebewesen, das die Natur für Frieden und Wohlwollen erschuf, mit so wilder Raserei, so wahnsinnigem Tumult zur gegenseitigen Vernichtung eilte. Wenn man also zuerst nur die Erscheinung und Gestalt des menschlichen Körpers ansieht, merkt man denn nicht sofort, dass die Natur, oder vielmehr Gott, ein solches Wesen nicht für Krieg, sondern für Freundschaft, nicht zum Verderben, sondern zum Heil, nicht für Gewalttaten, sondern für Wohltätigkeit erschaffen habe? Ein jedes der anderen Wesen stattete sie mit eigenen Waffen aus, den Stier mit Hörnern, den Löwen mit Pranken, den Eber mit Stosszähnen, andere mit Gift, wieder andere mit Schnelligkeit. Der Mensch aber ist nackt, zart, wehrlos und schwach, nichts kann man an den Gliedern sehen, was für einen Kampf oder eine Gewalttätigkeit bestimmt wäre. Er kommt auf die Welt und ist lange Zeit vor fremder Hilfe abhängig, kann bloss durch Wimmern und Weinen nach Beistand rufen. Die Natur schenkte ihm freundliche Augen als Spiegel der Seele, biegsame Arme zur Umarmung, gab ihm die Empfindung eines Kusses, das Lachen als Ausdruck von Fröhlichkeit, Tränen als Symbol für Sanftmut und des Mitleids.Der Krieg wird aus dem Krieg erzeugt, aus einem Scheinkrieg entsteht ein offener, aus einem winzigen der gewaltigste […] Wo denn ist das Reich des Teufels, wenn es nicht im Krieg ist? Warum schleppen wir Christus hierhin, zu dem der Krieg noch weniger passt als ein Hurenhaus? So mögen wir Krieg und Frieden, die zugleich elendeste und verbrecherischste Sache vergleichen, und es wird vollends klar werden, ein wie grosser Wahnsinn es sei, mit so viel Tumult, so viel Strapazen, so einem grossen Kostenaufwand, unter höchster Gefahr und so vielen Verlusten Krieg zu veranstalten, obwohl um ein viel geringeres die Eintracht erkauft werden könnte.

Immanuel Kant 1795 blieb hingegen in seinem Werk «Zum ewigen Frieden» in der Vorstellung verhaftet, dass Krieg in der Natur des Menschen liege. Immerhin geht er davon aus, dass man Wege finden müsse, um ihn einzudämmen über Handel, Menschenrechten, Zusammenschlüssen und allgemeine Regelungen – wie wir Menschen das seit dieser Zeit um Glück auch immer weiter ausbauen konnten.

Heute können wir aber mithilfe der psychologischen Erkenntnisse erfassen, dass wir über die Erziehung einen Ausweg finden können, wie wir Menschen uns von der Geissel Krieg befreien können. Auf der Seite seniora.org findet sich ein Artikel von Leo Ensel: „Apathie und Schockstarre  – Warum bleiben die Ängste vor einer Ausweitung des Krieges stumm und folgenlos?

Zu Ghandis Theorie der Gewaltlosigkeit, wobei er sich auch insbesondere auf Tolstoi beruft: https://www.bpb.de/themen/asien/indien/310374/an-der-wahrheit-festhalten/


Donnerstag, 16. Mai 2024

Ordinary Angels

Der 118-minütige Film «Ordinary Angels» beruht auf einer wahren Geschichte aus dem Jahr 1994 in Kentucky. Die Coiffeuse Sharon Steves (Hilary Swank) findet in ihrem Leben wenig Sinn, ist durchdrungen vom Gefühl, dass sie nichts wert ist. Sie wurde dabei alkoholabhängig. Sie vernachlässigte in ihrem Zustand ihren inzwischen erwachsenen Sohn.

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Samstag, 04. Mai 2024

Wie entstehen und wie erhalten sich Freundschaft und Liebe?

4 Module (09.15 – 18.15 h, 80.-)


Samstag, 04. Mai 2024

Alfred Adlers Persönlichkeitstheorie – kurz erklärt

Alfred Adler (1870 bis 1937) begründete eine der drei klassischen tiefenpsychologischen Schulen neben Sigmund Freud und Carl Gustav Jung. Adler nannte seine Lehre des sozial orientierten Menschen «Individualpsychologie». Er wollte mit dieser Bezeichnung die Unteilbarkeit der menschlichen Persönlichkeit betonen und grenzte sich damit bewusst von Persönlichkeitstheorien ab, die den Menschen in verschiedene Instanzen unterteilen wollten.

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Freitag, 03. Mai 2024

5. Friedensgespräch

Wie kommt es zu Anfälligkeit für Gewalt, Macht und Krieg? – II

Wir stellen uns weiterhin die psychologische Frage, wie es dazu kommt, dass wir im Allgemeinen so anfällig für Machtanmassungen und sogar Kriegsbegeisterung sind. Obwohl jeder weiss, dass sich im Krieg immer viele verführte oder bezwungenen Menschen gegenseitig töten und Not und Leid in unzählige Famlien bringt und die kulturelle, die soziale und die wirtschaftliche  Entwicklung auf Jahrzehnte hinaus verhindert oder sehr stark einschränkt.

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Samstag, 27. April 2024

«Im Zweifel glücklich»

Originaltitel: Brad`s Status, (2017, 102 Min.)

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Sonntag, 07. April 2024

Wie sieht eine freie und gefühlsverbundene Erziehung aus?

4 Module (09.00 – 18.00 h, 80.-)


Sonntag, 31. März 2024

«Die zwölf Geschworenen»

Originaltitel: 12 Angry Men, (1957, 96 Min.) Regie: Sidney Lumet. Drehbuch: Reginald Rose

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Freitag, 29. März 2024

4. Friedensgespräch

Wie kommt es zu Anfälligkeit für Gewalt, Macht und Krieg?

Psychologisches Gespräch über die Frage wie die psychologischen Erkenntnisse dazu beitragen können, sicher zu werden, dass Menschen friedlich zusammenleben können und ohne Krieg. Welches Menschenbild steht bei diesen Fragen im Vordergrund? Was müssen wir der Jugend und allen Menschen mitgeben, damit wir nicht anfällig sind für Gewaltbegründungen und Kriegsgepolter? (19.00 bis 21.00 Uhr, per Zoom)

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Samstag, 23. März 2024

«Jenseits von Eden»

(East of Eden)» (1955, 115 Min),  Regie: Elia Kazan, Drehbuch: Paul Osborn


Freitag, 15. März 2024

Wie kommt es zu Anfälligkeit für Gewalt, Macht und Krieg?

Wir stellen uns die psychologische Frage, wie es dazu kommt, dass wir im Allgemeinen so anfällig für Machtanmassungen und sogar Kriegsbegeisterung sind. Obwohl jeder weiss, dass sich im Krieg immer viele erführte oder bezwungenen Menschen sich gegenseitig töten und Not und Leid in unzählige Famlien bringt und die kulturelle, die soziale und die wirtschaftliche  Entwicklung auf Jahrzehnte hinaus verhindert oder sehr stark einschränkt.

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Freitag, 15. März 2024

3. Friedensgespräch

Liebe psychologisch Interessierte

Wir stellen uns die psychologische Frage, wie es dazu kommt, dass wir im Allgemeinen so anfällig für Machtanmassungen und sogar Kriegsbegeisterung sind. Obwohl jeder weiss, dass sich im Krieg immer viele verführte oder bezwungene Menschen sich gegenseitig töten und Not und Leid in unzählige Familien bringt und die kulturelle, die soziale und die wirtschaftliche Entwicklung auf Jahrzehnte hinaus verhindert oder sehr stark einschränkt.

Welche unbewussten Überzeugungen werden in der üblichen Erziehung in unserer Kultur gelegt, dass wir dem Argument bewusst oder unbewusst schnell folgen, dass es Situationen im Leben gibt, bei der nur noch Gewalt hilft nach dem Motto: Und bist Du nicht willig, dann brauche ich Gewalt? (Erlkönig von Goethe)

Immer wieder gibt es in unseren Breitengraden Menschen und Gruppen, die sich damit beschäftigten, wie die Geissel Krieg überwunden werden kann. 

  • 1337 -1339 Amrogio Lorenzetti stellte in einem Freskenzyklus dar, wie sich ein Land bei einer guten Regierung positiv entwickelt und wie eine schlechte Regierung das Land zerstört. Die schlechten Regierung wird von einem schwarz gekleideten, bösen Mann mit Hörnern (wie der Teufel) dargestellt, der die Grausamkeit, Zwietracht, Krieg, Betrug, Zorn und Tyrannei darstellt. Die gute Regierung wird von Gerechtigkeit, Mässigung, Klugheit, Stärke und Frieden sowie den theologischen Tugenden Nächstenliebe, Glaube und Hoffnung umgeben.
  • 1648: Ergebnis des Westfälischen Friedens nach dem 30-jährigen Krieg: Das Ergebnis war, dass sich alle verpflichteten, wenigstens den Krieg anzukündigen und zu begründen
  • 1863 Gründung des Internationalen Komitees des Roten Kreuzes, was Menschlichkeit in kleinen Bereichen bewahren sollte: Dass die Verletzten im Krieg geschützt werden, was den Krieg ein bisschen weniger grausam machen soll: 1871 wurden im deutschfranzösischen Krieg 83000 französische Soldaten verpflegt. Verschiedene Konventionen entstanden bis hin zu den Genfer Konventionen 1949 und 1977, zu deren Einhaltung sich alle Staaten verpflichtet haben so dass die Zivilbevölkerung, das medizinische Personal geschützt ist und die Verletzten, Kranken und Gefangenen menschlich gut behandelt werden müssen. Zudem dürfen Kulturgüter, Dämme, Deiche Kernkraftwerke, Nahrungsmittellager, landwirtschaftliche Gebiete, Trinkwasserversorgung; Bewässerungsanlagen nicht zerstört werden. 
  • 1864: Genfer Konvention, in der der korrekte Umgang mit Gefangenen festgelegt ist.
  • 1875 Brüsseler Konferenz auf Anregung von Zar Alexander II
  • Zar Nikolaus II gab den Anstoss für die Haager Abkommen 1899 und 1907 unterstützt von der Friedensbewegung um Bertha von Suttner
  • Briand Kellog Pakt 1928: Angriffskriege wurden international verboten, der Krieg als Mittel der nationalen Politik geächtet und die friedliche Lösung von Konflikten zur Norm erklärt und nur Verteidigungskriege erlaubt waren. Auch wenn eine Strafbarkeit nicht ausdrücklich festgelegt wurde, diente der Vertrag als Grundlage zur juristischen Verurteilung von Deutschland und Japan nach dem 2. Weltkrieg.
  • 1945 wurde die Uno Charta verabschiedet, durch die ein allgemeines Gewaltverbot in internationalen Beziehungen eingeführt wurde. Das Recht auf Selbstverteidigung bei einem bewaffneten Angriff blieb erlaubt, bis der Sicherheitsrat der Uno, der von den 5 Grossmächten bestimmt ist, Massnahmen verfügt. Um nicht dagegen zu verstossen, werden Kriege stattdessen oft als Vorwärtsverteidigung, Aktionen, bewaffneter Konflikt, (humanitäre) Interventionen, Intervention zum Schutz der Zivilbevölkerung, robuster Einsatz, militärische (Spezial)-Operation, 

Psychologische Fragen: Wie kommt es zur Unterstützung von Krieg, auch wenn man den Frieden anstrebt:

Beispiel: Die Grünen, 1980 gegründet mit einem Grundpfeiler ihrer Partei, eine pazifistische Partei zu sein. Antje Vollmer Bundestagsvizepräsidentin der Grünen sagte 2022 kurz vor ihrem Tod: «Alles, wofür wir uns bei der Gründung eingesetzt haben, haben wir afugegeben. Ich erkenne meine Partei nicht mehr»

2024 sind es die Grünen, bei denen die Forderung nach Kriegswaffen gegen Russlang am höchsten ist?

1999 unterstützten sie als Regierungsbeteiligte bereits den ersten Krieg in Europa gegen Serbien.

Was macht den Wandel aus? Warum konnte der grüne Aussenminister zu den grünen Parlaments-Abgeordneten sagen: «Ihr könnt unter euch ausmachen, wer sich gegen den humanitären Einsatz in Serbien zur Rettung vor dem Faschismus ausspricht: «Es dürfen einfach nicht mehr als 22 Bundestagsabgeordnete sein. Wer ausschert, wird das nächste Mal nicht mehr aufgestellt.» Warum glaubten ihm die grünen Delegierten auf dem Parteitag nach 2 Stunden eindringlichem Erklären das Märchen von einem KZ in Belgrad? Warum lasen sie nicht, dass die geschwächte Nato gerade 1999 ein neues Konzept zu ihrer Legitimierung aufstellte, in dem «robuste Einsätze» angekündigt wurden? Und sahen nicht, dass die deutsche Bundeswehr von Verteidigungsminister Scharping gerade gegen inneren Widerstand von einer Verteidigungs- zu einer Angriffsarmee umgebaut worden war?

Folgende Fragen stellen sich:

  • Was macht die Ausrichtung auf eine autoritäre Person aus, die so weit gehen, dass man jahrzehntelang gut durchdachte Überzeugungen innerhalb kürzester Zeit nicht mehr ernst nimmt?
  • Wie kommt es, dass viele (oder alle?) schnell glauben, ihre eigenen Gefühle und ihre eigene Meinung ganz schnell zurückstellen zu müssen, wenn sich ein Mensch wie alle anderen eine Königskrone auf den Kopf gesetzt hat oder gesetzt bekommen hat? 
  • Warum bewundern wir Menschen, die sich mit allen Mitteln über andere hinweg durchzusetzen versuchen, die autoritär auftreten und andere entwerten? Warum schwinden fast allen die Sinne und ein klares Denken?
  • Wie kommt es, dass wir meist so erzogen sind, dass wir bei einer anderen Meinung glauben, heftig werden zu müssen, also den anderen sofort als Feind ansehen? 
  • Warum bekommen viele Angst und passen sich ganz schnell an und fühlen sich gerettet, wenn sie mithelfen, gegen die sogenannten Störenfriede vorgehen zu können? 
  • Warum bedeutet einem die eigene Meinung und die eigenen Empfindungen so wenig und man ist froh, wenn man nicht auffällt? 
  • Wie kann ein freies Denken und Fühlen in unserer Kultur möglich werden durch eine Erziehung, in der das kooperative Empfinden, Denken und Handeln ausgebaut wird, durch die die Anfälligkeit für Gewaltbereitschaft und Krieg verhindert wird und es zu einer Entwicklung zum friedlichen Zusammenleben gibt?

Samstag, 02. März 2024

Umgang mit unruhigen Kindern, Schülern und Klassen

Theorie und Fallbesprechungen für Lehrpersonen, FaBes, Personen in sozialen Berufen, (Gross-) Eltern, Jugendlich und psychologisch Interessierte (4 Module: 9.30 – 18.30)


Dienstag, 27. Februar 2024

«In guten wie in schweren Tagen»

Originaltitel: Kabhi khushi, kabhi gham – Manchmal glücklich, manchmal traurig, (2001, 210 Min.) Regie und Drehbuch: Karan Johar

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Samstag, 24. Februar 2024

«Eddie the Eagle – Alles ist möglich»

(2016, 105 Min.) Regie: Dexter Fletcher. Drehbuch: Sean Macaulay und Simon Kelton

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Sonntag, 04. Februar 2024

Eingeengt – ausgeliefert – bezwungen

Entstehung und Bewältigung solcher Gefühle. Für psychologisch Interessierte, Lehrpersonen, FaGes, FaBes, Personen in sozialen Berufen, Eltern und Jugendliche (4 Module: 9.30 – 18.30)

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Freitag, 02. Februar 2024

2. Friedensgespräch

Wir diskutieren die Frage: Wie kommt es zur Anfälligkeit für Gewalt, Macht und Krieg?

1) Woraus besteht das tradierte Menschenbild?

1.1. Die Welt besteht aus Gut und Böse, Engel und Teufel, Selenski und Putin im Westen, in Russland umgekehrt

Dieses Prinzip von Gut und Böse galt auch bei den «sozialen Bewegungen», die zu der Partei der Grünen führte, heute die grössten Kriegstreiber: Kampf gegen Atomkraft : (Auf welcher Seite der zwei möglichen stehst Du?), Kampf gegen die Mächtigen und Kapitalisten, Kampf gegen die USA, Kampf gegen die Umweltverschmutzer und Männerbastion, Kampf mit Massenprotesten, Widerstand, auch Terrorismus und Mundtotmachen gegen die Bösen.

1.2. Man muss mit allen Mitteln zu den Guten gehören, sonst wird man bestraft und ausgegrenzt. Wer gut ist, bestimmte früher die Kirche, heute die Medien und die Narrativ und die Agendasetzer, ganz nach Marcuses Forderung der «Repressiven Toleranz», also einer Toleranz nur innerhalb einer vorgegebenen Spannbreite von Meinungen. Die aufklärerischen Freiheiten, das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit, die Gedanken-, Meinungs-, Gewissens-, Religions-, Weltanschauungs-, Informations-, Versammlungs- und Vereinigungsfreiheit, Pressefreiheit, Schutz der Ehe und Familie sollten den Einzelnen vor dem Staat schützen, der nicht willkürlich die Guten definieren sollte.

1.3. Das Böse muss mit allen Mitteln bekämpft werden (Verbrennungen, Ausgrenzung, Entwertung usw. )

1.4.Dafür muss man ein Feindbild aufbauen (der andere ist nicht erklär- und verstehbar, man muss Angst bekommen)

1.5. Ein Feindbild als Inkarnation des Bösen verhindert das Erforschen einer Sache. Es gibt nur eine Meinung – die Richtige und Gute. Jeder andere Gedanke als die herrschende Erzählung ist gefährlich. 

1.6. Ein Feind, der eine Meinung ausserhalb der sinnstiftenden herrschaftsfestigenden Erzählung (Narrativ) vertritt, darf und muss auch mit Gewalt bekämpft werden. Da darf es keine Freiheiten und kein Pardon geben.

1.7. Der Mensch sich von Anbeginn und mit seinem Dasein schuldig fühlen , früher von den christlichen Kirchen vorgegeben, heute durch verschiedenste herrschaftssichernde Institutionen und durch immer gleiche Erzählungen (Manipulation) als sündiger Mensch identifiziert: Jeder Mensch schädigt durch sein Dasein andere Menschen, die Mehrheit der Diskriminierten, die Grosseltern, die Gesellschaft, die Welt, das Klima. Jeder muss sich deshalb schlecht fühlen, Busse für seine Schuld tun und sich deshalb denjenigen unterwerfen, die ihm Befreiung von seiner Schuld versprechen. (zum Beispiel indem sie sich nur noch zu Hause aufhalten, ihr gesamtes Leben offenlegen, nur noch nach Vorschrift und nach herrschaftswissenschaftlichen Vorgaben essen, trinken, kleiden, wohnen, bewegen, handeln, fühlen, denken.

1.8. Der Mensch kann dann seinem Bedürfnis nach Zugehörigkeit folgen, wenn er sich den Vorgaben freiwillig unterwirft.

1.9. Dies geschieht am besten in einer Hierarchie, in einem Oben- und Unten- Gefüge, in der die selbsterklärten Wissenden und Sozialingenieure festlegen, welchen Vorschriften und Einengungen Folge zu leisten ist. Dazu gehört ein Gefühl, sich unterlegen zu fühlen, eine Vorsicht, Misstrauen gegenüber normalen Menschen und das Leben den Höheren zu überlassen. Der gut erzogene Untertan ordnet sich freiwillig unter. Er ist so erzogen, dass er spontan Angst hat, nicht mehr dazugehören zu können, wenn er den Vorgaben nicht folgt. Wenn diese Angst geschürt wird, kommen solche Mechanismen zum Tragen. Der Mensch ändert seine Meinung über die Welt, um nicht ausgeschlossen zu werden.

1.10: Der Mensch kann nicht forschen und geduldig überlegen: Er muss schnell das Richtige, das Vorgegebene tun, weil ihm sehr sehr Bedrohliches, früher der Teufel, vorgegaukelt wird. 

2) Ein modernes Menschenbild besteht aus folgendem:

– Der Mensch ist auf Kooperation voradaptiert.

In der Geschichte war nicht der Kampf gegeneinander und der Krieg die treibende Kraft für den Fortschritt, sondern die Kooperation durch die Sozialnatur des Menschen. (Ab Ende 19. Jahrhundert begann die Widerlegung der bösen Natur des Menschen und die Kriegstreiberei mit der Auseinandersetzung zwischen dem Sozialdarwinismus und Kropotkins «Gegenseitige Hilfe im Tier und Menschenreich»)

– Der Menschen kann eigenständig denken und fühlen, wenn er sich unter den Menschen wohl fühlt

– Der Mensch ist nicht ein Wesen, das sich intrinsisch motiviert (wie noch heute in der Pädagogik verbreitet), sondern durch die Verbundenheit mit den Menschen, die das Leben bereichern

– Freundlichkeit liegt dem Menschen nahe, er muss ich nicht wehren gegen andere Menschen , sondern sich sichtbar und kenntlich machen und kooperieren

– Zutrauen zum Menschen und kooperatives Fühlen, Denken und Handeln eröffnen dem Menschen ein reichhaltiges Leben

(Julian Offran de La Mettrie: 1748: «Über das Glück oder das höchste Gut. Anti Seneca» vertritt, dass der Mensch nicht moralisch hocharbeiten muss, , sondern moralisch gut ist, wenn er sich mit den Menschen befreundet fühlt und daraus sein Glück erfühlen und erdenken kann – was in einer geglückten Erziehung entsteht).

– Gewalt und Krieg zerstören die Kooperation und deren Früchte (wie es im Freskenzyklus in den Räumen des Palazzo Pubblico in Siena 1337 und 1339 von Ambrogio Lorenzetti dargestellt wurde: Wirkungen der guten und schlechten Regierung)

Lucrez im 1. Jhdt gehörte dazu, der sich als Anhänger von Epikur verstand . Für ihn machten die Freundschaften unter den Menschen den Sinn des Lebens aus. Er wendete sich gegen die Angst vor Naturkatastrophen und vor einer Strafe durch eingebildete strafende Götter die die Gemütsruhe verhinderten. Er beklagte die Schrecken des Krieges und wendete sich dagegen.


Freitag, 05. Januar 2024

1. Friedensgespräch

Krieg und Frieden – ein psychologischer Beitrag

1. Es ist eine Herausforderung, sich dem Thema vom psychologischen Standpunkt her systematisch zu betrachten

2. Was sind die psychologischen Grundlagen?

2.1. In der Natur ist innerhalb einer Spezies üblicherweise das soziale Zusammenwirken und die Kooperation entscheidend, nicht der Kampf gegeneinander. 

2.2.Menschen sind auf Kooperation und soziales Zusammenwirken angelegte Wesen. Das sieht man schon beim kleinen Kind. Die Entwicklungspsychologie hat viele Ergebnisse hervorgebracht:

In besonderer Art und Weise ist der kleine Mensch daraufhin angelegt, dass eine innige Bindung möglich werden kann: 

  1. Das Baby sieht zuerst scharf im Abstand von Brust zu den Augen der meist säugenden Mutter
  2. Das Baby reagiert auf stilisierte Gesichtsformen stärker
  3. Das Baby erkennt Bezugspersonen schon bald nach der Geburt an den Bewegungen, am Gang und am Geruch
  4. Das Baby ermöglicht es, dass durch Laute und Reaktionen auf andere eine Verbindung entsteht.
  5. Das Baby ermöglicht ein Hin- und Her, ein Abstimmen aufeinander. Es kann Gefühle entwickeln der Vertrautheit und der Freude in diesem Hin-und Her, wenn das angeregt und ausgebaut wird, 
  6. Die Möglichkeit, dass sich eine besonders differenzierte Sprache im 2. Lebensjahr des Menschen sehr schnell entwickeln kann ermöglicht es, dass im Umgang mit interessierten und feinfühligen Erwachsenen ein inniger Austausch möglich wird, auch über die Vergangenheit und die Zukunft. 
  7. Der Mensch hat eine ausgeprägte Mimik, die ebenfalls ein Hin-und-Her ermöglicht
  8. Das Baby ist in der Lage, sich in andere hineinzuversetzen. Es kann sehr früh auf Gefühle von anderen reagieren und kann sich im Gefühl anstecken lassen. 
  9. Das Baby hat verschiedene Gefühlsmöglichkeiten, um sich dem anderen zu zeigen und kann sich erkennbar machen und diese Gefühle in einer guten Beziehung an die Realität anpassen.
  10. Wie sich die angelegten Möglichkeiten zur Kooperation entwickeln und ob sie sich entwickeln, hängt mit dem Umfeld ab. Von den Erziehungspersonen, von den anderen Erwachsenen hängt es ab, welche Gefühlswelt entsteht und ob das Kind gerne und spontan kooperieren kann und sich dabei ganz einbringen kann. Es hängt auch davon ab, ob die Eltern eingebunden sind in ein soziales Umfeld, welche Gefühle und welche Denkmöglichkeiten sie vorleben können und welche sie mit dem Kind entwickeln können. Es hängt auch davon ab, was die anderen Menschen in einer Kultur ermöglichen und in welchem Ausmass in einer Kultur Kooperation gelebt wird und wie weit eine Kultur die kooperativen Möglichkeiten des Menschen lebt.
  11. Das Kind deutet die Erlebnisse und macht daraus Erfahrungen und bildet sich in seinem Umfeld, dem sozialen Uterus sein Welt- und Menschenbild. Es bildet sich seine Art, dem Leben zu begegnen und ebenso seine gesamte Wahrnehmung: also. was ihm auffällt, was es wichtig nimmt, wo es sich zentriert, was ihn beschäftigt, was ihm nahekommt, was es phantasiert, wie es sich ausdrückt. 

2.2. Wie kann es sein, dass Menschen dann aufeinander los gehen sich auch schädigen sich gegen andere wenden?

Der Mensch ist nicht festgelegt durch Instinkte. Er bildet sich erst seine Art, das Leben zu deuten, die Erlebnisse zu verarbeiten, bildet sich seine Verhaltens- und Reaktionsmöglichkeiten in einem Hin und Her in den ersten Lebensjahren. So kann es zu Irrtümern kommen, die besonders gross sind, wenn eine Kultur geprägt ist wie unsere christlich-abendländische und darauf aufbauend auch muslimisch-morgenländische Kultur vom starken Kampf «Gut gegen Böse» – wie es schon Zarathustra vorher gelehrt hatte. 

In der Erziehung ging es jahrhundertelang darum, die Kinder mit Lob und Tadel bis hin zur Gewalt vor dem Bösen zu schützen und auf die richtige Bahn zu zwingen. Das Kind durfte nicht frei sein und mit den Erwachsenen zusammen gefühlsverbunden die Welt kennenlernen und zu erforschen. Die Irrtümer im Gefühlsleben führten die Erwachsenen dazu, die Kinder spontan oft mit roher Gewalt, oder mit bezwingendem Argumentieren, mit Beleidigt-Sein oder mit Traurig-Sein, mit Unverständnis, mit Rückzug auf das Richtige einzuschwören oder das Kind alleine zu lassen und es den eigenen Weg suchen zu lassen, es also zu vernachlässigen. 

Das Kind wird älter und entwickelt falsche Schwerpunkte im Fühlen , Denken und Handeln. Es beschäftigt sich damit, auf der richtigen Seite zu stehen, nicht aufzufallen, sich nicht auffällig zu benehmen, denjenigen sich spontan anzupassen, die auf der richtigen Seite glauben zu stehen, nicht im Gegensatz zu stehen, selbst sicher zu sein, nicht abgehängt, ausgeschlossen zu sein, nicht in Gefahr zu sein, nicht mehr in Verbindung zu sein. 

So kann es kommen, dass Menschen – wie bei uns überall -, soweit kommen, andere ebenfalls bezwingen zu wollen, bis der andere auf den richtigen Weg kommt, Gegner zu erkennen, sie unschädlich zu machen, sie abzulehnen, gegen sie vorzugehen, sie sogar zu bekämpfen.

Meistens bleibt das versteckt, wenn die Kultur nicht erlaubt, andere zu schädigen, kann aber sofort ganz deutlich werden,wenn es erlaubt wird. 

Dann ist eigenständiges Denken sehr schwer, weil der Menschen sich brav anzupassen versuchte.

So haben in Deutschland viele Kinder von autoritären Eltern, die Diktaturen unterstützt hatten – auch weil diese soziale Wohltaten gefördert hatten -, sich in den 68er Jahren ausgerechnet dem Marxismus zugewendet, der die Diktatur des Proletariats gepredigt hatte und in der es keine Persönlichkeiten als Menschen gibt, sondern nur manipulierte Objekte durch die Gesellschaft. Es wäre ja naheliegender gewesen, die Schweizerische Direkte Demokratie und die Freiheit und die Verbundenheit anzustreben. Aber so folgte man wieder Marx und Engels, die schon 1850 die erste Internationale von Menschen, die die soziale Frage von Arm und Reich lösen wollte, so dominiert, intrigiert und zerstört, dass sie sich aufgelöst hat. 

Sie merkten nicht, dass eine gleiche Geisteshaltung dahinter steht, dass man das Gute herbeiführen muss und dabei Menschen zerstören muss, die im Weg stehen, sei es an den Universitäten oder sonst im Leben und das Böse bekämpfen muss. Man folgte allgemein Herbert Marcuse, der «Repressive Toleranz» seinen Anhängern anpries, was nichts anderes heisst als diejenigen zu bekämpfen, die die eigenen Ziele ablehnen. Diese marxistischen Ideologen übernahmen die Grünen und die SPD. So kann man verstehen, dass sie innerlich vorbereitet sind, auch Krieg gegen das Böse zu führen und für das Gute. So hat als ein Beispiel der Grüne Joschka Fischer, der sich in seinem Buch aus dem Jahr 1998 vor dem Regierungsantritt «Für einen neuen Gesellschaftsvertrag» als Marxisten bezeichnet, der darin darlegte, dass man bewusst Krisen herbeiführen müssen, damit die Menschen Massnahmen akzeptieren, denen sie freiwillig nie zustimmen würden. Er inszenierte den ersten Krieg in Europa 1999 nach dem zweiten Weltkrieg, indem er wahrheitswidrig behauptete, man müsse in Serbien den Faschismus verhindern. 

Das Prinzip, gegen das Böse mit Gewalt angehen zu müssen, erfasste die meisten, weil sie dafür eine Gefühls- und Denkvoraussetzung hatten. Die Parteimitglieder wussten nicht mehr, warum sie eigentlich einmal gegen den Krieg waren, weil sie das gesamte Prinzip der Gewalt nicht durchdringen konnten, dass es die Gefühls- und Denkverirrungen sind., die eine Anfälligkeiten für Gewalt darstellen. 

So leuchtete ihnen ein, dass man mit Gewalt gegen die Russen und Putin vorgehen und mit Gewalt die eigenen geostrategischen Machtpläne und Rohstoffkontrolle gegen andere Ansprüche durchsetzen – und nahmen ohne weiteres viele Hunderttausende Tausende von Toten und für immer Verstümmelten und Zerstörung selbstverständlich in Kauf. Viele entschuldigten sich sogar demütig dafür, dass sie einmal gegen den Krieg gewesen seien, wo doch Aufrüstung, Terror, Tod und Elend sein müssten und man auf keinen Fall mit dem Todfeind reden dürfe und Auswege suchen dürfe. Das sei klare Schwäche, wenn man vor dem Atomkrieg Angst hätte. Selten sprach jemand davon, das schwache Männer Gewalt anwenden und starke Männer Frieden und Ausgleich suchen. Gerade Feministinnen bei den Grünen zeigten sich als besondere Gewaltpredigerinnen.

Das ist nicht zum Verzweifeln, sondern man kann dies verstehen lernen als mangelnde Auseinandersetzung mit psychologischen Hintergründen und unserer kulturellen Prägungen, die dabei erkennbar sind. Es braucht aber eine genaue Auseinandersetzung, so dass die eigenen inneren Stellungnahmen wissenschaftliche begründet und vernunftbasiert ist. 

Wir haben jedoch in den letzten 3 Jahren erlebt , dass Menschen – ganz nationalistisch – nicht mehr angehört wurden oder als Künstler nicht auftreten durften, weil sie die russische Sprache sprechen und sich nicht dem Kriegsgeschrei angeschlossen haben, nur weil sie einer anderen Nation angehört haben. Man hat also sogar die bürgerlichen Freiheiten ausser Kraft gesetzt, um Gewalt zu rechtfertigen. Die Menschen wurden mittels schlimmster Verdächtigungen dazu verführt, nicht mehr nachdenken zu können, sondern Aversionen gegen Andersdenkende zu entwickeln. 

Es ist wichtig, solche Fragen und Fakten zu durchdenken, um die Motive und Ursachen genau zu erfassen und fragend forschend daran heranzugehen, damit die Welt friedlich werden kann.


Sonntag, 31. Dezember 2023

«Keine Lüge ohne Dich»

Originaltitel: Mauvais Foi, (2005, 82 Min.)

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Samstag, 30. Dezember 2023 – Sonntag, 31. Dezember 2023

Glück, Erfolg und Wohlbefinden durch mehr Vertrauen, Selbsterkenntnis und Lebensmut

(Samstag 9.30 – 18.00, Sonntag 9.30 – 18.00)


Montag, 11. Dezember 2023 – Sonntag, 12. November 2023

Liebe, Partnersuche, Partnerschaft und Sexualität

Folgende Fragen und Überlegungen umschreiben, worum es dabei gehen wird

Was bedeutet es, einen Partner kennenzulernen?

Welche störenden Gefühle können dabei bereits auftreten? Weshalb kommt man unter Umständen gar nicht so weit, einen Partner suchen zu wollen? Wie wird man sicher, dass eine schöne Partnerschaft keine Glücks-, Schicksals- oder Zufallsfrage ist? Wie entwickelt man eine vertraute Beziehung? Warum können Liebesgefühle abnehmen? Welche unbewussten Gefühle können die Partnerschaften stören? Wie entwickeln sich sexuelle Gefühle und wodurch können sie nachlassen?

Alle Menschen wünschen sich eine gute Liebesbeziehung. Aber man schreckt vielleicht davor zurück, weil man mit nahen Beziehungen unbewusst Kritik, Strenge, Ablehnung oder ein Bezwungen-Werden verbindet. Oder weil man in der Kindheit wenig freudige Erlebnisse machen konnte, oder weil die Stimmung immer aufgeregt war und man beschwichtigen musste. Man empfindet es vielleicht als anstrengend mit den Menschen, weil man glaubt, sich anstrengen zu müssen und nicht mehr frei zu sein. Meistens will man sich gut mit dem anderen absprechen, bringt es aber nicht zustande, wenn der andere nicht einverstanden zu sein scheint oder «vergisst», sich mitzuteilen.

Wie kann man sich also auf der Partnersuche ganz frei fühlen? Frei dafür, viele Menschen kennenzulernen und dabei unbelastet herauszufinden, wer der andere ist, was man selber möchte und wie es beiden gefallen könnte.

Wenn man einen Partner gefunden hat:

Was braucht es, damit sich die Liebe frei entfalten kann und eine gute Partnerschaft entsteht und erhalten bleibt? Welche störenden Gefühle und falschen Vortellungen über das Wesen der Sexualität können den Wunsch nach oder die Freude an der Sexualität hemmen? Welche Faktoren können einen daran hindern, Gleichwertigkeit zu empfinden und zu leben oder den anderen dafür zu gewinnen?

Meist sind es unbewusste Gefühle wie Unsicherheit, Unterlegenheit, Minderwertigkeit, Ärger und Wut, aber auch Abwehr, leise oder laute Vorwürfe, Rückzugstendenzen, Betroffenheit, besserwisserisches Verhalten, der Wunsch nach besonderer Beachtung oder Eifersucht. Diese und viele weitere Gefühle sind Ausdruck einer falschen Meinung über die eigene Bedeutung für den Mitmenschen. Oft sind uns verfehlte Überzeugungen im Fühlen, Denken und Handeln nicht einmal im Ansatz bewusst. Deshalb glauben wir, die eigene Wahrnehmung und die Vorstellung, wie Situationen zu bewältigen sind, seien selbstverständlich und zwingend richtig.

Was braucht es, um sich gegenseitig verstehen zu lernen ?

Streit entsteht, weil man sich im Denken, Fühlen und Handeln und auch im Gespräch verpasst. Fast alle sind wir sehr empfindlich in nahen Beziehungen, auch wenn wir das nicht gerne sind und immer gute Gründe für die eigene Verletzlichkeit finden – nicht aber für die des anderen, der uns scheinbar zu wenig versteht. Tatsächlich deuten wir fast alle den Partner so, dass dieser oft gegen uns ist, lassen uns kaum davon abbringen oder haben es schwer einzulenken, wenn es offensichtlich ist, dass wir falsch gelegen sind. Es ist deshalb für viele eine grosse Herausforderung, nach Missverständnissen wieder aufeinander zuzugehen und zu besprechen, was einen bewegt und umgetrieben hat. Man hat oft nicht einmal – oder nicht mehr – die Hoffnung, dass man sich miteinander absprechen und verstehen kann, weil sich nur wenige als Kinder offen aussprechen und dafür interessieren konnten, was sie angetrieben hat.

In unserer Kultur und Erziehung ist es üblich, das Kind und sich gegenseitig zu kritisieren oder alles zu verharmlosen, statt Fehler wohlwollend zu untersuchen. Daher kommt es oft vor, dass man sich lange nicht traut, dem anderen zu sagen, was einen stört, bis man es nicht mehr aushält und den anderen angreift. Oder auch, dass man sich schon bei einer gutgemeinten Frage oder einem Kommentar kritisiert fühlt. Das macht es schwierig, nicht im Streit, sondern offen über auftauchende Probleme und Gefühle als Teil des Kennenlernens und Verstehens zu sprechen.

Wir besprechen in diesem Seminar anhand persönlicher Beispiele, wie Erlebnisse in der Kindheit und ihre individuelle Deutung das Lebensgefühl so beeinflussen, dass man sich selbst in der Liebesfrage einschränkt. Die gefühlsmässige Auseinandersetzung damit ermöglicht es, unhinterfragte Gefühlseindrücke infrage zu stellen, eine realistischere Wahrnehmung zu entwickeln und direkter und gleichwertiger mit dem Mitmenschen umzugehen.


Samstag, 02. Dezember 2023

Multikulturelles Fest

Der Verein veranstaltet ein multikulturelles Fest mit zahlreichen Besuchern und eingeladenen Gästen Im Schossacher 17 mit Apéro, einem Vortrag über die Aktivitäten des Vereins, Essen und Tänzen: türkisch, kurdisch, sintisch, peruanisch, indischer Bollywood, altindisch.


Samstag, 25. November 2023

«Der Pauker»

(1958, 93 Min.)

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Samstag, 28. Oktober 2023

«Zeit für Legenden»

Originaltitel: Race, (2016, 120 Min.) Regie: Stephen Hopkins. Drehbuch: Anna Waterhouse, Joe Shrapnel

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Samstag, 30. September 2023 – Sonntag, 01. Oktober 2023

Minderwertigkeitsgefühle, Empfindlichkeit, Rückzug – Wie kann man mehr Selbstwertgefühl aufbauen?

(Samstag 9.30 – 18.00, Sonntag 9.30 – 18.00)


Samstag, 23. September 2023

«Die anonymen Romantiker»

Originaltitel: Les Émotifs anonymes, (2010, 79 Min.) Regie: Jean-Pierre Améris. Drehbuch: Jean-Pierre Améris, Philippe Blasband

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Samstag, 26. August 2023

«Der Chor – Stimmen des Herzens»

Origianaltitel: Boychoir, (2014, 103 Min.) Regie: Francois Girard. Drehbuch; Ben Ripley

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Samstag, 29. Juli 2023 – Samstag, 05. August 2023

Wie kann man einander besser verstehen? – Gemeinschaftsgefühl und Sinn des Lebens

2x pro Tag psychologische Gespräche zu einem Thema auf der Lenzerheide (9.30 – 11.00 und 16.30 – 18.00; zusätzlich 14.00 -15.30 und 20.00 – 21.30)


Donnerstag, 13. Juli 2023

Innere Unruhe – Nervosität – ADHS: Ursprünge und Auswege bei Kindern und Jugendlichen

Dieser Vortrag zeigt, dass wir sehr gut erklären können, wie ein Mensch in den ersten Lebensjahren unruhig, nervös, gestresst und unaufmerksam werden kann, wenn wir psychologisch denken lernen. Die Aufgabe der Psychologie und in diesem Fall auch der Pädagogik besteht ja darin, nicht einfach ein Problem festzustellen und mit einem Namen zu benennen, sondern die psychologischen Schwierigkeiten im Leben aufzurollen und zu verstehen, und aufgrund dieser Erkenntnisse diese Schwierigkeiten dann zu beheben.

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Samstag, 01. Juli 2023

Echte Freundschaften – finden, pflegen, erhalten und neu beleben

Viele Menschen sehnen sich nach guten Freunden oder nach mehr guten Freunden. Andere finden sich damit ab, dass sie es schwer haben, Freunde zu finden oder wollen nicht mehr enttäuscht werden.  Andere sind unsicher, ob Freundschaften halten können und rechnen damit, dass sie schnell verloren gehen können. Wieder andere berufen sich auf ihre Lebenserfahrung, dass man sich nur auf sich selbst oder einen oder zwei Menschen verlassen kann. Mit diesen inneren Vorbehalten und Überzeugungen braucht es unter Bekannten und Freunden nur ein kleines oder grösseres Missverständnis und die Freundschaft endet unter Getöse oder schläft ein.

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Samstag, 24. Juni 2023

«Harry und Sally»

Originaltitel: When Harry Met Sally, (1989, 96 Min.) Regie: Rob Reiner. Drehbuch: Nora Ephron

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Sonntag, 04. Juni 2023

Psychologie und Psychotherapie

(9.30 – 18.00 Vorträge, Berichte und Diskussion)


Samstag, 27. Mai 2023

«Liebe hat zwei Gesichter»

Originaltitel: The Mirror Has Two Faces, (1996, 126 Min.) Regie: Barbara Streisand. Drehbuch: Richard LaGravenese

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Samstag, 13. Mai 2023

Vom Himmel auf Erden – Was Sexualität für uns bedeutet.

Dieser Vortrag beschäftigt sich mit dem Verständnis der Sexualität, wie es von Christoph Ahlers in seinem Buch «Vom Himmel auf Erden – Was Sexualität für uns bedeutet» näher dargelegt wird. Im Zentrum stehen dabei Kommunikations- und Beziehungsfunktion der Sexualität, Sex als Mittel um geborgen, angenommen und zugehörig zu sein. Mit diesem Verständnis lassen sich viele gängige Schwierigkeiten in der Sexualität erklären und überwinden.

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Samstag, 06. Mai 2023 – Sonntag, 07. Mai 2023

Wie kommt es zu Stress, Nervosität, Ungeduld und Angst?

(Sa 10.00 -18.30, So 9.30 – 18.00)


Samstag, 06. Mai 2023

Wie kommt es zu Stress, Nervosität, Unruhe, Angst?

Wir befassen uns in diesem Seminar mit einem Thema, das für die psychologische Betrachtung des Menschen insgesamt sehr wichtig ist. Der Titel lautet ja heute: «Innere Unruhe – Nervosität – ADHS: Ursprünge und Auswege». Ich habe es mir überlegt, ob ich ADHS zum Titel dazunehmen soll, weil ich damit in eine zugespitzte Debatte eingreife. Ich habe mich dazu entschlossen, auch diesen Begriff ADHS in den Titel aufzunehmen. Ich möchte zeigen, dass wir sehr gut erklären können, wie ein Mensch in den ersten Lebensjahren unruhig, nervös und gestresst werden kann, wenn wir psychologisch denken lernen. Die Aufgabe der Psychologie und in diesem Fall auch der Pädagogik besteht ja darin, nicht einfach ein Problem festzustellen und mit einem Namen zu benennen, sondern die psychologischen Schwierigkeiten im Leben von ihrer Entstehung her auszuleuchten und aufgrund dieser Erkenntnisse diese Schwierigkeiten zu beheben.


Samstag, 29. April 2023

«Invictus – Unbezwungen»

(2009, 128 Min.) Regie: Clint Eastwood. Drehbuch: Anthony Peckham

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Sonntag, 02. April 2023

Wie sieht eine freie und gefühlsverbundene Erziehung aus?

Für Eltern, Betreuende, Interessierte und deren Fragen (9.30 – 17.30)


Samstag, 25. März 2023

«Die zwölf Geschworenen»

Originaltitel: 12 Angry Men, (1957, 96 Min.) Regie: Sidney Lumet. Drehbuch: Reginald Rose

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Samstag, 04. März 2023

Dynamik in der Klasse und beim einzelnen Schüler verstehen

Fallbesprechungen für Lehrpersonen und Interessierten: 10.00 – 18.30

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Samstag, 25. Februar 2023

«Zu Guter Letzt»

Originaltitel: The Last Word, (2017, 108 Min.) Regie: Mark Pelleton. Drehbuch: Stuart Ross Fink

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Samstag, 04. Februar 2023 – Sonntag, 05. Februar 2023

Wie findet man Vertrauen und Nähe nach einer Enttäuschung – auch nach Meinungsverschiedenheiten und Streit?

Kleine, ganz kleine, grössere oder ganz grosse Enttäuschungen erlebt jeder und jede in seinem Leben: Ein anderer lobt mich nicht, vergisst meinen Wunsch, übersieht mein Engagement, kritisiert mich, teilt meine Meinung nicht, greift mich an, obwohl wir uns sonst gut verstehen.

Die Freundin oder der Liebespartner distanziert sich wegen eines Fehlers, lehnt mich ab, ist beleidigt, weil ich nicht mache, was sie oder er will oder weil ich eine andere Haltung einnehme, die Arbeitskolleginnen oder Freunde wenden sich gegen mich, auf die ich glaubte, mich verlassen zu können. Eine Freundin nützt mich finanziell oder emotional aus, ein Freund lehnt mich heftigst ab, weil ich zu den Corona-Massnahmen, zum Klimawandel, zur Ernährung oder zum Ukraine-Krieg eine leicht andere Meinung habe und betrachtet mich als böse Hexe oder als einer, dem die Hörner des Teufels wachsen.

Wie stark wir eine Enttäuschung erleben, wie wir sie deuten, wie wir damit umgehen, hat damit zu tun, wie wir in den ersten Lebensjahren uns und den anderen Menschen erlebt haben. Also welche Gefühlsmöglichkeiten wir entwickelt haben mit den Menschen und der Welt, welche grundlegenden spontanen Überzeugungen uns aufkommen, was man von anderen erwartet, wie viel wir im Alltag dabei erleben, mit anderen uns abzustimmen und sich zu verständigen. Wir besprechen anhand persönlicher Beispiele, wie wir solche Enttäuschungen anders deuten können und wie es zu einer Gefühlswandlung dahingehend kommen kann, in der man trotz – grosser – Enttäuschungen Vertrauen zu den Mitmenschen und sogar Gefühlsnähe weiter bestehen kann – trotz den Unzulänglichkeiten von anderen und einem selbst.


Samstag, 28. Januar 2023

«Contra»

(2020, 104 Min.) Regie: Sönke Wortmann. Drehbuch: Doron Wisotzky

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Samstag, 17. Dezember 2022

«Cool Runnings – Dabei sein ist alles»

(1993, 98 Min.) Regie: Jon Turteltaub

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Samstag, 26. November 2022

«Das Beste kommt zum Schluss»

Originaltitel: The Bucket List, (2007, 96Min.) Regie: Rob Reiner

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Freitag, 18. November 2022 – Montag, 21. November 2022

Liebe und Partnerschaft

Freitag/Samstag/Sonntag, 18./19./20. November 2022

Freitag von 19.00 – 21.00 Uhr, Samstag 10 – 21.00 Uhr, Sonntag 9.30 -18 Uhr

Sehr geehrte Damen und Herren

Wir laden Sie hiermit herzlich zu unserem Seminar „Liebe, Partnersuche, Partnerschaft und Sexualität“ ein. Wir werden uns an diesen drei Tagen anhand von persönlichen Beispielen mit wichtigen Fragen rund um diesen Themenkreis befassen. Folgende Fragen und Überlegungen umschreiben, worum es dabei gehen könnte.

Was heisst es, einen Partner kennenzulernen? Welche störenden Gefühle können einen da bereits behindern? Weshalb kommt man vielleicht gar nicht so weit, einen Partner suchen zu wollen? Wie wird man sicher, dass eine schöne Partnerschaft keine Glücks-, Schicksals- oder Zufallsfrage ist? Wie entwickelt sich eine vertraute Beziehung? Warum können Liebesgefühle zurückgehen? Welche unbewussten Gefühle können die Partnerschaften stören? Wie entwickeln sich sexuelle Gefühle und wodurch können sie beim Partner verblassen?

Alle Menschen wünschen sich eine gute Liebesbeziehung. Aber man schreckt vielleicht davor zurück, weil man damit zu grosse Anstrengung, Kritik oder Strenge verknüpft. Oder man hat in der Kindheit erfahren, dass man sich von den Menschen nicht so viel erhoffen kann. Man empfindet es vielleicht anstrengend mit den Menschen, weil man zum Beispiel in näheren Beziehungen erlebt hat, dass man immer kritisiert oder bezwungen wird, alles recht machen muss oder sich anstrengen muss und nicht mehr frei ist, weil man nicht weiss, wie man sich absprechen kann. Wie kann man sich also auf der Partnersuche ganz frei fühlen? Frei dafür, viele Menschen kennenzulernen und dabei unbelastet herauszufinden, wer der andere ist, was man selber möchte, und wie es beiden gefallen könnte.

Und wenn man dann einen Partner gefunden hat, was braucht es, damit sich die Liebe frei entfalten kann und eine gute Partnerschaft entsteht und erhalten bleibt? Welche störenden Gefühle können die Freude an der Sexualität hemmen? Welche Faktoren können einen daran hindern, Gleichwertigkeit zu empfinden, sie zu leben und vom anderen auch zu fordern? Es sind unbewusste Gefühle wie Unsicherheiten, Unterlegenheitsgefühle, Minderwertigkeitsgefühle, Ärger und Wut, Abwehr, leise oder laute Vorwürfe, Rückzugstendenzen, Betroffenheit, Besserwissenwollen, Wünsche nach besonderer Hervorhebung, Eifersucht und viele weiteren Gefühle, die Ausdruck einer falschen Meinung über die eigene Stellung gegenüber den Mitmenschen sind. Oft ist diese Meinung nicht im Ansatz bewusst, weshalb die eigene Wahrnehmung und die eigenen Vorstellungen darüber, wie Situationen zu bewältigen sind, als selbstverständlich und oft einzige Möglichkeit angesehen werden.

Was braucht es, dass man sich gegenseitig verstehen lernt und sich im Gespräch finden kann. Streit entsteht, weil man sich im Denke, Fühlen und Handeln und auch im Gespräch verpasst, weil wir ja fast alle empfindlich sind und eine Gefühlshaltung mit der anderen so zusammentreffen kann, dass man sich verletzt. Es ist für viele eine Herausforderung, anschliessend wieder aufeinander zuzugehen und nicht einfach alles wegzuwischen, sondern zu besprechen, was einen bewegt und umgetrieben hat. Man hat oft nicht einmal die Hoffnung – oder nicht mehr-, dass man miteinander gut sprechen und sich absprechen und verstehen kann, weil nur wenige von uns als Kind einen offenen Austausch und Sprechen über Gefühle erlebt haben.

In unserer Kultur und unserer Erziehung ist es üblich, das Kind und einander viel zu kritisieren, anstatt Fehler interessiert zu untersuchen, und so kommt es oft vor, dass man sich nicht getraut, dem anderen etwas zu sagen, bis man es nicht mehr aushält und den anderen angreift. Oder dass man sich schon bei einer gutgemeinten Frage oder einem Kommentar zu schnell kritisiert fühlt. So wird es auch schwierig, offen über die auftauchenden Probleme und Gefühle zu sprechen, nicht im Streit, sondern als Teil des Sich-Kennenlernens.

Wir behandeln in diesem Seminar anhand verschiedener Beispiele, wie die Erlebnisse in der Kindheit und deren Deutung das eigene Lebensgefühl so beeinflussen, dass man sich in seinen Lebensmöglichkeiten in der Liebesfrage einschränkt. Die gefühlsmässige Auseinandersetzung mit diesen Zusammenhängen ermöglicht es, die selbstverständlichen Gefühlseindrücke in Frage zu stellen, eine realistischere Wahrnehmung zu entwickeln und direkter und gleichwertiger mit dem Mitmenschen umzugehen.

Anmeldeschluss durch schriftliche Anmeldung und Bezahlung: 15. November 2022.


Samstag, 29. Oktober 2022

«Der grosse Edison»

Originaltitel: Edison the man, (1940, 105 Min.) Regie: Clarence Brown

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Sonntag, 09. Oktober 2022 – Samstag, 15. Oktober 2022

Wie können grundlegende Gefühlsirrtümer erfasst und verändert werden?

Sehr oft deuten wir andere Menschen falsch, sei es in Partnerschaften, bei der Arbeit, bei Freunden, in der Öffentlichkeit. Wir sind so überzeugt von unserer Wahrnehmung der Welt, dass wir es schwer haben, überhaupt Fragen zu stellen oder die richtigen Fragen zu stellen. Wir unterschätzen, dass wir sehr oft genau zu wissen glauben, wie das Leben zu bewältigen ist.

Mancher bekommt einen Schreck vor dem Zukünftigen, genau dann, wenn die Beziehung schön ist. Man manövriert sich unbewusst in ein Gefühl der Trauer, des Ärgers, der Wut oder der Empfindlichkeit, so dass man streiten kann und die Beziehung gelockert wird. Die Angst vor Ablehnung ist zu gross.

Oder man hat sich unbewusst vorgenommen, im Leben immer fehlerlos dazustehen und tut alles dafür: man lenkt ab, spielt sich auf, zieht sich aus dem Leben zurück, oder wird depressiv oder hält Distanz zu allen Menschen.

Oder jemand will unbedingt etwas darstellen, und muss deshalb andere abwerten, die auch etwas können oder wird ganz schüchtern im Warten auf die richtige Gelegenheit.

Oder man will ganz perfekt sein und engt sich deshalb auf einen kleinen Bereich des Lebens ein, wie richtig essen oder richtig gekleidet zu sein oder immer korrekt reden oder spontan zu sein.

Wenn wir uns unter Menschen bewegen, stoßen wir regelmäßig auf Situationen, in welchen Missverständnisse auftauchen oder Spannungen, Enttäuschungen, Ängste, Ärger, Einsamkeitsgefühle, Selbstzweifel oder Traurigkeit entstehen können, hinter denen meist unbewusste Ziele stehen.

Wenn wir nicht zum Leben passende, unbewusste Lebensmelodien erfassen lernen und sie hinterfragen, können wir verbindlichere, verständnisvollere und gleichwertigere Beziehungen entwickeln.


Samstag, 24. September 2022

«Ein Dorf sieht schwarz»

Originaltitel: Bienvenue à Marly-Gomont, (2016, 94 Min.) Regie: Juline Rambaldi

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Mittwoch, 14. September 2022

Überforderung und Anstrengung

Viele Menschen strengen sich in ihrem Leben sehr an. Diese Anstrengung kann verschiedene Gründe haben.

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Samstag, 27. August 2022

«Together Together»

(2021, 90 Min.) Regie: Nikole Beckwith

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Sonntag, 07. August 2022 – Sonntag, 14. August 2022

Wochenseminar in der Lenzerheide: Wie kann man einander besser verstehen?

In idyllischer Landschaft umgeben von Bergen und einem See, besprechen wir zwei Mal pro Tag (9.30 und 16.30) die Fragen, die beim menschlichen Zusammenleben aufkommen. Wenn wir uns unter Menschen bewegen, stossen wir regelmässig auf Situationen, in welchen Missverständnisse auftauchen oder Spannungen, Enttäuschungen, Ängste, Ärger, Einsamkeitsgefühle, Selbstzweifel oder Traurigkeit entstehen können. Wir wollen an diesem Seminar diese unbewussten Reaktionsweisen und deren Hintergründe bei uns selbst und bei unseren Mitmenschen besser verstehen lernen. Durch gegenseitiges Interesse und gegenseitige Hilfe wollen wir unsere psychologischen Kenntnisse im alltäglichen Miteinander vertiefen. Das psychologische Verständnis und damit die Erkenntnis, dass der Mitmensch nie böswillig oder nur auf seinen Vorteil bedacht handelt, sondern aufgrund unbewusster Irrtümer, macht milder und wohlwollender und ebnet den Weg zu verbindlicheren, verständnisvolleren und gleichwertigeren Beziehungen. Es wird deutlich werden, dass wir als Menschen dann einen erfüllenden Sinn im Leben finden, wenn wir in die Lage kommen, mit den Menschen verbunden leben zu können.

Wer sich intensiver mit den psychologischen Fragen befassen will, kann an weiteren Modulen von 90 Minuten um 14 Uhr und 20 Uhr teilnehmen. Um 16.30 liegt der Schwerpunkt auf Fragen von Eltern, Lehrern, Sozialarbeitern, Fachpersonen Erziehung, Kulturvermittler usw).

Einige Eltern mit Kindern möchten sich zudem während der Seminarwoche mit Erziehungsfragen befassen. Die Kinder sollen während der Seminartermine gemeinsam betreut werden und gemeinsame Aktivitäten sind vorgesehen. Jeder Teilnehmer auch ohne Kinder ist herzlich dazu eingeladen.

Wir werden natürlich auch die Natur und die Ferien mit Wanderungen, Seilbahnen, Ausflügen zum See oder ins Schwimmbad, Klettern im Seilpark, Rodeln (auf der ganzjährig geöffneten Rodelbahn) Downhillbiken oder auch Pedalofahren auf dem See geniessen können.


Samstag, 16. Juli 2022

«Der Klavierspieler vom Gare Du Nord»

Originaltitel: Au bout des doigts, (2018, 106 Min.) Regie: Ludovic Bernard

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Mittwoch, 13. Juli 2022

Empfindlichkeit, Beleidigtsein, Rückzug

Wir wollen alle gerne mit anderen gut auskommen, insbesondere mit Menschen, die uns nahestehen, sei es in der Partnerschaft oder bei den eigenen Kindern, in der sonstigen Familie, bei Freunden, im Verein oder im beruflichen Umfeld.

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Sonntag, 26. Juni 2022

Psychologie und Psychotherapie

(So 9.30 – 17 Uhr Vorträge, Berichte und Diskussion)


Samstag, 25. Juni 2022

«King Richard»

(2022, 145 Min.) Regie: Reinaldo Marcus Green

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Mittwoch, 15. Juni 2022

Schwierigkeiten in der Partnerschaft – Lösungen erarbeiten und entwickeln

Dieser Beitrag beschäftigt sich mit Schwierigkeiten in der Partnerschaft und den Möglichkeiten, diese zu erkennen, zu erklären und daraus Lösungen zu entwickeln.

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Samstag, 28. Mai 2022

«Der Junge muss an die frische Luft»

(2018, 100 Min.) Regie: Caroline Link

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Freitag, 13. Mai 2022 – Sonntag, 15. Mai 2022

Vertrauen und Zuversicht ins Leben statt Anstrengung, Anspannung und Stress

Wir laden Sie und Euch herzlich zum Seminar„Vertrauen und Zuversicht ins Leben – statt Anstrengung, Anspannung und Stress“ vom 20. – 22. Mai 2022 ein.

Freitag, 20. Mai 2022: 19.00 – 21:00 (Kennenlernen ab 18 Uhr)

Samstag 21. Mai 2022: 10.00 – 12.00, 14:00 – 16:00, 17-00 – 18.30

Sonntag, 22. Mai 2022: 10.00 – 12:00, 13.30 – 15.30, 16.00 – 17:30

Die innere Anspannung mit dem Gefühl, sich ständig beweisen zu müssen und das Leben nur schwer bewältigen zu können, kann ermüden, Rückzugstendenzen auslösen und zu psychosomatischen Beschwerden führen. Im Rahmen von 7 Modulen fragen wir uns an diesem Wochenende, warum sich viele so anstrengen, angespannt sind und sich stressen. Wie kann es gelingen, dass man sich ausgeglichener, mutiger und selbstverständlicher unter anderen Menschen und im Leben fühlt und realistischer und vertrauensvoller leben kann.


Freitag, 29. April 2022

«Dieses bescheuerte Herz»

(2017, 106 Min.) Regie: Marc Rothemund

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Samstag, 26. März 2022

«Schloss aus Glas»

Originaltitel: The Glass Castle, (2017, 128 Min.) Regie: Destin Daniel Cretton

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Mittwoch, 16. März 2022

«Ich habe keine Lust zum Lernen». Wie kommt es zu Lernschwierigkeiten? Was kann man dagegen tun?

Lernschwierigkeiten fallen weder einfach plötzlich vom Himmel noch sind sie angeboren. Jeder Mensch, der von sogenannten Lernproblemen betroffen ist, bringt vielmehr seinen individuellen Erfahrungshintergrund mit und eine Art und Weise, mit der er ins Leben und Lernen eingeführt wurde und aus der heraus man erklären und verstehen kann, warum es zu Lernschwierigkeiten kommt. Dieses Verständnis bildet die Basis dafür, alle Lernschwierigkeiten zu überwinden.

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Samstag, 05. März 2022 – Montag, 07. März 2022

Wie kann man das Selbstwertgefühl verbessern?

Wir laden Sie und Euch herzlich zum Seminar „Wie kann man das Selbstwertgefühl verbessern“ ein.

Freitag, 11. Februar 2022: 19.00 bis 21.00 (Kennenlernen ab 18 Uhr)

Samstag, 12. Februar 2022: 10.00 -12.00, 13.30 – 15.30, 16.30 – 18.30

Sonntag, 13. Februar 2022: 10.00 – 11.30, 13.30 – 15.00, 16.00 – 17:30

Im Rahmen von 7 Modulen befassen wir uns an diesem Wochenende intensiv mit verschiedenen psychologischen Aspekten des Selbstwertgefühls. Viele Menschen merken, dass es ihnen manchmal oder ständig an Selbstvertrauen mangelt und ihr Selbstwertgefühl nicht so stabil ist, wie man es gerne hätte. Manchmal nagen sogar starke Selbstzweifel an einem, vor allem, wenn man merkt, dass einiges oder vieles im Leben nicht gelingen mag. Wie entsteht Selbstvertrauen oder Selbstwertgefühl in der Erziehung und wie wird Selbstvertrauen oder Selbstwertgefühl möglich?


Samstag, 26. Februar 2022

«Mein Blind Date mit dem Leben»

(2017, 111 Min.) Regie: Marc Rothemund

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Samstag, 29. Januar 2022

«Miss Daisy und ihr Chauffeur»

Originaltitel: Driving Miss Daisy, (1989, 100 Min.) Regie: Bruce Beresford

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Freitag, 31. Dezember 2021

«Monsieur Claude und seine Töchter»

Originaltitel: Qu’est-ce qu’on a fait au Bon Dieu?, (2014, 97 Min.) Regie und Drehbuchautor: Philippe de Chauveron

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Samstag, 18. Dezember 2021

«Ist das Leben nicht schön?»

Originaltitel: It`s a Wonderful Life, (1946, 130 Min.) Regie: Frank Capra

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Freitag, 17. Dezember 2021

Vertrauen und Zuversicht ins Leben – eine Illusion?

Viele von uns haben viele Enttäuschungen erlebt und haben sich so weit vom Leben, von einzelnen oder sogar von fast allen Menschen zumindest innerlich distanziert, dass wir uns vor weiteren schlechten Erlebnissen zu schützen erhoffen. Diese Haltung ist oft mit einem Pessimismus allgemeiner Art verbunden. Trotzdem ist der Wunsch auf eine gute Verbindung mit anderen Menschen oder auf ein erfolgreiches Leben meistens vorhanden. Manchmal kommt dies nur in kurzen Momenten im Zusammenleben zum Vorschein oder beim Anschauen von Filmen, in denen einzelne Szenen innerlich bewegen oder aufwühlen.

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Samstag, 27. November 2021

«Schneiderin der Träume»

Originaltitel: SIR, (2018, 95 Min.) Regie: Rohena Gera

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Freitag, 19. November 2021 – Sonntag, 21. November 2021

„Liebe, Partnersuche, Partnerschaft und Sexualität“

Freitag/Samstag/Sonntag, 19./20./21. November 2021

Freitag von 19.00 – 21.00 Uhr, Samstag 10 – 21.00 Uhr, Sonntag 9.30 -17 Uhr

Sehr geehrte Damen und Herren

Wir laden Sie hiermit herzlich zu unserem Seminar „Liebe, Partnersuche, Partnerschaft und Sexualität“ ein.Wir werden uns an diesen drei Tagen anhand von persönlichen Beispielen mit wichtigen Fragen rund um diesen Themenkreis befassen. Folgende Fragen und Überlegungen umschreiben, worum es dabei gehen könnte.

Was heisst es, einen Partner kennenzulernen? Welche störenden Gefühle können einen da bereits behindern? Weshalb kommt man vielleicht gar nicht so weit, einen Partner suchen zu wollen? Wie wird man sicher, dass eine schöne Partnerschaft keine Glücks-, Schicksals- oder Zufallsfrage ist? Wie entwickelt sich eine vertraute Beziehung? Warum können Liebesgefühle zurückgehen? Welche unbewussten Gefühle können die Partnerschaften stören? Wie entwickeln sich sexuelle Gefühle und wodurch können sie beim Partner verblassen?

Alle Menschen wünschen sich eine gute Liebesbeziehung. Aber man schreckt vielleicht davor zurück, weil man damit zu grosse Anstrengung, Kritik oder Strenge verknüpft. Oder man hat in der Kindheit erfahren, dass man sich von den Menschen nicht so viel erhoffen kann. Man empfindet es vielleicht anstrengend mit den Menschen, weil man zum Beispiel in näheren Beziehungen erlebt hat, dass man immer kritisiert, bezwungen wird, oder alles recht machen muss. Wie kann man sich auf der Partnersuche ganz frei fühlen? Frei dafür, viele Menschen kennenzulernen und dabei unbelastet herauszufinden, wer der andere ist, was man selber möchte, und wie es beiden gefallen könnte.

Und wenn man dann einen Partner gefunden hat, was braucht es, damit sich die Liebe frei entfalten kann und eine gute Partnerschaft entsteht und erhalten bleibt? Welche störenden Gefühle können die Freude an der Sexualität hemmen? Welche Faktoren können einen daran hindern, Gleichwertigkeit zu empfinden, sie zu leben und einzufordern? Es sind unbewusste Gefühle wie Unsicherheiten, Unterlegenheitsgefühle, Minderwertigkeitsgefühle, Ärger und Wut, Abwehr, leise oder laute Vorwürfe, Rückzugstendenzen, Betroffenheit, Besserwissenwollen, Wünsche nach besonderer Hervorhebung, Eifersucht und viele weiteren Gefühle, die Ausdruck einer falschen Meinung sind über die eigene Stellung gegenüber den Mitmenschen. Oft ist diese Meinung nicht im Ansatz bewusst, weshalb die eigene Wahrnehmung und die eigenen Vorstellungen darüber, wie Situationen zu bewältigen sind, als selbstverständlich und oft einzige Möglichkeit angesehen werden.

Was braucht es, dass man sich gegenseitig verstehen lernt und sich im Gespräch finden kann. Streit entsteht, weil man sich verpasst im Gespräch, weil wir ja alle empfindlich sind und die eine Gefühlshaltung mit der anderen so zusammentreffen kann, dass man sich verletzt und dann schwer wieder zueinander findet. Es ist für viele eine Herausforderung, anschliessend wieder aufeinander zuzugehen und nicht einfach alles wegzuwischen, sondern zu besprechen, was einen bewegt hat. Man hat oft gar nicht die Hoffnung, dass man miteinander gut sprechen und sich absprechen und verstehen kann, weil nur wenige von uns als Kind einen offenen Austausch und Sprechen über Gefühle erlebt haben.

Das Gefühl von Kritik ist stark ausgeprägt in unserer Kultur und Erziehung, und so kommt es oft vor, dass man sich nicht getraut, dem anderen etwas zu sagen, bis man es nicht mehr aushält, oder dass man sich auch bei einer gutgemeinten Frage zu schnell kritisiert fühlt. So wird es auch schwierig, offen über die auftauchenden Probleme und Gefühle zu sprechen, nicht im Streit, sondern als Teil des Sich-Kennenlernens.

Wir behandeln in diesem Seminar anhand verschiedener Beispiele, wie die Erlebnisse in der Kindheit und deren Interpretation das eigene Lebensgefühl so beeinflussen, dass man sich in seinen Lebensmöglichkeiten einschränkt. Die gefühlsmässige Auseinandersetzung mit diesen Zusammenhängen ermöglicht es, die selbstverständlichen Gefühlseindrücke in Frage zu stellen, eine realistischere Wahrnehmung zu entwickeln und direkter und gleichwertiger mit dem Mitmenschen umzugehen.

Anmeldeschluss durch schriftliche Anmeldung und Bezahlung: 13. November 2021.


Freitag, 19. November 2021 – Sonntag, 21. November 2021

Seminar für Singles und Paare jeden Alters

Liebe, Partnersuche, Partnerschaft und Sexualität“

Freitag/Samstag/Sonntag, 19./20./21. November 2021

Freitag von 19.00 – 21.00 Uhr, Samstag 10 – 21.00 Uhr, Sonntag 9.30 -17 Uhr

Sehr geehrte Damen und Herren

Wir laden Sie hiermit herzlich zu unserem Seminar „Liebe, Partnersuche, Partnerschaft und Sexualität“ ein.Wir werden uns an diesen drei Tagen anhand von persönlichen Beispielen mit wichtigen Fragen rund um diesen Themenkreis befassen. Folgende Fragen und Überlegungen umschreiben, worum es dabei gehen könnte.

Was heisst es, einen Partner kennenzulernen? Welche störenden Gefühle können einen da bereits behindern? Weshalb kommt man vielleicht gar nicht so weit, einen Partner suchen zu wollen? Wie wird man sicher, dass eine schöne Partnerschaft keine Glücks-, Schicksals- oder Zufallsfrage ist? Wie entwickelt sich eine vertraute Beziehung? Warum können Liebesgefühle zurückgehen? Welche unbewussten Gefühle können die Partnerschaften stören? Wie entwickeln sich sexuelle Gefühle und wodurch können sie beim Partner verblassen?

Alle Menschen wünschen sich eine gute Liebesbeziehung. Aber man schreckt vielleicht davor zurück, weil man damit zu grosse Anstrengung, Kritik oder Strenge verknüpft. Oder man hat in der Kindheit erfahren, dass man sich von den Menschen nicht so viel erhoffen kann. Man empfindet es vielleicht anstrengend mit den Menschen, weil man zum Beispiel in näheren Beziehungen erlebt hat, dass man immer kritisiert, bezwungen wird, oder alles recht machen muss. Wie kann man sich auf der Partnersuche ganz frei fühlen? Frei dafür, viele Menschen kennenzulernen und dabei unbelastet herauszufinden, wer der andere ist, was man selber möchte, und wie es beiden gefallen könnte.

Und wenn man dann einen Partner gefunden hat, was braucht es, damit sich die Liebe frei entfalten kann und eine gute Partnerschaft entsteht und erhalten bleibt? Welche störenden Gefühle können die Freude an der Sexualität hemmen? Welche Faktoren können einen daran hindern, Gleichwertigkeit zu empfinden, sie zu leben und einzufordern? Es sind unbewusste Gefühle wie Unsicherheiten, Unterlegenheitsgefühle, Minderwertigkeitsgefühle, Ärger und Wut, Abwehr, leise oder laute Vorwürfe, Rückzugstendenzen, Betroffenheit, Besserwissenwollen, Wünsche nach besonderer Hervorhebung, Eifersucht und viele weiteren Gefühle, die Ausdruck einer falschen Meinung sind über die eigene Stellung gegenüber den Mitmenschen. Oft ist diese Meinung nicht im Ansatz bewusst, weshalb die eigene Wahrnehmung und die eigenen Vorstellungen darüber, wie Situationen zu bewältigen sind, als selbstverständlich und oft einzige Möglichkeit angesehen werden.

Was braucht es, dass man sich gegenseitig verstehen lernt und sich im Gespräch finden kann. Streit entsteht, weil man sich verpasst im Gespräch, weil wir ja alle empfindlich sind und die eine Gefühlshaltung mit der anderen so zusammentreffen kann, dass man sich verletzt und dann schwer wieder zueinander findet. Es ist für viele eine Herausforderung, anschliessend wieder aufeinander zuzugehen und nicht einfach alles wegzuwischen, sondern zu besprechen, was einen bewegt hat. Man hat oft gar nicht die Hoffnung, dass man miteinander gut sprechen und sich absprechen und verstehen kann, weil nur wenige von uns als Kind einen offenen Austausch und Sprechen über Gefühle erlebt haben.

Das Gefühl von Kritik ist stark ausgeprägt in unserer Kultur und Erziehung, und so kommt es oft vor, dass man sich nicht getraut, dem anderen etwas zu sagen, bis man es nicht mehr aushält, oder dass man sich auch bei einer gutgemeinten Frage zu schnell kritisiert fühlt. So wird es auch schwierig, offen über die auftauchenden Probleme und Gefühle zu sprechen, nicht im Streit, sondern als Teil des Sich-Kennenlernens.

Wir behandeln in diesem Seminar anhand verschiedener Beispiele, wie die Erlebnisse in der Kindheit und deren Interpretation das eigene Lebensgefühl so beeinflussen, dass man sich in seinen Lebensmöglichkeiten einschränkt. Die gefühlsmässige Auseinandersetzung mit diesen Zusammenhängen ermöglicht es, die selbstverständlichen Gefühlseindrücke in Frage zu stellen, eine realistischere Wahrnehmung zu entwickeln und direkter und gleichwertiger mit dem Mitmenschen umzugehen.

Anmeldeschluss durch schriftliche Anmeldung und Bezahlung: 13. November 2021.


Dienstag, 09. November 2021

«Schüchtern – zurückhaltend – vorsichtig: Auswege»

Viele Menschen sind in vielen Situationen oder ganz generell zurückhaltend und vorsichtig, manche sogar schüchtern. Obwohl alle gerne mit anderen gut gestimmt und auch befreundet sein wollen und sich gerne unterhalten, brauchen die meisten lange oder es gelingt gar nicht, dass sie auf andere zugehen oder sich befreunden. Viele glauben, dass sie so wenig zu bieten oder zu sagen haben, dass sie es auch bei einem Treffen mit Bekannten oder Freunden nur länger aushalten, wenn sie Alkohol trinken oder Cannabis rauchen. Viele zweifeln an sich oder sind unsicher, ob man interessant genug ist, versuchen alles korrekt zu machen und nicht aufzufallen, weshalb sie gehemmt und angespannt sind und davon ausgehen, dass andere sie ständig schlecht beurteilen. Die einen wirken dann schüchtern, weil man ihnen diese innere Not ansieht. Andere treten selbstbewusst auf oder wehren sich ständig gegen vermeintliche Kritik und sind trotz allem zutiefst verunsichert.

Die langanhaltenden Massnahmen der letzten 18 Monate und die ständige Aufforderungen, sich distanziert zu anderen Menschen zu verhalten, ist bei vielen auf einen bereits vorhandenen fruchtbaren Boden gefallen, dass man am besten misstrauisch gegenüber anderen sein muss und sich am besten zurückzieht. Diejenigen, die sich unter Menschen meist anstrengen, waren zum Teil froh, mussten sie sich nicht abmühen. Andere genossen es, vor allem mit vertrauten Menschen Kontakte zu haben und nicht mehr so stark zu spüren, wie vorsichtig oder gar ängstlich sie bei vielen Menschen sind. Die meisten Menschen vermissten jedoch die Möglichkeiten, sich auch ausserhalb der Familie mit vielen anderen auszutauschen, auch wenn sie dabei zurückhaltend sind.

Wie können wir uns erklären, dass so viele Menschen generell vorsichtig und zurückhaltend sind und selten aus sich heraus kommen können, wo wir doch Artgenossen sind und auf Kooperation angelegt sind?

Auch wenn die meisten in den ersten Lebensjahren sehr häufig erlebt haben, dass ihre Eltern alles dafür tun, dass es ihren Kindern gut geht. Und auch erlebt haben, dass ihre Erzieher und Betreuer in der Kindertagesstätte, im Kindergarten und im Kinderhort, in der Schule und in vielen Vereinen und Clubs ganz engagiert und oft hilfsbereit waren. So haben doch sehr viele erlebt, dass die Verbindung zu den Erziehern abgeschnitten wurde, wenn sie sich nicht richtig benommen haben. Die Erziehenden waren oft nicht richtig informiert, so dass sie ganz heftig oder gar mit Schlägen glaubten, dem Kind das falsche Verhalten austreiben oder abtrainieren zu können. Oft benutzen Erziehende und Lehrende dafür – hilflos oder überzeugt – zudem traurige und enttäuschte Gefühle und Gesichter, time-outs und Drohungen mit Konsequenzen. Solche Massnahmen entfremden das Kind von ihren nächsten Beziehungspersonen und vermitteln, dass man im Leben vorsichtig sein muss.

Genauso kann es passieren, dass ein Kind sich zusammenreimt, es werde abgelehnt, wenn man ihm nicht wie in den ersten Kinderjahren alles vorausahnt und abnimmt oder von anderen erkannt wird, was es gerade braucht. Dann ist es enttäuscht von der Welt und fühlt sich unwohl und ist deshalb zurückhaltend oder gar schüchtern.

Es kann aber auch sein, dass sich ein Kind nur dann geliebt fühlt, wenn es stark umsorgt wird. Es kann unbewusst eine Schüchternheit oder Zurückhaltung entwickeln: mit dem Ziel, dass andere das Leben erleichtern. Es muss dann weiterhin zurückhaltend bleiben, auch wenn es geliebt wird und sich frei und gefühlsverbunden im Leben bewegen könnte.

Auswege ergeben sich dadurch, dass ein Mensch die jeweils individuellen Hintergründe erfasst und sich das Ziel setzen kann, seine verfehlten Gefühlsüberzeugungen zu hinterfragen und aufzulösen.


Samstag, 23. Oktober 2021

«Heidi»

(2015, 105 Min.) Regie: Alain Gsponer

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Samstag, 09. Oktober 2021 – Freitag, 15. Oktober 2021

Wie können grundlegende Gefühlsirrtümer erfasst und verändert werden?

Liebe Interessierte und Freunde

Wir freuen uns, Sie zu einer Intensiv-Seminarwoche zum Thema „Wie können grundlegende Gefühlsirrtümer erfasst und verändert werden?“ einzuladen.

Wir besprechen am Samstag und Sonntag vier Mal pro Tag, an den anderen 3 Mal am Tag (ab 13.30) wie festsitzende und hartnäckige maladaptive Grundüberzeugungen, verfehlte unbewusste Gefühle und Lebensfallen erkannt, psychologisch erfasst und durch passendere Gefühlslagen ersetzt werden können, um freier und verbundener zu leben.

Sehr oft deuten wir andere Menschen falsch, sei es in Partnerschaften, bei der Arbeit, bei Freunden, in der Öffentlichkeit. Wir sind so überzeugt von unserer Wahrnehmung der Welt, dass wir es schwer haben, überhaupt Fragen zu stellen oder die richtigen Fragen zu stellen. Wir unterschätzen, dass wir sehr oft genau zu wissen glauben, wie das Leben zu bewältigen ist.

Mancher bekommt einen Schreck vor dem Zukünftigen, genau dann, wenn die Beziehung schön ist. Man manövriert sich unbewusst in ein Gefühl der Trauer, des Ärgers, der Wut oder der Empfindlichkeit, so dass man streiten kann und die Beziehung gelockert wird. Die Angst vor Ablehnung ist zu gross.

Oder man hat sich unbewusst vorgenommen, im Leben immer fehlerlos dazustehen und tut alles dafür: man lenkt ab, spielt sich auf, zieht sich aus dem Leben zurück, oder wird depressiv oder hält Distanz zu allen Menschen.

Oder jemand will unbedingt etwas darstellen, und muss deshalb andere abwerten, die auch etwas können oder wird ganz schüchtern im Warten auf die richtige Gelegenheit.

Oder man will ganz perfekt sein und engt sich deshalb auf einen kleinen Bereich des Lebens ein, wie richtig essen oder richtig gekleidet zu sein oder immer korrekt reden oder spontan zu sein.

Wenn wir uns unter Menschen bewegen, stoßen wir regelmäßig auf Situationen, in welchen Missverständnisse auftauchen oder Spannungen, Enttäuschungen, Ängste, Ärger, Einsamkeitsgefühle, Selbstzweifel oder Traurigkeit entstehen können, hinter denen meist unbewusste Ziele stehen.

Wenn wir nicht zum Leben passende, unbewusste Lebensmelodien erfassen lernen und sie hinterfragen, können wir verbindlichere, verständnisvollere und gleichwertigere Beziehungen entwickeln.

Wir besprechen täglich von 13.30 bis 1500 von 16.30 – 18.00 und von 19.30 bis 21.00 und am Samstag und Sonntag zusätzlich von 10.00 bis 11.30.

Das Seminar wird von einem erfahrenen Psychologen geleitet und wird vom Verein für Soziale Bildung organisiert.


Dienstag, 05. Oktober 2021

«Wie überwindet man die Ungeduld als Erziehende und Lehrpersonen?»

Wie die Kinder in den ersten Lebensjahren die Welt und die Mitmenschen erleben, entscheidet darüber, wie weit sie fähig sind, Interesse füreinander und für die Welt aufbringen zu können. Was Kinder mit ihren Bezugspersonen erleben, deuten die kleinen Kinder, und bauen daraus unbewusst ihre Persönlichkeit auf, die sich weiter vertieft und verfestigt, wenn die weiteren Erlebnisse in dieselbe Richtung gehen. Kann ein Kind aus den Erlebnissen in den ersten Lebensjahren das Gefühl ziehen, dass es eigenständig und mit den anderen Menschen zusammen das Leben zuversichtlich anpacken kann, dann kann es alle Herausforderungen so anpacken, dass es sich immer wohler fühlt und die Welt friedlich mitgestalten kann.

Wer so mutig ist, sich der erfüllenden und bereichernden Erziehungsaufgabe als Eltern, Erzieher oder Lehrerin zu stellen, merkt meistens, dass er oder sie von Gefühlen gepackt wird, die man lieber nicht hätte und sogar ablehnt, wenn man bei Verstand ist. Dazu gehört auch die Ungeduld, die sich manchmal mit Ärger oder sogar Wut paart.

Ungeduld nährt sich aus verschiedenen Quellen, die oft unbewusst sind. Manchmal fühlt man sich von den anvertrauten Kindern oder Jugendlichen abgelehnt, manchmal nicht ernst genommen, manchmal klein gemacht, manchmal ausgelacht und manchmal bekämpft. Es kann aber auch sein, dass man sich zu viel vorgenommen hat. Oder man unterschätzt, wie lange man selbst gebraucht hat, um etwas zu lernen, oder wie viel man sich selbstverständlich angeeignet hat und fordert zu viel ein. Oder man strebt im Leben an, alles schnell oder korrekt zu erfüllen und freut sich zu wenig am Fortschritt von sich selbst und anderen. Oder man glaubt nicht, dass die Kinder gerne vorankommen und zeigt ihnen zu wenig und erhofft stattdessen, dass sie sich von alleine entfalten würden – und das tun sie nicht. Oder man kann nicht nachvollziehen, was ein Kind beschäftigen könnte, wenn es untaugliche Verhaltensweisen an den Tag legt. Oder man kann sich nicht erklären, wieso ein Kind auch nach vielen Versuchen scheinbar oder tatsächlich nicht zuhört, sogar das Gegenteil macht, in sich gekehrt bleibt, sich verweigert, unruhig oder aufsässig ist, bestimmen will, sich streitet oder aggressiv.

Ungeduld kann schwächer werden, wenn man versteht, was einen selbst antreibt und wie das Kind versucht, das Leben zu bewältigen. Es braucht dazu langdauerndes Interesse an und viel Wissen über die psychologischen Zusammenhänge im seelischen Haushalt, Freude an den Menschen und an den Kindern und eine forschende Haltung mit anderen zusammen.

Wir werden im Vortrag ausführlich darüber sprechen. Sie sind herzlich eingeladen mitzusprechen.

Weitere Vorträge 2021:

9. Nov: Schüchtern – zurückhaltend – vorsichtig: Auswege

7. Dez: Wie kann mehr Lebensmut als Grundlage von Glück und Zufriedenheit entstehen?


Samstag, 25. September 2021

«Plötzlich Familie»

Originaltitel: Instant Family, (2018, 119 Min.) Regie: Sean Ander

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Dienstag, 14. September 2021

Überforderung und Anstrengung

Viele Menschen strengen sich in ihrem Leben sehr an. Diese Anstrengung kann verschiedene Gründe haben.

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Dienstag, 14. September 2021

«Zögern – Hinausschieben – Vertagen: Was tun?»

Viele Menschen leiden darunter, dass sie nicht ausdauernd, konzentriert und schnell genug vorankommen können, sogar bei Tätigkeiten, die ihnen eigentlich gefallen oder die unbedingt gemacht werden müssen. Viele haben einen Plan gemacht, die Zeiten aufgeteilt, Pausen eingebaut, genau überlegt, was zuerst kommen soll und was später, haben sich mit anderen abgesprochen und die Arbeit in kleine Einheiten aufgeteilt, die Essenszeiten bestimmt und doch klappt die Sache nicht. Zum Beispiel sollte ein Text abgegeben werden, aber es geht nicht vorwärts, weil man an den Worten herumfeilt, erst noch den Anfang des Textes verbessert anstatt weiterzuschreiben, unbedingt noch schnell das sms beantwortet, den Tisch erst aufräumen muss, noch etwas zu trinken braucht, die Nägel feilen muss, die Brille putzen, mit dem Kollegen noch kurz schreiben, ein Filmchen schauen oder ein paar Pilates-Übungen machen, ein bisschen Musik hören, um in eine bessere Stimmung zu kommen, vielleicht auch noch kurz etwas einkaufen oder sogar etwas backen und zum Schluss wird einer müde und schläft kurz seinen power-nap oder unterstreicht erst mal das Wichtigste bevor es weitergeht oder liest noch etwas in Wikipedia zu einem angrenzenden Gebiet.

Aber man kann sich auch erst gar nicht an die Sache hinsetzen, weil es noch viele wichtige Dinge vorher zu tun gibt: Blumen giessen, die Ferien vorbereiten, Maschine ausräumen oder einräumen, sich über Sonderangebote informieren, gesund kochen – was leider etwas länger braucht- , aber dafür gut für die Konzentration ist.

Es kann aber auch sein, dass man sich bevor man anfängt, schon Gedanken macht, was alles auf einen zukommt und sich hintersinnt und schlechte Stimmung aufbaut, so dass man seine Aufgabe lieber auf den nächsten Tag verschiebt, an dem man hofft, eine bessere Stimmung oder schöneres Wetter vorzufinden.Oder man verschiebt der auf eine andere Tageszeit, in der der Biorhythmus besser sein soll. Man kann sich lange fragen, ob etwas nicht zu schwer ist, kann sich trösten lassen von anderen und sich gute Ratschläge holen – ohne anzufangen.

Fast jeder und jede weiss, wie gut man sich ablenken kann und immer gut begründen kann, warum man jetzt nicht anfängt oder nicht weitermacht. Viele lehnen sich zusätzlich dafür ab, dass sie nie ideal vorankommen. Die einen sind froh, wenn sie im home-office nicht so stark kontrolliert werden oder ärgern sich, dass man sich alleine antreiben soll, andere quetschen sich im letzten Moment noch gekonnt viele Informationen zusammen oder haben am Schluss einen klaren Kopf in der sicheren Überzeugung, dass es doch noch ganz gut geworden ist – angesichts der knappen Zeit. Und andere enden mit einer grossen Nervosität, nachdem die «deadline» immer näher gerückt war und es kein Entrinnen mehr gab, dass etwas fertig werden musste und dafür auch eine Nachtschicht herhalten musste. Manche wollen dann dieses Hinausschieben oder Prokrastinieren, diesem mangelhafte Zeitmanagement oder falscher Prioritätensetzung damit begegnen, dass man sich genau an eine Vorgabe hält. Manchmal hilft das auch, oft aber auch nicht.

Psychologisch gesehen geht es auch in diesem Verhalten vorrangig darum, was für Haltungen zum Leben dieses Hinausschieben und Verzögern ausmachen. Wir können dies bei jedem Einzelnen in seiner Lebensgeschichte nachvollziehen, die dazu geführt hat, dass man das Leben teilweise und unbewusst auf eine untaugliche Art anpackt.

So kann es sein, dass sich jemand immer damit beschäftigen muss, alles zuerst darauf zu untersuchen, ob eine Aufgabe schnell zu machen ist. Kann er es sicherlich nicht schnell genug machen, vergeht ihm die Lust, wird müde, lässt sich ablenken.

Ein anderer freut sich an jedem kleinen Erfolg und verbleibt dabei, womit er verhindern kann, dass befürchtete Misserfolge eintreten.

Ein Dritter zögert, die Ausbildung abzuschliessen, weil er sich das Berufsleben nicht vorstellen kann.

Ein Vierter hat Erfolg beim anderen Geschlecht oder bei Freunden, ist besser geübt, doch ist er angespannt, sobald er eine Aufgabe alleine lösen sollte, weil er da nie sicher ist, ob es gut geht.

Ein fünfter hat Angst vor Kritik und vermeidet es, dass er einen Fehler machen kann und shciebt deshalb alles hinaus.

Ein Sechster sucht ständig danach, ob ihm jemand etwas abnehmen kann, weil er das besonders gut erlebt.

Wenn wir also einen Ausweg für dieses Zögern und Hinausschieben finden wollen, müssen wir die individuellen Gründe dafür herausarbeiten und sie hinterfragen.

Wir werden im Vortrag ausführlich darüber sprechen. Sie sind herzlich eingeladen mitzusprechen

Weitere Vorträge 2021:

5. Okt: Wie überwindet man die Ungeduld als Erzieher und als Lehrperson?

9. Nov: Schüchtern – zurückhaltend – vorsichtig: Auswege

7. Dez: Wie kann mehr Lebensmut als Grundlage von Glück und Zufriedenheit entstehen?


Donnerstag, 09. September 2021

Zögern – Hinausschieben – Vertagen: Was tun?

Viele Menschen leiden darunter, dass sie nicht ausdauernd, konzentriert und schnell genug vorankommen können, sogar bei Tätigkeiten, die ihnen eigentlich gefallen oder die unbedingt gemacht werden müssen. Fast jeder und jede weiss, wie gut man sich ablenken und immer gut begründen kann, warum man jetzt nicht anfängt oder nicht weitermacht. Psychologisch gesehen geht es auch in diesem Verhalten vorrangig darum, was für Haltungen zum Leben dieses Hinausschieben und Verzögern ausmachen. Wir können dies bei jedem Einzelnen in seiner Lebensgeschichte nachvollziehen, die dazu geführt hat, dass man das Leben teilweise und unbewusst auf eine untaugliche Art anpackt. Wenn wir also einen Ausweg für dieses Zögern und Hinausschieben finden wollen, müssen wir die individuellen Gründe dafür herausarbeiten und sie hinterfragen.

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Freitag, 27. August 2021

«Englisch für Anfänger»

English-Vinglish) (2012, 134 Min.) Regie: Gauri Shinde

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Samstag, 07. August 2021 – Samstag, 14. August 2021

Wochenseminar in der Lenzerheide: Wie kann man einander besser verstehen?

In idyllischer Landschaft umgeben von Bergen und einem See, besprechen wir zwei Mal pro Tag (9.30-11.00 und 16.30-18.30) die Fragen, die beim menschlichen Zusammenleben aufkommen. Wenn wir uns unter Menschen bewegen, stossen wir regelmässig auf Situationen, in welchen Missverständnisse auftauchen oder Spannungen, Enttäuschungen, Ängste, Ärger, Einsamkeitsgefühle, Selbstzweifel oder Traurigkeit entstehen können. Wir wollen das Verstehen von diesen unbewussten Reaktionsweisen und deren Hintergründen bei uns selbst und bei unseren Mitmenschen in diesen Ferien in den Mittelpunkt stellen. Durch gegenseitiges Interesse und gegenseitige Hilfe wollen wir unsere psychologischen Kenntnisse im alltäglichen Miteinander vertiefen. Das psychologische Verständnis und damit die Erkenntnis, dass der Mitmensch nie böswillig oder nur auf seinen Vorteil bedacht handelt, sondern aufgrund unbewusster Irrtümer, macht milder und wohlwollender und ebnet den Weg zu verbindlicheren, verständnisvolleren und gleichwertigeren Beziehungen.

Wer sich intensiver mit den psychologischen Fragen befassen will, der kann an einem weiteren Modul um 14.00-15.30 teilnehmen, in dem wir uns anhand von psychologischen Texten mit der Frage befassen, wie störende und ständig wiederkehrende Gefühlslagen erfasst und überwunden werden können. Am Abend besteht das Angebot, Filme zum Thema zu schauen.

Einige Eltern mit Kindern möchten sich zudem während der Seminarwoche mit Erziehungsfragen befassen. Die Kinder sollen während der Seminartermine gemeinsam betreut werden und gemeinsame Aktivitäten sind vorgesehen. Jeder Teilnehmer auch ohne Kinder ist herzlich dazu eingeladen.

Wir werden natürlich auch die Natur und die Ferien mit Wanderungen, Seilbahnen, Ausflügen zum See oder ins Schwimmbad, Klettern im Seilpark, Rodeln (auf der ganzjährig geöffneten Rodelbahn) oder auch Pedalofahren auf dem See geniessen können.


Dienstag, 27. Juli 2021

«Mr. Church»

(2016, 106 Min.) Regie: Bruce Beresford

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Dienstag, 13. Juli 2021

Empfindlichkeit, Beleidigtsein, Rückzug

Wir wollen alle gerne mit anderen gut auskommen, insbesondere mit Menschen, die uns nahestehen, sei es in der Partnerschaft oder bei den eigenen Kindern, in der sonstigen Familie, bei Freunden, im Verein oder im beruflichen Umfeld.

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Dienstag, 13. Juli 2021

Innere Unruhe – Nervosität – ADHS: Ursprünge und Auswege?

Schon vor 100 Jahren hat der Tiefenpsychologe Alfred Adler eine fundierte Abhandlung über den nervösen Charakter geschrieben und im weiteren anhand verschiedener Fallbeispielen in seinen Büchern «Kindererziehung» und «Technik der Individualpsychologie 2» erläutert, was hinter mangelnder Konzentration, mangelnder Aufmerksamkeit, Nervosität, Unruhe oder Verträumtheit stehen kann.

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Dienstag, 13. Juli 2021

«Innere Unruhe – Nervosität – ADHS: Ursprünge und Auswege?»

Schon vor 100 Jahren hat der Tiefenpsychologe Alfred Adler eine fundierte Abhandlung über den nervösen Charakter geschrieben und im weiteren anhand verschiedener Fallbeispielen in seinen Büchern «Kindererziehung» und «Technik der Individualpsychologie 2» erläutert, was hinter mangelnder Konzentration, mangelnder Aufmerksamkeit, Nervosität, Unruhe oder Verträumtheit stehen kann.

Ein Kind deutet die Erlebnisse in den ersten Lebensjahren nach einer eigenen Logik, mit der es das ganze Leben spontan und unbewusst versucht zu beurteilen. Die eigene Art zu leben folgt diesem mit Emotionen und Gedanken abgesicherten Lebensentwurf. Das Kind bildet sich ein unbewusstes Ziel, wie es meint, gut leben zu können. Kann es dieses Ziel vermeintlich oder tatsächlich nicht erreichen, so gerät es in Stress. Dann versucht es mit allen tauglichen und untauglichen Mitteln, dieses doch zu erreichen. Je aktiver und sicherer es ist, was es erreichen will, umso stärker. Es kann dabei sogenannt extrem unruhig, hyperaktiv werden, impulsiv sich wehrend gegen die scheinbar falsche Welt, deshalb auch unaufmerksam und unkonzentriert oder zurückgezogen verträumt. Dauert diese Unruhe, Impulsivität und verminderte Aufmerksamkeit durchgehend länger als 6 Monate und ist in 2 bis 3 Lebensbereichen vorhanden, sprechen heute einige von einem ADHS. Man nimmt an, dass 5 – 8% aller Kinder sich in einem solchen – unverstandenen – Zustand befinden. Interessanterweise stellt man jedoch fest, dass diese Stressreaktionen plötzlich nicht vorhanden sind, wenn ein Kind sich für eine Sache interessieren kann, es also glaubt, dass es erfolgreich sein kann.

Erlebt ein Kind zum Beispiel, dass es sich wohlfühlt, wenn es von liebenden Eltern umsorgt wird, ohne dass es sich selbst aktiv beteiligt, kann es sich vernachlässigt fühlen, wenn es diese Art der liebevollen Zuwendung nicht mehr in gleichem Masse bei der Geburt eines Geschwisters oder bei anderen Kindern oder in der Schule erhält. Es versucht unbewusst, die ursprünglich erlebte Gefühlswelt wieder herzustellen. Gelingt das nicht oder nicht vollständig, kann es nervös werden, sich dagegen auflehnen, heftig oder wütend werden, motorisch unruhig werden oder sich zurückziehen, wenn es in seiner Not nicht verstanden wird.

Durch jahrzehntelange Forschungstätigkeit weiss man inzwischen, dass bei diesem Stressvorgang weniger Dopamin, Serotonin und Noradrenalin vorhanden sind und dafür mehr Cortisol.

Leider leiten viele aus diesen bahnbrechenden Erkenntnissen fälschlicherweise ab, dass diese Veränderungen sogenannter Neurotransmitter die Ursache des Problems darstellen, die man durch Zufuhr verschiedener Mittel wieder verändern will.

Ich vertrete im Vortrag die Überzeugung, dass jedes Kind mit diesen langdauernden Stressreaktionen nicht einfach unter einer Reizüberflutung leidet, sondern sein Leben mit fehlangepassten (maladaptiven bzw. dysfunktionalen) Mustern zu bewältigen versucht, daran scheitert und deshalb gestresst ist. Unsere Aufgabe ist es deshalb, diese falschen Annahmen über das Leben und die verfehlten Gangarten zu erkennen und mit dem Kind zusammen die realitätsangepassten Lebensziele und Gefühlsüberzeugungen zu entwickeln.

Weitere Vorträge 2021:

14. Sept: Zögern – Hinausschieben – Vertagen: Was tun?

5. Okt: Wie überwindet man die Ungeduld als Erzieher und als Lehrperson?

9. Nov: Schüchtern – zurückhaltend – vorsichtig: Auswege

7. Dez: Wie kann mehr Lebensmut als Grundlage von Glück und Zufriedenheit entstehen?


Freitag, 09. Juli 2021

Wie kann man einander besser verstehen lernen?

Wir freuen uns auf das kommende Seminar, in dem wir so viele Fragen zum Thema «Wie kann man einander besser verstehen lernen?» besprechen können.

Wie angekündigt, treffen wir uns in 2 Wochen, am Freitag, 9. Juli ,von 18 bis 20 Uhr in Meilen zu einer Vorbesprechung und um einander kennenzulernen. So kann schon viel Vertrauen entstehen. Wir reden darüber, was durch solch ein Seminar an Gemeinsamkeiten entstehen kann und wie wir das Seminar gemeinsam so gestalten können, dass jede und jeder sich zugehörig fühlen und sich im Gefühl so einlassen kann, dass man die untauglichen Gefühlsanteile in Frage stellen kann und sie verblassen, weil einem lebenstaugliche Haltungen näher kommen.

Es wäre schön, wenn möglichst viele kommen und wir uns auf ein schönes Zusammensein freuen können.


Montag, 28. Juni 2021

Online-Seminar für Eltern und Erziehende

Gerne bieten wir nach Absprache wieder 4 Mal alle 14 Tage ein Online-Seminar für Eltern und Erziehende mit Kindern im nicht schulpflichtigen Alter an. Es findet am Montag Abend um 20 Uhr statt und dauert jeweils 90 Minuten an. Wir freuen uns und laden Sie dafür wieder herzlich ein. Bitte melden Sie sich dafür an.

Die Kosten sind 80 Franken pro Paar.

Es handelt sich also um folgende Termine: 28.6., 12.7., 26.7. und 16.8.

Am 9. August kann dieses Seminar nicht stattfinden, weil dort das Wochen-Seminar stattfindet: „Wie kann man einander besser verstehen lernen. In dieser Woche werden wir auch einige Gespräche führen mit Eltern und Erziehern“. Wir freuen uns, wenn Sie sich auch dafür anmelden. Sie erhalten gerne weitere Informationen.


Sonntag, 27. Juni 2021

Psychologie und Psychotherapie

So 9.30 – 17 Uhr Vorträge, Berichte und Diskussion


Samstag, 26. Juni 2021

«Verstehen Sie die Béliers?»

Originaltitel: La famille Bélier, (2014, 106 Min) Regie: Eric Lartigau

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Dienstag, 08. Juni 2021

Was tun, wenn Kinder schreien, toben, rebellieren?

Eltern und Erzieher wissen oft nicht weiter, wenn Kinder oder Jugendliche rebellieren und schreien oder gar toben. Meist wird versucht, eine Möglichkeit herauszufinden, wie man diese störenden Verhaltensweisen vermeiden könnte.

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Dienstag, 08. Juni 2021

«Was tun, wenn Kinder schreien, toben, rebellieren?»

Eltern und Erzieher wissen oft nicht weiter, wenn Kinder oder Jugendliche rebellieren und schreien oder gar toben. Meist wird versucht, eine Möglichkeit herauszufinden, wie man diese störenden Verhaltensweisen vermeiden könnte.

Psychologisch gesehen geht es jedoch zunächst darum zu erfassen, in welche Notlage Kinder oder Jugendliche geraten sind, so dass sie glauben, sie könnten sich manchmal nur auf diese Art und Weise einbringen. Die Frage lautet immer: Was spielt sich im seelischen Haushalt eines Heranwachsenden ab? Was hat ein Kind bis zu dem Zeitpunkt erlebt? Wie deutet es – meist unbewusst – aufgrund dieser Erlebnisse die Welt? Mit welchen Mitteln und Gefühlen glaubt es, müsste es durchs Leben kommen?

Glaubt ein Kind zum Beispiel, es würde nur gesehen, wenn die Mitmenschen sofort reagieren, wenn es sich unwohl fühlt, dann ist es schnell enttäuscht und muss oft auf sein Gefühl aufmerksam machen, dass es sich zu kurz gekommen fühlt, – auch mit Schreien oder sogar Toben. Erlebt ein Kind sehr viel Ablehnung und Kritik, emotionale Vernachlässigung oder ständig unvorhersehbare Emotionen, dann kann es passieren, dass es sich dagegen wehrt und sogar rebelliert. Es kann passieren, dass es bei scheinbarer oder tatsächlicher Zurückweisung ganz angespannt wird – wie im Film «Systemsprenger» dargestellt.

Rebellion in der Jugend ist jedoch genauso wenig ein Teil der notwendigen Entwicklung, wie oft angenommen, um sich ablösen zu können, wie das Trotzalter, um selbständig zu werden. Das Gefühl, sich wehren zu müssen ist stattdessen Ausdruck der unbewussten psychischen Einstellung zur Welt, die in der frühen Kindheit im Wechselspiel mit den Erziehenden entsteht.

Der Ausweg besteht darin zu erfassen, wie der seelische Haushalt des Kindes funktioniert. Dafür braucht es viel psychologisches Wissen und eine forschende Haltung. Darüberhinaus muss ein Kind Vertrauen zu mindestens einem Menschen aufbauen, indem dieser verstehend, emotional annähernd sich mit dem Kind so befasst, dass es die maladaptiven Gefühlslagen und Bewältigungsmuster ablegen und eine gemeinschaftsbildende Eigenständigkeit entwickeln kann.


Samstag, 29. Mai 2021

«Wunder»

Originaltitel: Wonder, (2017, 109 Min.) Regie: Stephen Chboski, nach dem gleichnamigen Roman von Raquel J. Palacio aus dem Jahr 2012

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Donnerstag, 13. Mai 2021 – Samstag, 15. Mai 2021

Vertrauen und Zuversicht ins Leben statt Anstrengung, Anspannung und Stress

(Do 10.00-12.00, 14.00 – 16.00, 17.00 – 19.00; Fr 10.00-12.00, 14.00 – 16.00, 17.00 – 19.00; Sa10-.00 – 12.00, 15; je mit gemeinsamem Essen)

Viele von uns haben viele Enttäuschungen erlebt und haben sich so weit vom Leben, von einzelnen oder sogar von fast allen Menschen zumindest innerlich distanziert, dass wir uns vor weiteren schlechten Erlebnissen zu schützen erhoffen. Diese Haltung ist oft mit einem Pessimismus allgemeiner Art verbunden. Trotzdem ist der Wunsch auf eine gute Verbindung mit anderen Menschen oder auf ein erfolgreiches Leben meistens vorhanden. Manchmal kommt dies nur in kurzen Momenten im Zusammenleben zum Vorschein oder beim Anschauen von Filmen, in denen einzelne Szenen innerlich bewegen oder aufwühlen.

Wenn wir es psychologisch genau nehmen, erkennt man, dass wir das Leben unbewusst meist genau so interpretieren, wie wir es als kleines Kind erlebt haben. Sind die kindlichen Eindrücke so gelagert, dass Herausforderungen interessant und sogar beglückend sein können, dann kann ein Kind zuversichtlich und vertrauensvoll ins Leben schauen. Fühlt sich ein Kind vom Leben geplagt oder meint, es müsse sich meistens anstrengen, um sich „über Wasser halten“ zu können, dann kann schon das Aufstehen am Morgen Mühe machen und noch viel mehr, wenn schwierige Aufgaben anstehen.

Erlebt das kleine Kind in den ersten Lebensjahren, dass es sich auf andere abstützen und Unbekanntes, Unsicherheitsgefühle und Ängste in Ruhe besprechen kann, dann wird es in der Persönlichkeit gefestigt. Seine ganze Persönlichkeit ist dann davon durchdrungen, sich gerne im Leben zu bewegen und es kann aktiv und neugierig auf Neues zugehen. Das ist in dieser Form sehr selten der Fall. Gelingt es, sich seiner unbewussten Gefühlslagen und Überzeugungen über das Leben und die Lebensbewältigung bewusst zu werden, dann können wir unsere Einschränkungen erkennen und sie überwinden.


Dienstag, 11. Mai 2021

Wie wirkt sich die Position in der Geschwisterreihe auf das Lebensgefühl aus?

Der kreative Tiefenpsychologe Alfred Adler wies vor 100 Jahren darauf hin, dass die Geschwisterposition einen Einfluss auf die Gefühlsentwicklung des Kindes hat.

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Dienstag, 11. Mai 2021

«Wie wirkt sich die Position in der Geschwisterreihe auf das Lebensgefühl aus?»

Der kreative Tiefenpsychologe Alfred Adler wies vor 100 Jahren darauf hin, dass die Geschwisterposition einen Einfluss auf die Gefühlsentwicklung des Kindes hat.

Die Geschwistersituation gehört neben vielem anderen zu der Gefühlsumwelt, die ein Kind bei der Geburt vorfindet und mit der es sich auseinandersetzt. Daraus entwickelt es unbewusst – und nach und nach – seine eigene Stellungnahme zum Leben. Diese innere Überzeugung ergibt sich nicht automatisch aus der Umwelt – wie die Geschwistersituation -, sondern ist ein schöpferischer Prozess des Kindes, der unterschiedlich verläuft. Jedoch wirkt sich auch die Geschwistersituation immer auf die Art aus, wie jeder Mensch glaubt, das Leben bewältigen zu können und bewältigen zu müssen.

So kann ein ältestes Kind mit der Zeit dazu neigen, anderen gerne zu helfen. Es kann aus seiner Position aber auch – unbewusst – schliessen, dass es sich im Leben immer dagegen wehren muss, anderen helfen zu müssen. Ein anderes älteste Kind freut sich, wenn es immer vorne ist. Es kann vielleicht sogar nur leben, wenn es anderen voraus ist. Ein anderes Ältestes erlebt es als mühselig, immer mehr wissen und können zu müssen als andere.

Ein jüngeres Kind kann einen unbewussten Glaubenssatz im Gefühl entwickeln, sich immer schwach geben zu müssen, weil es meint, dann leichter zu leben. Ein anderes jüngeres Kind entwickelt hingegen einen grossen Ehrgeiz, nie als klein angesehen zu werden.

Ein Einzelkind kann seine Position unbewusst so deuten, dass es immer gesehen werden muss, damit es vorankommen kann. Ein anderes Einzelkind versucht ständig angestrengt zu vertuschen, dass es noch nicht so viel kann.

Wenn man sich selbst und andere verstehen will, dann hilft es sehr zu verstehen, wie die Geschwistersituation das jeweilige spontane Fühlen, Denken und Handeln beeinflusst hat und beeinflusst.

In der Erziehung geht es für den Erziehenden und die Lehrperson nicht darum, das Kind in die richtige Richtung zu lenken, sondern zu erahnen oder zu erkennen, wie das Kind die eigene (Geschwister-) Situation deutet und sich das Leben entsprechend einzurichten versucht. Wenn man emotional verbunden ist und sich psychologische Kenntnisse angeeignet hat, kann man dem Kind helfen, die Fehldeutungen im Gefühl zu erfassen und zu korrigieren.

Weitere Vorträge 2021 jeweils Dienstag um 19.15:

8. Juni: Was tun, wenn Kinder schreien, toben, rebellieren?

13. Juli: Innere Unruhe – Nervosität – ADHS: Ursprung und Ausweg

14. Sept: Zögern – Hinausschieben – Vertagen: Was tun?

5. Okt: Wie überwindet man die Ungeduld als Erzieher und als Lehrperson?

9. Nov: Schüchtern – zurückhaltend – vorsichtig: Auswege

7. Dez: Wie kann mehr Lebensmut als Grundlage von Glück und Zufriedenheit entstehen?


Samstag, 24. April 2021

«Like Father, Like Son»

Originaltitel: Soshite Chichi ni Naru, (2013, 121 Min.) Regie: Hirokazu Koreeda

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Dienstag, 13. April 2021

Die Gefühlslogik bei Erwachsenen und Kindern erfassen lernen

Jeder Mensch erlebt viele Situationen, die er zunächst nicht nachvollziehen kann. Es kann zum Beispiel sein, dass sich ein Mensch vornimmt, den anderen nicht mehr zu verletzen, aber nach kurzer Zeit fängt er an zu streiten.

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Dienstag, 13. April 2021

«Die Gefühlslogik bei Erwachsenen und Kindern erfassen lernen»

Jeder Mensch erlebt viele Situationen, die er zunächst nicht nachvollziehen kann. Es kann zum Beispiel sein, dass sich ein Mensch vornimmt, den anderen nicht mehr zu verletzen, aber nach kurzer Zeit fängt er an zu streiten. Er fühlt sich möglicherweise nicht geschätzt. Ein Kind nimmt sich vor, in der Schule nie mehr unruhig zu sein, weil es die Lehrerin so gerne hat, aber dieses Vorhaben gelingt nur kurze Zeit und dann fängt es mit dem Nachbarn an zu schwatzen. Es will zum Beispiel unbedingt erleben, dass der Klassenkollege immer noch auf seiner Seite steht. Wenn wir den psychischen Haushalt eines Menschen genauer erfassen, dann folgen solche Gefühlslagen und solche Verhaltensweisen einer privaten Logik. Diese Logik ist erfassbar und folgt einer unbewussten Zielsetzung im Leben, die die meisten Menschen selbst nicht kennen und deshalb auch oft über sich oder über andere erstaunt sind. Sie ist jedoch verstehbar als Folge von Kindheitseindrücken.

Weitere Vorträge 2021:

11.Mai: Wie wirkt sich die Position in der Geschwisterreihe auf das Lebensgefühl aus?

8. Juni: Was tun, wenn Kinder schreien, toben, rebellieren?

13. Juli: Innere Unruhe – Nervosität – ADHS: Ursprung und Ausweg

14. Sept: Zögern – Hinausschieben – Vertagen: Was tun?

5. Okt: Wie überwindet man die Ungeduld als Erzieher und als Lehrperson?

9. Nov: Schüchtern – zurückhaltend – vorsichtig: Auswege

7. Dez: Wie kann mehr Lebensmut als Grundlage von Glück und Zufriedenheit entstehen?


Montag, 12. April 2021

Die Gefühlslogik bei sich und Kindern erfassen lernen

Jeder Mensch erlebt viele Situationen, die er zunächst nicht nachvollziehen kann. Es kann zum Beispiel sein, dass sich ein Mensch vornimmt, den anderen nicht mehr zu verletzen, aber nach kurzer Zeit fängt er an zu streiten.

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Samstag, 27. März 2021

«Mit dem Herz durch die Wand»

(2016, 91 Min.) Regie: Clovis Cornillac

Der Film ist eine romantische Komödie mit Clovis Cornillac Mélanie Bernier und Lilou Fogli. Der Originaltitel heisst «Un peu, beaucoup, aveuglément» (übersetzt: Ein bisschen – viel –  Blindwütigkeit).

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Dienstag, 16. März 2021

«Ich habe keine Lust zum Lernen». Wie kommt es zu Lernschwierigkeiten? Was kann man dagegen tun?

Lernschwierigkeiten fallen weder einfach plötzlich vom Himmel noch sind sie angeboren. Jeder Mensch, der von sogenannten Lernproblemen betroffen ist, bringt vielmehr seinen individuellen Erfahrungshintergrund mit und eine Art und Weise, mit der er ins Leben und Lernen eingeführt wurde und aus der heraus man erklären und verstehen kann, warum es zu Lernschwierigkeiten kommt. Dieses Verständnis bildet die Basis dafür, alle Lernschwierigkeiten zu überwinden.

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Freitag, 05. März 2021 – Sonntag, 07. März 2021

Wie kann man das Selbstwertgefühl verbessern?

Wir laden Sie und Euch herzlich zum diesjährigen Seminar „Wie kann man das Selbstwertgefühl verbessern“ ein.

Freitag, 5. März 2021: 19.00 bis 21.00 (Kennenlernen ab 18 Uhr)

Samstag 6. März 2021: 11.00 -13.00, 15:00 – 17:00, 19:00 – 21:00

Sonntag, 7. März 2021: 11.00 – 13:00 und 15.00 – 17:00

Im Rahmen von 6 Modulen befassen wir uns an diesem Wochenende intensiv mit verschiedenen psychologischen Aspekten des Selbstwertgefühls. Viele Menschen merken, dass es ihnen manchmal oder ständig an Selbstvertrauen mangelt und ihr Selbstwertgefühl nicht so stabil ist, wie man es gerne hätte. Manchmal nagen sogar starke Selbstzweifel an einem, vor allem, wenn man merkt, dass einiges oder vieles im Leben nicht gelingen mag. Wie entsteht Selbstvertrauen oder Selbstwertgefühl in der Erziehung und wie wird Selbstvertrauen oder Selbstwertgefühl möglich?


Samstag, 20. Februar 2021

«Das Streben nach Glück»

Originaltitel: The Pursuit of happyness, (2006, 113 Min) Regie: Gabriele Muccino, mit Will Smith

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Samstag, 23. Januar 2021

«Nadel und Faden»

Originaltitel: Sui Dhaaga, Made in India, (2018, 150 Min.) Regie: Sharat Katariya

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Dienstag, 12. Januar 2021

Vertrauen und Zuversicht ins Leben – eine Illusion?

Viele von uns haben viele Enttäuschungen erlebt und haben sich so weit vom Leben, von einzelnen oder sogar von fast allen Menschen zumindest innerlich distanziert, dass wir uns vor weiteren schlechten Erlebnissen zu schützen erhoffen. Diese Haltung ist oft mit einem Pessimismus allgemeiner Art verbunden. Trotzdem ist der Wunsch auf eine gute Verbindung mit anderen Menschen oder auf ein erfolgreiches Leben meistens vorhanden. Manchmal kommt dies nur in kurzen Momenten im Zusammenleben zum Vorschein oder beim Anschauen von Filmen, in denen einzelne Szenen innerlich bewegen oder aufwühlen.

Wenn wir es psychologisch genau nehmen, erkennt man, dass wir das Leben unbewusst meist genau so interpretieren, wie wir es als kleines Kind erlebt haben. Sind die kindlichen Eindrücke so gelagert, dass Herausforderungen interessant und sogar beglückend sein können, dann kann ein Kind zuversichtlich und vertrauensvoll ins Leben schauen. Fühlt sich ein Kind vom Leben geplagt oder meint, es müsse sich meistens anstrengen, um sich „über Wasser halten“ zu können, dann kann schon das Aufstehen am Morgen Mühe machen und noch viel mehr, wenn schwierige Aufgaben anstehen.

Erlebt das kleine Kind in den ersten Lebensjahren, dass es sich auf andere abstützen und Unbekanntes, Unsicherheitsgefühle und Ängste in Ruhe besprechen kann, dann wird es in der Persönlichkeit gefestigt. Seine ganze Persönlichkeit ist dann davon durchdrungen, sich gerne im Leben zu bewegen und es kann aktiv und neugierig auf Neues zugehen. Das ist in dieser Form sehr selten der Fall. Gelingt es, sich seiner unbewussten Gefühlslagen und Überzeugungen über das Leben und die Lebensbewältigung bewusst zu werden, dann können wir unsere Einschränkungen erkennen und sie überwinden.


Freitag, 01. Januar 2021

Empfindlichkeit, Beleidigtsein und Rückzug – Wie es dazu kommt und wie man sie los wird

Empfindlichkeit, Beleidigtsein und Rückzug sind weder angeborene Veranlagung noch Zufall, sondern vielmehr entspringen sie als Gefühlslagen der grundsätzlichen Haltung des Menschen zum Leben und dem jeweils individuellen unbewussten Lebensstil. Diese unbewussten Überzeugungen lassen sich ändern, so dass die Empfindlichkeit als Ausdruck der Distanz zu den Mitmenschen durch eine immer mehr zunehmende Zusammenarbeit und durch ein Zugehörigkeitsgefühl abgelöst wird, durch Freude am Zusammensein.

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Freitag, 18. Dezember 2020

«Der junge Edison»

Originaltitel: Edison the young, (1940, 84 Min.) Regie: Norman Taurog. Mit Mickey Rooney

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Samstag, 21. November 2020

«Lebe Deine Träume»

Originaltitel: Laiv Sapane, (2016, 95 Min.) Regie: Ashwiny Iyer Tiwari

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Freitag, 13. November 2020 – Sonntag, 15. November 2020

Liebe, Partnerschaft und Sexualität

Wir werden uns an diesen beiden Tagen anhand von persönlichen Beispielen mit wichtigen Fragen rund um Liebe, Partnerschaft und Sexualität befassen.

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Sonntag, 08. November 2020

Welche Bedeutung haben Freundschaften für ein erfülltes Leben?

Wir freuen uns, Sie alle zu unserem Seminar (an 4 Tagen) am 8. und 22. November 2020, am 13. Dezember von 10 bis 14 Uhr 2020 und am 26. Dezember von 17 bis 21 Uhr 2020 zum Thema: „Welche Bedeutung haben Freundschaften für ein erfülltes Leben?“ in unseren Seminarräumlichkeiten einzuladen.

Wichtige Anmerkung:

Wir sind uns sicher, dass, sich jede und jeder an die vom Bundesrat angeordneten Covid 19 Massnahmen hält und auch nicht zu erscheinen, wenn man Krankheitssymptome aufweist.

Es dürfen sich neu 50 Personen bei kulturellen Veranstaltungen treffen, wenn 1,5 Meter Abstand eingehalten werden oder sonst Maske getragen wird. Wir vom Verein für Soziale Bildung erfüllen diese Kriterien, weshalb wir dieses Seminar auch durchführen können, auch wenn mehr als 10 Personen teilnehmen werden (weil diese Beschränkung nur für private Anlässe gilt).


Dienstag, 03. November 2020

Welche Folgen hat die «Erziehung zur Anpassung» auf das Gefühlsleben?

Das Gefühlsleben des Menschen entsteht in den ersten Lebensjahren. Die Erlebnisse, die das Kind mit seinen Bezugspersonen macht, ermöglichen ihm mehr oder weniger, ob es sich unter den Menschen wohlfühlt, sich breit machen kann, sich emotional öffnen und sich zugehörig fühlen kann. Sind die Eltern sowie andere Erziehungs- und Lehrpersonen einseitig damit befasst, das Kind auf den richtigen Weg zu lenken, dann kommen die Kinder als Menschen zu wenig vor.

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Samstag, 24. Oktober 2020

«Besser geht’s nicht»

(1997, 138 Min.) Regie: James L. Brooks, mit Jack Nicholson und Helen Hunt

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Montag, 12. Oktober 2020 – Freitag, 16. Oktober 2020

Lernwoche vom 12. – 16. Oktober 2020

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde

Wir laden Sie und Euch herzlich zur Lernwoche 2020 in der 2. Woche der Zürcher Herbstferien Es sind alle eingeladen, ob jung oder alt, eine Woche lang sich ganz dem Lernen zu widmen, das das Leben so freudig und befriedigend machen kann.

Diese Woche ist für alle gedacht, die besser verstehen wollen, welche oft unbewussten Gefühle beim Lernen hindern. Beim gemeinsamen Lernen – egal ob zu zweit oder mit mehreren – stellt sich immer die Frage, wie Freude am gemeinsamen Entdecken der Welt entstehen kann. Jeder ist gefragt und kann untersuchen, welche Aspekte in der Lebensbewältigung von jedem hinderlich sind, sich die Welt mit anderen zusammen verständlich zu machen. In jeder Lernsituation kann jeder bei sich und seinen Gegenüber beobachten, welche grundlegenden Meinungen das Zusammenarbeiten unterstützen oder beeinträchtigen.

Wir können in den täglichen Gesprächen mit Hilfe der psychologischen Erkenntnisse erfassen, wie wir uns gegenseitig behilflich sein können, dysfunktionale Haltungen zu überwinden, wie keine Lust zu haben, Angst vor Prüfungen, sich zu dumm zu fühlen, sich anzustrengen, auszuweichen, sich zu ärgern, wenn man etwas nicht weiss oder einfach nur die Aufgaben abzuarbeiten. Wie kommen wir dazu, neugierig sein zu können, Fehler nicht zu fürchten, sich sicher zu fühlen und mitdenken zu können?

Der Ablauf von Montag bis Freitag sieht folgendermassen aus (Freitag Abend ist ein Abschlussessen)

0930 bis 0945 Einstimmung auf den Lerntag

0945 bis 1215 Lernen mit Pausen

1215 bis 1400 Gemeinsames Mittagessen mit Gesprächen über das Lernen

1400 bis 1530 Lernen

1530 bis 1600 Kaffeepause

1600 bis 1700 Gruppengespräche über das Verständnis von Lernschwierigkeiten

Kosten: 275.– für Teilnahme plus Mittagessen

Ort: Wird noch bekanntgegeben

Wir freuen uns auf Ihre und Eure Teilnahme und aufs gemeinsame Lernen.


Freitag, 09. Oktober 2020 – Donnerstag, 15. Oktober 2020

Wie können grundlegende Gefühlsirrtümer erfasst und verändert werden?

Sehr oft deuten wir andere Menschen falsch, sei es in Partnerschaften, bei der Arbeit, bei Freunden, in der Öffentlichkeit. Wir sind so überzeugt von unserer Wahrnehmung der Welt, dass wir es schwer haben, überhaupt Fragen zu stellen oder die richtigen Fragen zu stellen. Wir unterschätzen, dass wir sehr oft genau zu wissen glauben, wie das Leben zu bewältigen ist.

Mancher bekommt einen Schreck vor dem Zukünftigen, genau dann, wenn die Beziehung schön ist. Man manövriert sich unbewusst in ein Gefühl der Trauer, des Ärgers, der Wut oder der Empfindlichkeit, so dass man streiten kann und die Beziehung gelockert wird. Die Angst vor Ablehnung ist zu gross.

Oder man hat sich unbewusst vorgenommen, im Leben immer fehlerlos dazustehen und tut alles dafür: man lenkt ab, spielt sich auf, zieht sich aus dem Leben zurück, oder wird depressiv oder hält Distanz zu allen Menschen.

Oder jemand will unbedingt etwas darstellen, und muss deshalb andere abwerten, die auch etwas können oder wird ganz schüchtern im Warten auf die richtige Gelegenheit.

Oder man will ganz perfekt sein und engt sich deshalb auf einen kleinen Bereich des Lebens ein, wie richtig essen oder richtig gekleidet zu sein oder immer korrekt reden oder spontan zu sein.

Wenn wir uns unter Menschen bewegen, stoßen wir regelmäßig auf Situationen, in welchen Missverständnisse auftauchen oder Spannungen, Enttäuschungen, Ängste, Ärger, Einsamkeitsgefühle, Selbstzweifel oder Traurigkeit entstehen können, hinter denen meist unbewusste Ziele stehen.

Wenn wir nicht zum Leben passende, unbewusste Lebensmelodien erfassen lernen und sie hinterfragen, können wir verbindlichere, verständnisvollere und gleichwertigere Beziehungen entwickeln.


Mittwoch, 30. September 2020

Können Depressionen einen unbewussten Sinn haben?

Depressionen sind weit verbreitet. Man rechnet damit, dass mehr als jeder Zehnte im Lauf seines Lebens mindestens eimal in eine Depression hineingerät.

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Freitag, 25. September 2020

«Ein Stern auf Erden»

Originaltitel: Every child is special, Taare Zameen Par, (2007, 155 Min.) Regie: Aamir Khan

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Montag, 31. August 2020

Anstrengung und Überforderung

Viele Menschen strengen sich in ihrem Leben sehr an. Diese Anstrengung kann verschiedene Gründe haben.

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Samstag, 22. August 2020

«Die grosse Chance»

Originaltitel: Blind Side, (2009, 128 Min.), Regie: John Lee Hancock Junior, nach einer wahren Geschichte  und dem Buch «The Blind Side: Evolution of a Game» von Michael Lewis, 2006 

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Samstag, 01. August 2020 – Samstag, 08. August 2020

Wie kann man einander besser verstehen lernen?

In idyllischer Landschaft umgeben von Bergen und einem See, besprechen wir zwei Mal pro Tag die Fragen, die beim menschlichen Zusammenleben aufkommen. Wenn wir uns unter Menschen bewegen, stoßen wir regelmäßig auf Situationen, in welchen Missverständnisse auftauchen oder Spannungen, Enttäuschungen, Ängste, Ärger, Einsamkeitsgefühle, Selbstzweifel oder Traurigkeit entstehen können. Wir wollen das Verstehen von diesen unbewussten Reaktionsweisen und deren Hintergründen bei uns selbst und bei unseren Mitmenschen in diesen Ferien in den Mittelpunkt stellen. Durch gegenseitiges Interesse und gegenseitige Hilfe wollen wir unsere psychologischen Kenntnisse im alltäglichen Miteinander vertiefen. Das psychologische Verständnis und damit die Erkenntnis, dass der Mitmensch nie böswillig oder nur auf seinen Vorteil bedacht handelt, sondern aufgrund unbewusster Irrtümer, macht milder und wohlwollender und ebnet den Weg zu verbindlicheren, verständnisvolleren und gleichwertigeren Beziehungen.

Einige Teilnehmende (Kinder als auch Erwachsene) möchten sich zudem während der Seminarwoche intensiv dem Lernen widmen. Es soll zu diesem Zweck auch eine Lerngemeinschaft gebildet werden, in der die damit verbundenen Fragen besprochen werden können.

Wir werden natürlich auch die Natur und die Ferien mit Wanderungen, Ausflügen zum See oder ins Schwimmbad, Klettern im Seilpark, Rodeln (auf der ganzjährig geöffneten Rodelbahn) oder auch Pedalofahren auf dem See genießen können.


Freitag, 31. Juli 2020 – Freitag, 07. August 2020

Wochenseminar in der Lenzerheide: Wie kann man einander besser verstehen?

In idyllischer Landschaft umgeben von Bergen und einem See, besprechen wir zwei Mal pro Tag die Fragen, die beim menschlichen Zusammenleben aufkommen. Wenn wir uns unter Menschen bewegen, stoßen wir regelmäßig auf Situationen, in welchen Missverständnisse auftauchen oder Spannungen, Enttäuschungen, Ängste, Ärger, Einsamkeitsgefühle, Selbstzweifel oder Traurigkeit entstehen können. Wir wollen das Verstehen von diesen unbewussten Reaktionsweisen und deren Hintergründen bei uns selbst und bei unseren Mitmenschen in diesen Ferien in den Mittelpunkt stellen. Durch gegenseitiges Interesse und gegenseitige Hilfe wollen wir unsere psychologischen Kenntnisse im alltäglichen Miteinander vertiefen. Das psychologische Verständnis und damit die Erkenntnis, dass der Mitmensch nie böswillig oder nur auf seinen Vorteil bedacht handelt, sondern aufgrund unbewusster Irrtümer, macht milder und wohlwollender und ebnet den Weg zu verbindlicheren, verständnisvolleren und gleichwertigeren Beziehungen.

Einige Teilnehmende (Kinder als auch Erwachsene) möchten sich zudem während der Seminarwoche intensiv dem Lernen widmen. Es soll zu diesem Zweck auch eine Lerngemeinschaft gebildet werden, in der die damit verbundenen Fragen besprochen werden können.

Wir werden natürlich auch die Natur und die Ferien mit Wanderungen, Ausflügen zum See oder ins Schwimmbad, Klettern im Seilpark, Rodeln (auf der ganzjährig geöffneten Rodelbahn) oder auch Pedalofahren auf dem See geniessen können.


Samstag, 18. Juli 2020

«Liebesbrief an das Leben»

Originaltitel: Dear Zindagi, (2016, 150 Min.) Regie: Gauri Shinde mit Shah Rukh Khan

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Samstag, 18. Juli 2020

Selbstbezogenheit, Vorwurfshaltung, Einsamkeit, Ängste und Depressionen

Ein Beispiel – psychologisch erklärt

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Montag, 06. Juli 2020

Empfindlichkeit, Beleidigtsein, Rückzug – wie versteht man diese Gefühle?

Wir wollen alle gerne mit anderen gut auskommen, insbesondere mit Menschen, die uns nahestehen, sei es in der Partnerschaft oder bei den eigenen Kindern, in der sonstigen Familie, bei Freunden, im Verein oder im beruflichen Umfeld.

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Samstag, 04. Juli 2020

Wie kann Gruppenpsychotherapie eine grundlegende Gefühlswandlung bewirken?

In diesem Aufsatz werden von erfahrenen Gruppenpsychotherapeuten verschiedene Aspekte der Gruppenpsychotherapie dargestellt: die theoretischen Grundlagen, die Art der Gruppenbildung, die Wirkfaktoren sowie die Anforderungen an den Therapeuten. Das zugrundeliegende Menschenbild ist das des sozialen Wesens, das von Natur aus ganz auf seine Mitmenschen bezogen ist und dadurch in den ersten Lebensjahren ein Welt- und Selbstbild entwickelt, das die Gefühle und Handlungen im späteren Leben leitet. Dieses unbewusste Schema kann Irrtümer enthalten, welche die Ursache von psychischen Problemen bilden. In der Gruppenpsychotherapie werden fehlerhafte Überzeugungen korrigiert durch Aufklärung über den Menschen, Vertrauensbildung, gegenseitige Hilfe, Förderung des Gemeinschaftsgefühls und besonders die Analyse der grundlegenden Gefühlshaltungen in einer gleichwertigen und offenen Stimmung. Entscheidend ist dabei, dass sich der Therapeut mit den Teilnehmern gleichwertig fühlt, sich seiner eigenen Gefühlsüberzeugungen bewusst ist, sich nicht besser fühlt, eine forschende Haltung einnimmt, viel Wissen über den Menschen und dessen Gefühlsabläufe besitzt und diese laufend erweitert.

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Samstag, 20. Juni 2020

«Dangerous Minds – Wilde Gedanken»

(1995, 99 Min.) Regie: John N. Smith. Mit Michelle Pfeiffer

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Samstag, 13. Juni 2020

Psychologie und Psychotherapie

(So 9.30 – 17 Uhr Vorträge, Berichte und Diskussion)


Montag, 01. Juni 2020

Freiheitliche, gefühlsverbundene Erziehung – Grundlage für die kooperative Lösung anstehender Probleme

Wie kann und soll eine Erziehung aussehen, die dazu führt, dass Menschen sich daran freuen zusammenzuarbeiten? Wie kann ein Kind zur Freiheit erzogen werden, in der sich gleichzeitig die innere Verbundenheit mit den anderen Menschen entwickeln kann?

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Samstag, 23. Mai 2020

«Ein Mann namens Ove»

Originaltitel: En man som heter Ove, (2015, 116 Min.) Regie: Hannes Holms. Nach dem gleichnamigen Roman von Frederik Backman, 2012.

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Samstag, 18. April 2020

«Yaloms Anleitung zum Glücklichsein»

Originaltitel: Yaloms Cure, (2014, 77 Min.) Regie: Sabine Gisiger

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Mittwoch, 01. April 2020

Eifersucht

Eifersucht zeigt sich zum Teil als brennendes und nagendes Gefühl. Zum grossen Teil ist sie jedoch nicht sichtbar und wird nicht erkannt.

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Freitag, 27. März 2020

«Das Labyrinth der Wörter»

Originaltitel: La Tête en friche, (2010, 85 Min.) Regie: Jean Becker. Mit Gérard Deparieu, nach einem Roman von Marie-Sabine Roger

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Samstag, 14. März 2020 – Sonntag, 15. März 2020

Wie kann man das Selbstwertgefühl verbessern?

(Sa 15 – 21 Uhr; So 11 – 17 Uhr; je zwei Stunden Pause mit Abend- bzw. Mittagessen)

Im Rahmen von vier Gruppengesprächen befassen wir uns an diesem Wochenende intensiv mit verschiedenen
psychologischen Aspekten des Selbstwertgefühls.
Viele Menschen merken, dass es ihnen manchmal oder ständig an Selbstvertrauen mangelt und ihr Selbstwertgefühl nicht so stabil ist, wie man es gerne hätte. Manchmal nagen sogar starke Selbstzweifel an einem, vor allem, wenn man merkt, dass einiges oder vieles im Leben nicht gelingen mag. Wie entsteht Selbstvertrauen oder Selbstwertgefühl in der Erziehung und wie wird
Selbstvertrauen oder Selbstwertgefühl möglich?


Dienstag, 03. März 2020

Wege zu einer erfüllten Sexualität


Sexualität wird oft so behandelt, als ob es dabei vorrangig um Erregung oder gar Fortpflanzung gehe. Der Psychologe Christoph Joseph Ahlers legt in seinem Buch „Vom Himmel auf Erden“ hingegen dar, dass es bei der Sexualität vor allem um das Grundbedürfnis des Menschen geht, Geborgenheit, Zugehörigkeit, Aufgehobensein, Angenommensein und emotionale Sicherheit zu erleben. Sexualität ist dann besonders erfüllend, wenn sie Ausdruck einer besonderen Nähe ist und gleichzeitig eine Nähe entsteht durch Hinhören und Aufeinander Zugehen. Wir besprechen das 1. Kapitel dieses Buch und diskutieren darüber.


Samstag, 22. Februar 2020

«Stand and Deliver»

(1988, 103 Min.) Regie: Ramón Menéndez

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Dienstag, 04. Februar 2020

Der Sinn des Lebens aus psychologischer Sicht

Der Mensch entwickelt aus seinen Gefühlseindrücken in den ersten Lebensjahren unbewusst eine Meinung darüber, was er sich vom Leben versprechen und wie er darin eine Bedeutung bekommen kann. Er antwortet darauf mit seiner eigenen Art, das Leben zu bewältigen, mit einem Lebensstil, einem Lebensschema, einem Skript, mit dem er das ganze weitere Leben wahrnimmt, beurteilt und zu bewältigen versucht. Wer die Aufgaben des Lebens erfolgreich bewältigt, handelt so, als ob er aus freien Stücken anerkennt, dass der Sinn des Lebens Anteilnahme an anderen und Zusammenarbeit mit ihnen ist. Er scheint, bei allem, was er tut, vom Gedanken an das Wohl der Mitmenschen geleitet zu sein.

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Samstag, 18. Januar 2020

«Die Entdeckung der Unendlichkeit»

Originaltitel: The Theory of Everything, (2014, 123 Min.) Regie: James Marsh

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Mittwoch, 08. Januar 2020

Wie entstehen die Art und die Intensität des sexuellen Empfindens? – die Bedeutung der Erlebnisse mit den Menschen in den ersten Lebensjahren.

Viele Menschen fragen sich, warum sie sich nicht verlieben oder immer in Menschen, mit denen sie sich nicht verstehen können. Andere merken, dass sie nur in einer flüchtigen Begegnung eine sexuelle Erregung erleben können. Häufig sind falsche Vorstellungen über die Sexualität so gross, dass grosse Schwierigkeiten sichtbar werden, sich in der Sexualität ganz hinzugeben.

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Samstag, 28. Dezember 2019

«Ziemlich beste Freunde»

Oritinaltitel: Les Untouchables, (2011, 112 Min.) Regie: Olivier Nakache, Eric Toledano

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Dienstag, 03. Dezember 2019

Vom Himmel auf Erden – Wie Sexualität Geborgenheit und Zugehörigkeit vermittelt

Sexualität wird oft so behandelt, als ob es dabei vorrangig um Erregung oder gar Fortpflanzung gehe. Der Psychologe Christoph Joseph Ahlers legt in seinem Buch «Vom Himmel auf Erden» hingegen dar, dass es bei der Sexualität vor allem um das Grundbedürfnis des Menschen geht, Geborgenheit, Zugehörigkeit, Aufgehobensein, Angenommensein und emotionale Sicherheit zu erleben.

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Samstag, 30. November 2019

«Good Will Hunting»

(1998, 126 Min.) Regie: Gus van Sant, mit Matt Damon und Ben Affleck

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Dienstag, 05. November 2019

Freundschaften

Wie entsteht Nähe? Wie gelingt ein Rückhalt für das Leben?


Samstag, 26. Oktober 2019

«Green Book»

(2018, 130 Min.) Regie: Peter Farrelly

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Montag, 14. Oktober 2019 – Freitag, 18. Oktober 2019

Lernwoche vom 14. – 18. Oktober 2019

Diese Woche ist für alle gedacht, die besser verstehen wollen, welche oft unbewussten Gefühle beim Lernen hindern. Beim gemeinsamen Lernen – egal ob zu zweit oder mit mehreren – stellt sich immer die Frage, wie Freude am gemeinsamen Entdecken der Welt entstehen kann. Jeder ist gefragt und kann untersuchen, welche Aspekte in der Lebensbewältigung von jedem hinderlich sind, sich die Welt mit anderen zusammen verständlich zu machen. In jeder Lernsituation kann jeder bei sich und seinen Gegenüber beobachten, welche grundlegenden Meinungen das Zusammenarbeiten unterstützen oder beeinträchtigen.

Wir können in den täglichen Gesprächen mit Hilfe der psychologischen Erkenntnisse erfassen, wie wir uns gegenseitig behilflich sein können, dysfunktionale Haltungen zu überwinden wie keine Lust zu haben, Angst vor Prüfungen, sich zu dumm zu fühlen, sich anzustrengen, auszuweichen, sich zu ärgern, wenn man etwas nicht weiss, die Aufgaben abzuarbeiten. Wie kommen wir dazu, neugierig sein zu können , Fehler nicht zu fürchten, sich sicher zu fühlen und mitdenken zu können?

Der Ablauf von Montag bis Freitag sieht folgendermassen aus (Freitag Abend ist ein Abschlussessen)

0930 bis 0945 Einstimmung auf den Lerntag

0945 bis 1215 Lernen mit Pausen

1215 bis 1400 Gemeinsames Mittagessen mit Gesprächen über das Lernen

1400 bis 1530 Lernen

1530 bis 1600 Kaffeepause

1600 bis 1730 Gruppengespräche über das Verständnis von Lernschwierigkeiten


Sonntag, 13. Oktober 2019 – Donnerstag, 17. Oktober 2019

Lernwoche

Wir können in den täglichen Gesprächen mit Hilfe der psychologischen Erkenntnisse erfassen, wie wir uns gegenseitig behilflich sein können, dysfunktionale Haltungen zu überwinden wie z. B.: keine Lust zu haben, Angst vor Prüfungen, sich zu dumm zu fühlen, sich anzustrengen, auszuweichen, sich zu ärgern, wenn man etwas nicht weiss, die Aufgaben abzuarbeiten. Wie kommen wir dazu, neugierig sein zu können, Fehler nicht zu fürchten, sich sicher zu fühlen und mitdenken zu können?


Dienstag, 08. Oktober 2019

Wie entwickelt sich Selbstvertrauen?

ein öffentlicher Vortrag


Samstag, 28. September 2019

«King’s Speech»

(2010, 118 Min.) Regie: Tom Hooper. Mit Colin Firth

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Freitag, 30. August 2019

«Die Kinder des Monsieur Mathieu»

Originaltitel: Les Choristes, (2004, 93 Min.) Regie: Christoph Barratier

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Samstag, 03. August 2019 – Samstag, 10. August 2019

Seminarwoche 2019 in der Lenzerheide: «Wie kann man sich und andere besser verstehen lernen?»

In idyllischer Landschaft umgeben von Bergen und einem See, besprechen wir zwei Mal pro Tag die Fragen, die beim menschlichen Zusammenleben aufkommen. Wenn wir uns unter Menschen bewegen, stoßen wir regelmäßig auf Situationen, in welchen Missverständnisse auftauchen oder Spannungen, Enttäuschungen, Ängste, Ärger, Einsamkeitsgefühle, Selbstzweifel oder Traurigkeit entstehen können. Wir wollen das Verstehen von diesen unbewussten Reaktionsweisen und deren Hintergründen bei uns selbst und bei unseren Mitmenschen in diesen Ferien in den Mittelpunkt stellen. Durch gegenseitiges Interesse und gegenseitige Hilfe wollen wir unsere psychologischen Kenntnisse im alltäglichen Miteinander vertiefen. Das psychologische Verständnis und damit die Erkenntnis, dass der Mitmensch nie böswillig oder nur auf seinen Vorteil bedacht handelt, sondern aufgrund unbewusster Irrtümer, macht milder und wohlwollender und ebnet den Weg zu verbindlicheren, verständnisvolleren und gleichwertigeren Beziehungen.

 Einige Teilnehmende (Kinder als auch Erwachsene) möchten sich zudem während der Seminarwoche intensiv dem Lernen widmen. Es soll zu diesem Zweck auch eine Lerngemeinschaft gebildet werden, in der die damit verbundenen Fragen besprochen werden können.

 Wir werden natürlich auch die Natur und die Ferien mit Wanderungen, Ausflügen zum See oder ins Schwimmbad, Klettern im Seilpark, Rodeln (auf der ganzjährig geöffneten Rodelbahn) oder auch Pedalofahren auf dem See geniessen können.

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme.


Donnerstag, 01. August 2019

«Licht im Dunkel – Helen Keller»

Originaltitel: The Miracle Worker, (1963, 107 Min.) Regie: Arthur Penn

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Montag, 15. Juli 2019 – Dienstag, 16. Juli 2019

«Freundschaften als Rückhalt im Leben»

Im Rahmen von vier Gruppengesprächen befassen wir uns an diesem Wochenende im wunderschönen Amden intensiv mit verschiedenen psychologischen Aspekten von Freundschaften.

Was hindert uns daran, vertiefte Freundschaften einzugehen? Aufgrund welcher Gefühlsirrtümer verpassen wir uns in Freundschaften? Ängste, Empfindlichkeiten, unrealistische Vorstellungen, ein niedriges Selbstwertgefühl, Misstrauen und weitere Gefühle können den Aufbau und die Aufrechterhaltung von stützenden Freundschaften stören. Dies kann man verändern, wenn man sich und die anderen besser verstehen lernt. In diesem Zuge wollen wir auch behandeln, welche Bereicherung und Freude im Leben tragfähige Freundschaften bedeuten können.